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Wiederaufstieg in die Verbandsliga Süd: Elton da Costa will mit dem FC Kalbach mindestens Zweiter werden

Der Verein aus dem Frankfurter Norden hat weiter den sofortigen Wiederaufstieg in die Verbandsliga Süd im Visier.
Hängt sich voll rein: Kalbachs Trainer Elton da Costa (rechts), hier gegen Christian kleine Holthaus von Concordia Eschersheim. Foto: Christian Klein (FotoKlein) Hängt sich voll rein: Kalbachs Trainer Elton da Costa (rechts), hier gegen Christian kleine Holthaus von Concordia Eschersheim.
Frankfurt. 

Der FC Kalbach liegt zwar zwei Punkte hinter dem Mitabsteiger Spvgg. Oberrad auf Rang zwei der Fußball-Gruppenliga Frankfurt West, könnte aber am 16. Februar mit einem Sieg im Nachholspiel beim FC Oberstedten vorläufig die Tabellenspitze erobern.

„Platz eins oder zwei bleibt unser Saisonziel“, unterstreicht der Sportliche Leiter Christian Fischer. Er trauert aber durchaus in der ersten Saisonhälfte „verschenkten Punkten“ nach: „Die wollen wir uns im zweiten Saisonabschnitt aber zurückholen.“

Allerdings werden dann einige Akteure aus dem bisherigen Kader nicht mehr dabei sein. „Onur Götürmen hat uns noch am 28. Dezember seine Abmeldung geschickt“, ärgert sich Fischer über den späten und kurzfristigen Entschluss des Spielers. Neben Götürmen, den es zum A-Ligisten Germania 94 zieht, verließen auch noch Hyuga Fujii mit unbekanntem Ziel und Robert Scheithauer (zum abstiegsbedrohten Ligarivalen Spvgg. Griesheim) den Club von der Sportanlage Am Hopfenbrunnen. Zudem muss Spielertrainer Elton da Costa für einige Monate beruflich bedingt auf Leistungsträger Erik Wille verzichten, der erst zu den letzten Saisonspielen wieder zurückerwartet wird.

Da halten die Verantwortlichen natürlich nach adäquatem Ersatz Ausschau. Fischer bestätigt: „Ich bin noch mit drei passenden Fußballern im Gespräch.“ Vermelden konnte er schon mal die Verpflichtung von Offensivspieler Okan Koyun, der vom Kreisoberligisten TSG Niederrad zurückkommt.

Hoffnungen setzt da Costa auch auf Stjepan Jurisic, der nach langer Verletzungspause endlich wieder ins Training zurückkehren wird: „Wenn er beim Trainingsauftakt am 16. Januar wieder mit dabei sein wird, ist er fast wie ein Neuzugang für uns und soll dann unsere Offensivabteilung verstärken“.

Der 38 Jahre alte Trainer spielt selbst noch regelmäßig mit und kann dabei seine Erfahrung unter anderem aus den Stationen beim FSV Frankfurt, FC Augsburg, Kickers Offenbach und Darmstadt 98 einbringen. Bisher brachte er es in der Gruppenliga auf vier zum Teil sehenswerte Treffer. Dass es zum Jahresabschluss nicht zu Tabellenrang eins reichte, erklärt er folgendermaßen: „Wir haben zwar mit 59 Toren die stärkste Offensive der Liga, aber zeitweise hatte die Einstellung zum Defensivverhalten nicht gestimmt. Daraus resultieren dann auch die bisherigen 36 Gegentore, das ist einfach zu viel. Auch wenn ich den offensiven Fußball bevorzuge, muss in der Defensive natürlich gearbeitet werden – hinten muss es stimmen. Zuletzt habe ich da Fortschritte gesehen, die wir natürlich noch verfestigen wollen.“ Eines stellt er aber klar: „Unsere Ziele erreichen wir nur, wenn alle zu hundert Prozent mitmachen.“

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