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Frauenfußball: Ende der Negativserie

Bei Aufsteiger 1. FFC Frankfurt scheint der Knoten geplatzt zu sein. Zur Halbzeit sah es noch nicht danach aus.
Chantal May (rechts) traf zwei Mal beim 4:2-Erfolg des FFC III gegen Klein-Linden. Foto: Peter Hartenfelser (Peter Hartenfelser) Chantal May (rechts) traf zwei Mal beim 4:2-Erfolg des FFC III gegen Klein-Linden.
Frankfurt. 

Während sich die Fußballerinnen der TSG Neu-Isenburg und der SG Bornheim/Grün-Weiß in der Hessenliga mit jeweils einem Unentschieden begnügen mussten, feierte der 1. FFC Frankfurt III im siebten Anlauf den ersten Sieg.

TSG Lütter – TSG Neu-Isenburg 2:2 (2:0). – Die Leistungen der Gäste im Spitzenspiel schwankten in den Halbzeiten extrem. In der ersten Hälfte fehlte es dem Tabellenführer deutlich am Willen, so dass Lütter eine ungeordnete Situation der Gäste nutzen konnte, um nach einem Eckball durch Vanessa Klaus in Führung zu gehen (29.). Karolina Burkard erhöhte nur wenig später mit einem Heber über Neu-Isenburgs weit aufgerückte Torfrau Anna Friedichowitz auf 2:0 (35.). Die Torhüterin der Gäste war auch zu Beginn der zweiten Hälfte gleich zweimal gefordert und bewahrte ihr Team vor einem weiteren Gegentor. Danach stabilisierte sich Neu-Isenburg und kam zu ersten Torchancen. Einen Eckball von Katharina Droszcz verwandelte Sanne Martens schließlich zum Anschlusstreffer (81.). Vier Minuten später gelang Martens nach Zuspiel von Droszcz auch der Ausgleich (85.). „In der ersten Halbzeit waren wir nicht gut und haben Lütter zu viele Möglichkeiten gelassen. In der zweiten Hälfte haben wir das besser gemacht und verdient den Ausgleich geschafft“, resümierte Neu-Isenburgs Co-Trainer Ronny Hartmann-Meinecke.

1. FFC Frankfurt III – TSV Klein-Linden 4:2 (1:2). – Die Gäste erwischten den besseren Start und gingen dank eines fragwürdigen Foulelfmeters durch Janina Thür in Führung (11.) und legten durch Laura Wickert auch gleich nach (18). Doch der 0:2-Rückstand spornte die Frankfurterinnen an, die fortan die Spielkontrolle übernahmen und zu ihren Chancen kamen. Chantal Mays Anschlusstreffer per Freistoß aus rund 28 Metern war der verdiente Lohn (42.). In der zweiten Hälfte präsentierten sich die Gastgeberinnen weiterhin überlegen. Lisa Vetter scheiterte an der gut reagierenden Torfrau Maren Sievert, ehe Nina Warnecke der Ausgleich gelang (56.). Nun häuften sich die Chancen der Frankfurterinnen, die nach einem Pass von Julia Morlok durch May in Führung gingen (80.), ehe Morlok selbst nach Zuspiel von May den Sieg endgültig sicherstellte (84.). „Das war eine Steigerung im Vergleich zu den vergangenen Spielen, die hoffen lässt, dass wir jetzt endgültig in der Liga angekommen sind. Ein großes Lob an die Mannschaft, dass sie bis zum Ende gekämpft hat“, sagte Frankfurts Betreuerin An Roosens.

SG Bornheim/Grün-Weiß – Eintracht Lollar 2:2 (1:0). – Die Bornheimerinnen hatten die Gäste im ersten Durchgang gut im Griff, Pia Sösemann und Christina Depta vergaben jedoch die ersten Chancen. Es dauerte bis zur 36. Minute, ehe Lollar durch Johanna Straube die erste Möglichkeit verbuchte. Das 1:0 fiel nach einem Eckball von Nicole Gueye und dem Abstauber von Khaoula El Bakali (42.). Sösemanns Kopfballtreffer kurz darauf wurde aufgrund einer angeblichen Abseitsstellung nicht gegeben. Der zweite Durchgang startete ebenfalls noch gut für Bornheim, da Gueye schnell das 2:0 nachlegte (48.). Danach riss jedoch der Faden im Spiel der Gastgeberinnen. Torfrau Kay Rütters parierte zweimal gegen Straube, ehe Julia Wieczorek den Anschlusstreffer markierte (72.). Gueye traf mit ihrem Freistoß dagegen nur den Pfosten. Ein umstrittener Elfmeter von Straube sorgte in der Nachspielzeit schließlich für den Ausgleich (90.+2). „Wir haben den Sieg leichtfertig hergeschenkt, hatten aber auch Pech mit den Schiedsrichter-Entscheidungen“, haderte Bornheims Abteilungsleiter Christoph Schaaff. „Das ist bitter, denn so kommen wir momentan nicht weiter.“

(sus)

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