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Fußball-Hessenliga: Endspiel Nummer eins für Rot-Weiss Frankfurt

Wenn das Wetter mitmacht, rollt am Wochenende in der Hessenliga unter anderem noch beim Topspiel zwischen Teutonia Watzenborn-Steinberg und Hessen Dreieich der Ball.
Hoch das Bein: Dreieichs Abassin Alikhil (in blau) im Zweikampf mit dem Frankfurter Zeki Ech Chad. Der erwartet mit seinem Team morgen den SC Waldgirmes, Alikhil ist mit dem Hessenmeister in Watzenborn-Steinberg gefordert. Foto: Christian Klein (FotoKlein) Hoch das Bein: Dreieichs Abassin Alikhil (in blau) im Zweikampf mit dem Frankfurter Zeki Ech Chad. Der erwartet mit seinem Team morgen den SC Waldgirmes, Alikhil ist mit dem Hessenmeister in Watzenborn-Steinberg gefordert.
Frankfurt. 

Für Sonntag ist die Partie zwischen der Spvgg. Neu-Isenburg und Borussia Fulda angesetzt, in der es für beide noch einmal um einiges geht. Gleich zwei „Endspiele“ hat der Tabellendrittletzte Rot-Weiss Frankfurt noch vor der Brust: Diesen Samstag am heimischen Brentanobad gegen den drittplatzierten SC Waldgirmes (14 Uhr), und eine Woche später gegen den SV Steinbach.

Gerne würden die Verantwortlichen von Rot-Weiss Frankfurt beide Spiele noch durchziehen. Zum einen lebt am Brentanobad die Hoffnung, noch ein paar Punkte zu holen und die sportliche Situation etwas hoffnungsvoller zu gestalten, zum anderen wünscht sich der Sportliche Leiter Yüksel Ekiz eine vernünftige Vorbereitung: „Ich hoffe nicht, dass wir wegen Nachholspielen früher anfangen müssen, wir brauchen die Pause.“ Aktuell laufen Gespräche mit Verbandsfußballwart und Klassenleiter Jürgen Radeck sowie dem SV Steinbach über eine mögliche Verlegung des Nachholspiels vom 16. Dezember ans Frankfurter Brentanobad, weil dort laut Ekiz ein Kunstrasen zur Verfügung stehe und so „eine Durchführung wettertechnisch ja wahrscheinlicher ist“.

Anfang der Woche verpassten einige Spieler der „Roten“ krankheitsbedingt die Übungseinheiten, und auch Trainer Mario Basler kam am Dienstag wieder eine anderweitige Verpflichtung dazwischen: Er hatte einen Fernsehauftritt. „Bis Samstag sollten die meisten wieder fit sein und ich kann mir gut vorstellen, dass es im Vergleich zu letzter Woche einige Änderungen in der Aufstellung geben wird, denn die Leistung war beim 1:3 in Flieden alles andere als berauschend“, stellt Ekiz in Aussicht.

Dreieich bleibt vorne

Bereits vor dem letzten Spieltag des Jahres steht fest: Hessen Dreieich überwintert an der Tabellenspitze. Das Team von Trainer Rudi Bommer führt mit vier Punkten Vorsprung auf den TSV Lehnerz die Tabelle an und könnte sich am Samstag (14 Uhr) mit einem Erfolg bei Teutonia Watzenborn-Steinberg weiter absetzen, denn die Osthessen sind am Wochenende spielfrei.

„Wir haben die Info, dass wir spielen“, sagte Bommer am Donnerstag: „Das wäre für uns auch positiv, dann hätten wir unser Programm für dieses Jahr durchgezogen und kein Nachholspiel mehr.“ Der Ex-Profi erwartet gegen den Regionalliga-Absteiger „ein Duell auf Augenhöhe. Wer den ersten Patzer macht, verliert“. So war es auch im Hinspiel vor knapp sechs Wochen, als Dreieich einen unnötigen Strafstoß zum 0:1 kassierte, dann aufmachen musste und sich das zweite Gegentor einfing. Am Ende siegte die Teutonia mit 2:1 und baute ihre Erfolgsbilanz gegen die Hessen auf sieben Zähler aus drei Partien aus.

Mit dem Tabellensechsten Watzenborn-Steinberg und Hessen Dreieich stehen sich die beiden wohl aktuell stärksten Mannschaften der Liga gegenüber. Die Teutonia siegte unter dem neuen Trainer und Ex-Rot-Weiss-Coach Daniyel Cimen zuletzt dreimal hintereinander, allerdings fielen auch zwei Partien der Witterung zum Opfer. Dreieich überzeugte zuletzt mit klaren Siegen in Lehnerz, gegen Fulda und Vellmar.

Unter der Woche waren die Dreieicher Danny Klein (Grippe) und André Fließ (Magen-Darm) angeschlagen, sollen aber ebenso wie Alban Lekaj (Kniebeschwerden), Carlos McCrary (blaue Fußzehen) und Marc Schnier (Magen-Darm) – das Trio stand zuletzt gegen Vellmar nicht zur Verfügung – am Samstag wieder dabei sein. Dagegen fällt Khaibar Amani nach einer Zahn-Operation erneut aus.

Nicht wegziehen lassen

Der Spvgg. Neu-Isenburg blieb am vergangenen Sonntag das Spiel gegen Watzenborn-Steinberg wegen des Schneefalls erspart, und auch für diesen Sonntag ist wieder Schnee angesagt. Trotzdem muss Trainer Peter Hoffmann sein Team natürlich für den Fall vorbereiten, dass die Partie im heimischen Sportpark (14 Uhr) gegen Borussia Fulda stattfindet. „Wir trainieren und gehen erst einmal davon aus, dass gespielt wird“, sagte der Coach gestern – ihm blieb ja auch nichts anderes übrig. Vor einigen Wochen holte Neu-Isenburg in Fulda einen Punkt, auch diesmal lautet das Minimalziel: Hauptsache nicht verlieren. „Es wäre gut, wenn wir Fulda nicht wegziehen ließen. Wobei natürlich klar ist, dass das von den Einzelspielern her ein starke Mannschaft ist, die etwas unter Wert dasteht“, so Hoffmann weiter. Er und sein Team seien aber auch bereit für eine letzte Kraftanstrengung: „Wir wollen spielen und haben uns etwas vorgenommen.“

(rst,leo)

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