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Fußbal: Enkheim verdient sich seinen „Dusel“

In überzeugender Manier revanchierte sich der Tabellenführer für die 1:5-Schlappe der Hinrunde: Bei der SG Westend gewann Griesheim Tarik mit 6:0.
Zwei gegen einen: Die Fechenheimer Nick Löchner (links) und Deniz Yilmaz versuchen Makkabis Thilo Tanetschek zu stoppen. Foto: Christian Klein (FotoKlein) Zwei gegen einen: Die Fechenheimer Nick Löchner (links) und Deniz Yilmaz versuchen Makkabis Thilo Tanetschek zu stoppen.
Frankfurt. 

Der Tabellenzweite der Fußball-Kreisoberliga Frankfurt hält Schritt mit Tarik – die Spvgg. Fechenheim war beim TuS Makkabi siegreich (siehe Extratext).

FC Kalbach II – Rödelheimer FC 2:2 (1:0). – Die Gäste verschliefen praktisch die erste Halbzeit und konnten sich keine Torchance erarbeiten. Kalbach wiederum verpasste es, das Ergebnis höher als 1:0 (2., Niels Gerbig) zu gestalten. Zwar legte Tony Hook kurz nach Wiederbeginn nach (47.), doch als Ertap Turgut der Anschlusstreffer gelang (65.), riss bei den Gastgebern der Faden. „Nach dem 1:2 haben wir um den Ausgleich gebettelt“, kritisierte Kalbachs Trainer Karol Drynda. Das 2:2 fiel dann auch, aber erst in der Nachspielzeit: Enno Lang traf. Drynda monierte dabei aber ein vorausgegangenes Handspiel eines Rödelheimers, das Schiedsrichter Murat Bozkir (Gießen) nicht ahndete: „Bei uns hat er in vergleichbaren Situationen mehrmals abgepfiffen und dann lässt er es plötzlich laufen.“ Kalbachs Torwart Tobias Schick parierte in der 60. Minute einen schwach geschossenen Foulelfmeter von Niklas Vogt.

Concordia Eschersheim – TSG Niederrad 3:1 (2:0). – Die Gastgeber zeigten sich gut erholt von der Niederlage in Griesheim. Ricardo Harrabi hatte einen bärenstarken Tag: Die ersten beiden Tore bereitete er jeweils per Ecke vor, den dritten Treffer steuerte er selbst mit einem strammen Schuss in den Torwinkel bei (69.). Eloy Merens (1.) und Aimane Ajabli (24.) waren mit dem Kopf erfolgreich. Durch Auswechslungen von angeschlagenen Spielern geriet das System der Concordia in der Schlussphase leicht durcheinander. Daraus resultierte das 1:3 durch Manuel Martin (90.). Der Niederräder Marcel Santos sah wegen einer Notbremse an David Schestag noch die Rote Karte (90.). Eschersheims Trainer Roland Stipp war sehr angetan von der Leistung seines Teams: „Wir haben die Zweikämpfe angenommen, waren diszipliniert und hatten eine hohe Laufbereitschaft. Die Jungs haben richtig Spaß gemacht.“

FC Posavina – SV Blau-Gelb 2:4 (1:2). – Der FC Posavina wollte gegen einen direkten Konkurrenten im Abstiegskampf Boden gutmachen, wie der Sportliche Leiter Pero Bosniak berichtete. Doch anscheinend waren die Ginnheimer darauf eingestellt. „Das Umschaltspiel von Blau-Gelb hat gut funktioniert, sie haben uns ausgekontert“, gab Bosniak zu. Und als Posavinas Matija Zivkovic nach einer Stunde für ein grobes Foulspiel beim Stande von 1:3 die Rote Karte sah, war dies praktisch schon die Entscheidung. Bosniak bilanzierte: „Wir haben auch in Unterzahl stark gekämpft, aber Blau-Gelb war einfach cleverer.“ Die Tore: 0:1 Deniz Dogan (13.), 1:1 Dragan Budimir (22.), 1:2 Amin Asli (29.), 1:3 Dogan (58.), 2:3 Stijepan Piljic (64.), 2:4 Orazio Giorgianni (89.).

SG Westend – SV Griesheim Tarik 0:6 (0:4). – Unterschiedliche Statements gab es von beiden Trainern. Westends Thomas Horn fand die Niederlage „deutlich zu hoch“, wohingegen Griesheim-Coach Jorge Huberman meinte, das Ergebnis sei „zu niedrig“ ausgefallen. Fikri El Haj Ali traf drei Mal (13./41./75.), zudem seine Kollegen Anas Amjahid (32.) und Hassan Taadou (79.). Zu einem zweifelhaften Torerfolg kam SG-Torhüter Martin Radosic, als er sich den Ball ins eigene Tor faustete (16.). Große Sorgen bereiten Horn die anhaltenden Personalnöte bei Westend: „Wir hatten wieder nur zwölf Mann dabei.“

SC Weiss-Blau – TSG 51 5:1 (3:0). – Die ersten 20 Minuten konnten die Eschersheimer noch mithalten, dann hatten die Gastgeber klar die Oberhand. Matthias Zech (29.), Tom Zimmermann (32.), Oscar Kosok (35.), Naser Al Abdullah (72.) und David Brenes (78.) erzielten die Tore für Weiss-Blau, Benedikt Burger traf für die abstiegsbedrohte TSG (84.). „Am Ende waren wir etwas nachlässig, deshalb das Gegentor“, meinte SC-Trainer Antonio Brenes, der aber durchaus zufrieden war.

FC Tempo – FC Croatia 0:1 (0:1). – Eine Einzelleistung von Vladimir Blazekovic entschied die Partie in Ginnheim: Blazekovic erkämpfte sich die Kugel im Mittelfeld und stürmte los. Aus 30 Metern zog er dann ab und traf in den Winkel (42.). In der Folgezeit versuchten es die Gastgeber erfolglos mit hohen und langen Bällen.

Germania Enkheim – Viktoria Preußen 3:2 (0:1). – Ein Extralob von Germania-Coach Tihomir Tomic bekam Schiedsrichter Armandiz Behzadpour (Büdingen): „Er war überragend.“ Seine Mannschaft im ersten Abschnitt weniger: Die Gäste führten durch Stefano Amore mit 1:0 (10.). „Nach der Pause sind wir über den Kampf ins Spiel gekommen“, schilderte Tomic. Helder Ferreira De Freitas (55.), Kevin Naumann (60.) und Marcel Dücker (71.) brachten Enkheim nach vorne. Als Amore das 2:3 gelang (79.) warfen die Eckenheimer alles nach vorne. Doch die Gastgeber überstanden die hektische Druckphase. Tomic meinte dazu: „Etwas Dusel war dabei.“

(omü)

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