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Kegeln: Ernste Lage: Falkeneck Riederwald Tabellenletzter

Die Lage bei den Zweitliga-Keglerinnen von Falkeneck Riederwald ist ernst. Um den Abstieg zu vermeiden, müssen die Riederwälderinnen als Mannschaft bessere Ergebnisse erzielen.
Symbolbild Foto: imago stock&people (imago stock&people) Symbolbild
Frankfurt. 

Klaus Stumpf, der Trainer der Zweitliga-Keglerinnen von Falkeneck Riederwald, suchte Zuflucht im schwarzen Humor. „Willst du Falkeneck an der Spitze sehen, musst du nur die Tabelle drehen“, sagte er nach der 2489:2629-Pleite bei Blau-Gelb Wiesbaden, durch die die Frankfurterinnen auf den letzten Platz zurück gefallen sind.

Die Lage sei ernst, so Stumpf. Er geht davon aus, dass die punktgleichen Kegelfreunde Obernburg II in den letzten Spielen der Runde, wenn in der Ersten Bundesliga schon die Entscheidung hinsichtlich des Abstiegs gefallen sollte, Verstärkung aus ihrer Ersten Mannschaft bekommen dürfte. Folge wären dann Siege, zu denen das Team in seiner derzeitigen Besetzung nicht imstande ist. „Sollten wir einmal absteigen, dürfte es sehr schwer sein, noch einmal zurückzukommen“, warnt der erfahrene Trainer.

Um den Abstieg zu vermeiden, müssen die Riederwälderinnen endlich als Mannschaft bessere Ergebnisse erzielen. Momentan sind es immer wieder einzelne Spielerinnen, die zu überzeugen wissen, die Leistung aber nicht halten können. Die Konstanz fehlt, es kommt auch selten vor, dass alle Spielerinnen einen guten Tag erwischen. Meist stehen ein oder zwei Durchhänger einem Sieg im Weg.

Drei mal „ordentlich“

Ähnlich war es in Wiesbaden. Dort zeigten drei Spielerinnen ordentliche Leistungen. Doreen Beez war mit 439 Holz die Beste im Team, Bianca Schauer spielte neben ihr 426 Holz, so dass der Rückstand zunächst nur drei Kegel betrug. Danach konnte aber nur noch Andrea Lissner-Rubio mit ihrer Gegenspielerin Schritt halten. „Selbst wenn Andrea nicht trainieren kann, kämpft sie und wirft brauchbare Resultate“, kommentierte Klaus Stumpf die 432 Kegel.

Jutta Westenburger (411) schwächelte im Abräumen, ebenso Laura Wenzel, die ihre guten Leistungen aus den vorherigen Begegnungen nicht bestätigen konnte und diesmal nur schwache 390 Kegel fällte. Völlig von der Rolle war Tanja Müller. Schon ihre 127 mit 25 Kugeln in die Vollen waren schwach. Doch was im Abräumen folgte, ist in oberen Klassen sicher noch nicht oft vorgekommen. Um die neun Kegel, die ein volles Bild darstellen, abzuräumen, benötigte sie sage und schreibe sechs Würfe. Der Trainer reagierte prompt, schickte für sie Ulrike Latka auf die Bahn. Die schaffte mit ihren 44 Kugeln 255 Holz, nicht überragend, aber auch nicht schlecht.

Wenig Chancen im Pokal

Nun müssen die Frankfurterinnen erst einmal im DCU-Pokal ran. Wobei sie in ihrer Gruppe mit dem Süd-Zweitligisten TSG Haßloch (dort gastieren sie am Sonntag) sowie den Erstligisten KSC Frammersbach und Frisch Auf Leimen kaum eine Chance auf einen der beiden ersten Plätze haben, die zum Weiterkommen berechtigen.

Am 3. Dezember kommt der verlustpunktfreie Spitzenreiter FC Laufach in der Riederwald, da wird nichts zu holen sein. Doch dann wird es ernst: Beim Rückrundenstart am 17. Dezember (Sonntag) gastiert in Frankfurt der punktgleiche Konkurrent PSG Kaiserslautern, einen Monat später fährt Falkeneck nach Obernburg. Ohne Erfolge in diesen Begegnungen dürfte es wohl nichts mehr werden mit dem Klassenerhalt.

(löf )

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