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Golf: Es reicht gerade noch

Von Ende gut, alles gut. Die Frankfurter Golfer machten nach einer durchwachsenen Saison mit dem Tagessieg am letzten Spieltag der Bundesliga den Klassenerhalt noch perfekt.
Max Röhrig, bester Frankfurter in Berlin, war bei diesem Schlag besonders gefordert. Foto: STEBL Max Röhrig, bester Frankfurter in Berlin, war bei diesem Schlag besonders gefordert.
Frankfurt. 

Bei diversen Turnieren demonstrierten die Frankfurter Golfer eindrucksvoll Woche für Woche ihre Stärke. Nur in der Bundesliga wollte es nicht klappen. An den ersten vier Spieltagen blieben sie unter ihren Möglichkeiten. Mal haperte es in den Einzeln, mal in den Vierern. Spielte der eine stark, lief es bei einem anderen nicht – oder umgekehrt.

Und so ging es für die Niederräder am letzten Bundesliga-Spieltag in Berlin-Wannsee plötzlich um alles oder nichts. Eine Platzierung hinter dem Bremer Neuling Club zur Vahr hätte den Abstieg bedeutet. Doch als es hieß, Farbe zu bekennen, besannenen sich die Frankfurter auf ihre Qualität. Bis zum letzten Schlag lieferten sie sich ein heißes Duell mit den Gastgebern. Am Ende kamen beide auf zusammen 713 Schläge. Weil Frankfurt aber die besseren Streichergebnisse als die Berliner vorweisen konnte, ging der Tagessieg an die Hessen. Für Frankfurt bedeuteten die fünf Punkte für den Tagessieg die Rettung, dem Team aus der Landeshauptstadt fehlte eben dieser eine Punkt zum Erreichen der Endrunde, für die sich Düsseldorf-Hubbelrath und Hamburg-Falkenstein qualifizierten. Die Bremer müssen nach nur einem Jahr in der Beletage wieder in die Zweite Liga.

Frage der Einstellung

Frankfurts Trainer Jan Förster war nach den Vierern erschöpft, aber glücklich: „Die Jungs haben richtig Gas gegeben und sich den Sieg einfach verdient.“ Förster bezeichnete das als eine Einstellungssache: „Wir haben uns immer sofort zurückgekämpft.“ Der Spieltag habe ihm riesig Spaß gemacht. „Jeder wusste, um was es geht. Alle waren voll konzentriert, niemand hat auf das Livescoring geblickt, sondern nur auf sich und sein Spiel geschaut.“

Und es war ein äußerst spannender Bundesliga-Spieltag: Bei optimalen Bedingungen – Sonne pur, während der Einzel ein wenig Wind, der, während die Vierer liefen, fast völlig einschlief, dazu ein gut präparierter Par-72-Kurs – wurden sehr gute Resultate erzielt. Die beste Runde spielte der Frankfurter Profi Max Röhrig, der mit 67 Schlägen (fünf unter Par, dem Platzstandard) ins Clubhaus zurückkam. Nur einen Schlag mehr benötigten die Lokalmatadoren Philipp Konnikov und Dean Berninger. Insgesamt unterspielten 14 Spieler das Par, darunter aus Frankfurt neben Röhrig auch Lukas Euler, Sebastian Hoff und Ben Bradley.

Als auf dem 1893 gebauten Platz die Einzelresultate zusammengerechnet wurden, lagen die Frankfurter noch auf Rang drei, sieben Schläge hinter den führenden Berlinern. In die Wertung kamen noch Tim Mayer (73/+1), Lukas Buller und Routinier Boris Wölfel (beide 75/+ 3). Da konnte noch keiner ahnen, dass ausgerechnet das Streichresultat von Valentin Haack (77/+5) später zum Tagessieg führen würde.

Spannendes Vierer-Finale

Nachdem Euler/Mayer mit einer 68er-Runde den besten Vierer des Tages absolviert hatten, wurde es an der Spitze richtig eng. Hamburg und Frankfurt, für das auch Bradley/Buller mit 71 Schlägen unter Par blieb, holten mächtig auf. Als die jeweils letzten Vierer auf die „Backnine“ (die Bahnen zehn bis 18) gingen, lagen Berlin, Hamburg und Frankfurt gleichauf. Während das Hamburger Schlusspaar einige Bogeys (ein Schlag über Par) spielte, blieb es bei den Hessen wie bei den Gastgebern bei sieben Schlägen unter der Vorgabe.

Der lange dominierende Club hat es vergeigt

Im Kampf um die Deutsche Meisterschaft wird der viele Jahre dominierende GC St. Leon-Rot fehlen. Während sich in der Nordgruppe mit dem GC Hubbelrath und dem Hamburger GC, wenn auch denkbar

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