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Rugby-Bundesliga: Es wird weiterhin erstklassiges Rugby gespielt

Den Rugby-Bundesligisten SC 80 Frankfurt und RK Heusenstamm bleibt die Relegation erspart.
Ihre Teams werden auch in der neuen Saison in der Bundesliga aufeinandertreffen: Benjamin Kriemer (links) und Jordi Pfeiffer vom RK Heusenstamm sowie Wynston Cameron-Dow vom SC 80 Frankfurt. Foto: Juergen Kessler (Kessler-Sportfotografie) Ihre Teams werden auch in der neuen Saison in der Bundesliga aufeinandertreffen: Benjamin Kriemer (links) und Jordi Pfeiffer vom RK Heusenstamm sowie Wynston Cameron-Dow vom SC 80 Frankfurt.
Frankfurt. 

Während die Heusenstammer den Klassenerhalt mit einem Sieg beim Tabellendritten aus eigener Kraft schafften, mussten die Frankfurter nach einer deutlichen Niederlage beim Tabellenführer Heidelberger RK auf das Ergebnis der Partie zwischen dem SC Neuenheim und dem TSV Handschuhsheim warten. Da der TSV dieses Derby in den letzten Sekunden noch mit 18:17 für sich entschied, konnten dann auch die Frankfurter ihren Verbleib in der Liga bejubeln.

Heidelberger RK – SC 80 Frankfurt 64:0 (35:0). – „Diesmal hatten wir wirklich mehr Glück als Verstand“, meinte „80er“-Spieler Mark Sztyndera mit Blick auf den engen Verlauf der Partie in Neuenheim. Tags zuvor hatten er und seine Mitspieler ein engagiertes Spiel gezeigt, angesichts ihrer Personalprobleme gab es in Heidelberg allerdings nichts zu holen für die Schwarz-Roten. Über gute Ansätze und einige wenige Durchbrüche kam das Team von Trainer Karl Savimaki letztlich nicht hinaus. „Wir hatten einige Jungs aus der Zweiten Mannschaft dabei. Wir haben zwar alles gegeben, der Unterschied war aber zu groß. Da hat uns die Erfahrung gefehlt“, so Sztyndera weiter, der angesichts der enttäuschenden Rückrunde nicht traurig über das Ende der Saison ist: „Die Doppelbelastung ist uns ein bisschen zum Verhängnis geworden. In den Pokalspielen haben sich einige Spieler verletzt, deswegen haben uns in den letzten Monaten einfach zu viele gefehlt. Das konnten wir nicht kompensieren.“

SC 80: Tokyay, Robertson, Robinson-Polkey (20. Dins) – Peytrout, Rayan – Cojocaru, Grimm, Du Plessis (60. Stark) – Lieb – Schröter – Deichmann, Beringer (50. Hoffmann), Sztyndera, Mazare – Cameron-Dow. – Ersatz: Stark, Dins, Hoffmann.

RG Heidelberg – RK Heusenstamm 11:17 (5:7). – Mit einer starken Leistung krönten die Heusenstammer ihren Rückrunden-Lauf, während dem sie fünf der letzten sieben Spiele gewannen. „Wir haben in der Winterpause an einigen Stellschräubchen gedreht, unser Spiel ein Stück weit verändert. Entscheidend war auch, dass wir etwas cleverer gespielt haben als in den letzten Jahren, als wir oft in der Schlussphase noch entscheidende Punkte hergegeben haben“, meinte RK-Trainer Jens Steinweg nach dem letztlich souveränen Erfolg in Heidelberg. Obwohl sie nach erfolgreichen Durchbrüchen nicht immer die besten Entscheidungen trafen und so einige Chancen ungenutzt ließen, konnten die Gäste sich beim Favoriten sogar einigermaßen souverän durchsetzen. Zwar gingen die Gastgeber nach einem erfolgreichen Straftritt nach 55 Minuten noch einmal in Führung (8:7), danach antworteten die Heusenstammer allerdings mit einem erfolgreichen Versuch und einer Erhöhung (8:14). Diesen Vorsprung ließen sie sich danach nicht mehr nehmen. „Wichtig war, dass wir nach der Pause personell nachlegen konnten. Das war bei den Heidelbergern nicht der Fall“, so Steinweg.

RK Heusenstamm: Polheim, Gennaro, Otterbein (5 Punkte/58. Horta) – Joswig (40. Sabinarz), Kriemer – Pfeiffer, Cavus (52. Garanovic), Rainger – Sayson (61. Sayson) – Schuster (3) – Fernandez, Bettner, Utikal – Apelt (5), Z. Hees (4). – Ersatz: Saczawa, Horta, Garanovic, Hartmann, Sabinarz, Sworowski, Höhmann.

(may)
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