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Frankfurter Golf Club: Exzellente Jugendarbeit

Von Beim Frankfurter Golf Club wird sehr gute Nachwuchsarbeit geleistet. Lohn dafür war die erneute Auszeichnung mit dem „Grünen Band“, dotiert mit 5000 Euro. Die Preisverleihung fand in der Frankfurter Arena statt.
Die Förderprämie von 5000 Euro kommt umgehend dem strahlenden Nachwuchs des Frankfurter Golf Club zugute. Foto: Christian Christes (Christian Christes) Die Förderprämie von 5000 Euro kommt umgehend dem strahlenden Nachwuchs des Frankfurter Golf Club zugute.
Frankfurt. 

Der Frankfurter Golf Club bekam bereits zum vierten Mal das „Grüne Band“ für vorbildliche Talentförderung im Verein. Eine stolze Leistung, bedenkt man, dass sich jeder Verein erst fünf Jahre nach dem letzten Erhalt der Auszeichnung wieder bewerben darf. Der von der Dresdner Bank und dann durch die Commerzbank – in die die „Dresdner“ übergangen ist – verliehene Preis wird seit 31 Jahren vergeben.

„Ich bin stolz auf unsere exzellente Jugendarbeit“, betont Matthias von der Recke, Präsident des Frankfurter Golf Club. Und das zu Recht. Wie in der Jubiläums-Chronik „100 Jahre FGC“ nachzulesen, appellierte bereits im Jahr 1927, kurz nach der Eröffnung des Platzes im Stadtwald, der damalige Vorstand an die Mitglieder: „Helfen Sie uns alle, unsere Jugend-Abteilung zu vergrößern und der Club wird zwangsläufig vorwärtskommen und florieren.“

Diese Philosophie wird bei den Niederrädern auch heute noch mit Leben gefüllt. „Wenn Kinder zu uns kommen, beschert es uns neue Mitglieder, denn dann folgen meistens auch die Eltern in den Club“, erläutert von der Recke. In dem 1913 gegründeten und rund 1400 Mitglieder zählenden Verein sind aktuell um die 220 Kinder und Jugendliche aktiv.

Mit Spaß besser werden

Auch im Herbst der Golf-Saison sind die Frankfurter Nachwuchskräfte weiter erfolgreich. Eigengewächs Marie Coors (21) fliegt am 11. Oktober über den Atlantik, um in Florida nach dem Auftakterfolg

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Die Eigengewächse Maximilian Röhrig und Martin Keskari spielen erfolgreich als Profis, die Internationale Deutsche Meisterin Marie Coors ist dabei, sich die Zulassung für die Pro-Tour in den USA zu erkämpfen (siehe auch Extratext). Amina Wolf, Lukas Euler, Tim Mayer und Lukas Buller haben es in die Nationalmannschaft geschafft, auch Katharina Johanna Keilich und Ben Bradley sammelten viele Erfolge bei diversen Turnieren. Fast 20 Golfer brachten die Frankfurter in diversen Altersklassen zuletzt in die Bundes- und Landeskader. „Die Verantwortlichen des Traditionsvereins haben die Jugendarbeit als Basis für einen funktionierenden Generationenvertrag und unsere Zukunft ausgemacht und sich entsprechend aufgestellt“, erklärte Uwe Hellmann, Leiter Brand Management der Commerzbank AG und eines der fünf Jury-Mitglieder, die über die Vergabe entscheiden.

Viele Kriterien

Bis Ende März dieses Jahres mussten die Vereine ihre Bewerbungsunterlagen mit der Beschreibung der Jugendarbeit und der Liste der Erfolge abgeben. Die Jury zeichnet keine Einzelprojekte aus, sondern die gesamte Nachwuchsleistungssportförderung der Abteilungen oder Vereine. Kriterien wie Basis der Talentsichtung, systematische Talentförderung, Trainersituation, sportmedizinische Beratung, Ernährungsberatung, übergreifende Präventionsarbeit zu Themen wie Sucht, Missbrauch und Doping sowie soziales und gesellschaftliches Engagement und Kader-Entwicklung werden mit Punkten bewertet. Die für die Auszeichnung benötigte Punktzahl erreichten 2017 bundesweit 50 Clubs oder Abteilungen von Vereinen.

In der Frankfurter Fußball-Arena durften die Trophäe sowie den mit der Auszeichnung verbundenen Scheck über 5000 Euro Förderprämie sieben Vereine aus der Region entgegennehmen. „Wir werden das Geld komplett in den Nachwuchs- und Breitensport sowie Equipment stecken, das den Kleinen das Indoor Golf erleichtert“, verriet Club-Managerin Sanja Bradley, die den riesigen Scheck in Empfang nahm. Die Trophäe bekam aus der Hand von Sabine Spitz, Olympiasiegerin im Mountainbike 2008 und Botschafterin der Aktion „Das Grüne Band“, die zehnjährige Leonie Amereller überreicht.

„Ohne Talente kann es kein Spitzensport geben. Jeder Olympiasieger hat einmal in einem Verein angefangen. Wenn er nicht in einem unserer mehr als 90 000 Turn- und Sportvereine gefördert und ausgebildet worden wäre, hätte er nie Olympiasieger werden können“, betonte Michael Vesper, der Vorstandsvorsitzende des Deutschen Olympischen Sportbundes, in seiner Eröffnungsrede.

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