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Frauenfußball: FFC II: Nicht schmerzhaft, aber ärgerlich

Jeweils am Ende der Halbzeit kassierte der FFC II noch ein Gegentor und kam so gegen das Schlusslicht aus Köln nicht über ein Remis hinaus.
Am Brentanobad ging es auch kampfbetont zu: Die Frankfurterin Celine Karich fährt der Kölnerin Anne Hahn energisch in die Parade. Foto: Peter Hartenfelser (Peter Hartenfelser) Am Brentanobad ging es auch kampfbetont zu: Die Frankfurterin Celine Karich fährt der Kölnerin Anne Hahn energisch in die Parade.
Frankfurt. 

An sich schmerzte das 2:2 gegen den 1. FC Köln II nicht, die Qualifikation zur neuen eingleisigen Zweiten Frauenfußball-Bundesliga ist der Zweiten Mannschaft des 1. FFC Frankfurt nicht mehr zu nehmen. Auch der Punkt, der kein Punktgewinn war, brachte das Team von Trainerin Kim Kulig der endgültigen „Quali“ wieder näher. Zwei Zähler fehlen noch, um rechnerisch alles klarzumachen.

Doch ein 2:2 als Tabellenvierter gegen den Letzten vor eigenem Publikum wurmt schon, wie es Kulig dann auch zum Ausdruck brachte: „Wir haben immer wieder gute Phasen, in denen wir dominant sind und unsere Qualität auf den Platz bringen. Und dann wieder Phasen, in denen wir dem Gegner zu viel Raum lassen und kaum Gegenwehr leisten. Unser Ziel muss es sein, konstanter zu werden und daran werden wir hart arbeiten“.

Die Partie hatte für den FFC gut begonnen. Der in die Startformation gerückten Rachel Avant boten sich zwei Gelegenheiten, ehe Meike Weber in der 16. Minute einen Handelfmeter zur Führung verwandelte. So sollte es nun weitergehen, doch der Treffer gab den Gastgeberinnen keine Sicherheit. Der Außenseiter kam immer besser ins Spiel, das gefiel Kulig gar nicht: „Wir waren nicht konstant genug“, monierte die ehemalige Nationalspielerin. Und es kam aus ihrer Sicht noch schlimmer: In der Nachspielzeit des ersten Abschnitts gelang Hilda Djurberg sogar der durchaus verdiente Ausgleich.

Mit Elan aus der Pause

In der Pause stellte Kulig ihr Team neu an, das dann schwungvoll in die zweite Hälfte startete und die Initiative übernahm. Avant gelang per Kopf nach einer Ecke nur sieben Minuten nach Wiederbeginn der erneute Führungstreffer, und der FFC wollte nun mehr. Johanna Berg (62.), Celine Karich (63.) und Catharina von Drigalski (69.) hatten gute Tormöglichkeiten, brachten die Kugel aber nicht an Torfrau Friederike Keppner vorbei.

Das sollte sich rächen. In der 88. Minute eröffnete ein Handelfmeter den Gästen die Chance zum Ausgleich, doch Anne Hopfengärtner vergab. „Der verschossene Elfer hätte uns eigentlich noch mal einen Schub verleihen müssen, doch davon war leider nichts zu spüren“, ärgerte sich Kulig. Und so kam, was kommen musste: Für die nicht aufsteckenden Kölnerinnen erzielte Franziska Wendel in der 90. Minute tatsächlich noch das 2:2.

FFC II: Lee – von Drigalski (86. Maslo), May, Engel, Avant – Weber, Krawczyk, Artin – Emmerling, Karich, Berg.

(wag)

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