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Frauenfußbal: FFC II belohnt sich beim Zweitliga-Auftakt gegen Sindelfingen

Ein Punkt war aus Sicht der Zweiten Mannschaft des 1. FFC Frankfurt beim Zweitliga-Start im Heimspiel gegen Sindelfingen deutlich zu wenig.
FFC-Akteurin Alexandra Emmerling (links) fängt ein Zuspiel der Sindelfingerin Lea Egner ab. Die Frankfurterin hatte in der letzten Minute Pech mit einem Kopfball an die Latte. Foto: Christian Klein (FotoKlein) FFC-Akteurin Alexandra Emmerling (links) fängt ein Zuspiel der Sindelfingerin Lea Egner ab. Die Frankfurterin hatte in der letzten Minute Pech mit einem Kopfball an die Latte.
Frankfurt. 

Der 1. FFC Frankfurt II musste sich zum Auftakt der Zweiten Frauenfußball-Bundesliga Süd mit einem aufgrund der gezeigten Leistungen mageren torlosen Unentschieden gegen den VfL Sindelfingen begnügen. „Wenn das Spiel 5:0 für uns ausgeht, darf sich der Gegner auch nicht beklagen“, meinte Trainer Niko Arnautis. Der Coach, der die meisten Spielerinnen auch als Lehrer am Goldsteiner Carl-von-Weinberg-Gymnasium ausbildet, war von der Leistung seines Teams sehr angetan. „Tolles Tempo, drückend überlegen, viele Chancen herausgespielt. Nur das Ergebnis stimmt nicht.“

Bereits in der stärksten Phase, den ersten 20 Minuten, hatten die Gastgeberinnen fünf hundertprozentige Chancen. Alexandra Emmerling und Johanna Berg scheiterten bei Eins-gegen-Eins-Situationen an Torhüterin Lea Egner. Nach der Pause gestaltete Sindelfingen die Partie ein wenig offener und kam auch zu Konterchancen, doch die besseren Chancen boten sich weiter den Frankfurterinnen. Die beste vergab in der Schlussminute Emmerling, die frei vorm Tor stehend den Ball an die Latte köpfte.

Für den FFC waren es eindeutig zwei verlorene Punkte. Die Südgruppe ist in der Spitze sehr ausgeglichen, das Unterfangen, unter die ersten sechs Teams zu kommen, um sich direkt für die neue eingleisige Zweite Bundesliga zu qualifizieren, ist kein leichtes. Der Trainerstab am Brentanobad hat deshalb eine Regelung bezüglich der Ersten Mannschaft getroffen. „Die jungen Spielerinnen, die an dem jeweiligen Wochenende nicht in den 18er-Bundesliga-Kader kommen, werden schon am Freitag mit der ,Zweiten‘ trainieren und dort auch spielen“, erklärt dazu Chefcoach Matt Ross.

So sollen künftig bei Heimspielen die Nachwuchskräfte, die in der Ersten Mannschaft nicht zum Einsatz kamen, dann nicht mehr einfach schnell mal das Trikot wechseln und in der „Zweiten“ auflaufen. „Die eingespielte Mannschaft, die tagtäglich gemeinsam trainiert, am Sonntag total auseinanderzunehmen, hätte keinen Sinn“, erklärt Arnautis, der mit den U19-Nationalspielerinnen Sophia Kleinherne und Lea Schneider, Eigengewächs Shekiera Martinez sowie der erfahrenen Rückkehrerin Meike Weber vier Neuzugänge aufbot.

Die zuletzt noch von Bayern München verpflichtete Torschützenkönigin der B-Juniorinnen-Bundesliga, Maral Artin, wird allerdings noch einige Zeit fehlen. Sie hat sich bei einem Hessenauswahl-Spiel den Arm gebrochen.

FFC II: Bösl – Maslo, Kleinherne, von Drygalski, Avant – Brandt, May, Schneider, Emmerling – Berg (61. Martinez).

(löf )
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