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Frauenfußball: FFC II kassiert gegen Jena in der dritten Minute der Nachspielzeit den Ausgleich

In der Nachspielzeit gab das junge Team des 1. FFC Frankfurt II noch zwei Punkte aus der Hand.
Laufduell zwischen Jenas Lara Schmidt (links) und Bibiana Schulze-Solano, mit leichten Vorteilen für die Frankfurterin, die den Führungstreffer vorbereitete. Foto: Peter Hartenfelser (Peter Hartenfelser) Laufduell zwischen Jenas Lara Schmidt (links) und Bibiana Schulze-Solano, mit leichten Vorteilen für die Frankfurterin, die den Führungstreffer vorbereitete.
Frankfurt. 

Vor der Runde wäre man sicherlich mit einem Remis gegen den letztjährigen Frauenfußball-Bundesligisten zufrieden gewesen. Nach dem bisherigen Verlauf der Zweiten Bundesliga war aber das 1:1 gegen den bis dahin punktlosen USV Jena aber zu wenig. „Wir haben die Partie spielerisch dominiert. Nur, dass wir unsere Überlegenheit konsequenter nutzen sollten und einen zweiten Treffer hätten erzielen müssen“, so FFC-Trainerin Kim Kulig.

Es sah auch alles nach einem Sieg aus. Die Gastgeberinnen bekamen das Geschehen vor 110 Zuschauern am Brentanobad nach ausgeglichenem Start schnell unter Kontrolle und erarbeiteten sich dabei auch Tormöglichkeiten. Kim Olaffson und Johanna Biermann scheiterten jedoch in aussichtsreichen Positionen. Kurz vor der Pause schied Verteidigerin Selina Ostermeier wegen einer Sprunggelenksverletzung vorzeitig aus. Nach Wiederbeginn trug die Überlegenheit der Frankfurterinnen Früchte: Bibiana Schulze-Solano eroberte im Mittelfeld den Ball, spielte ab zu Biermann, die den Ball wieder quer zu ihr legte. Doch Biermanns Tor (53.) brachte nicht die erhoffte Sicherheit. Als die dreiminütige Nachspielzeit, die Schiedsrichterin Davina Haupt (Poppenhausen) gegeben hatte, schon fast abgelaufen war, gab es noch einen Freistoß, den Susann Utes, die schon seit zehn Jahren das USV-Trikot trägt, über Torfrau Karla Erichsen hinweg verwandelte. Danach war Schluss.

„Das hätten wir durch die eine oder andere clevere Entscheidung vermeiden können“, ärgerte sich Kulig, die dem späten Gegentreffer aber im Hinblick auf die Weiterentwicklung des Team auch eine positive Seite abgewinnen konnte: „Die Mädels werden aus diesem Spielverlauf viel mitnehmen und daraus lernen“, ist sich Kulig sicher. „Auf alle Fälle werden wir diese Schlussviertelstunde intensiv aufarbeiten.“

Am Sonntag gastiert der FFC II beim BV Cloppenburg, einem routinierten Team, in dem mit Silvana Chojnowski eine frühere Bundesligaspielerin des FFC aktiv ist.

FFC II: Erichsen – Ostermeier (46. Walaschewski), Engel, Steck, Trepohl (68. von Drigalski) – Czaplicki, Limani, Krawczyk – Biermann (79. Berg), Olafsson, Schulze Solano.

(löf )

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