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Fußball-Gruppenliga: FSV Bischofsheim mit Höhen und Tiefen

Eine Runde voller Höhen und Tiefen hat der FSV Bischofsheim in der Fußball-Gruppenliga Frankfurt Ost auf dem achten Tabellenplatz abgeschlossen.
Foto: © Vitaly Krivosheev - Fotolia.com
Maintal. 

Aufgrund der namhaften Abgänge im vergangenen Sommer hatten in Maintal viele eine schwierigere Spielzeit befürchtet, von daher sind die Bischofsheimer mit ihrem Platz im Mittelfeld der Konkurrenz durchaus zufrieden. Dass es nicht für mehr reichte, obwohl sie zwischendurch sogar Platz drei belegten, lag nicht zuletzt an einem hausgemachten Problem. Daraus will der Verein bei seiner Kaderplanung die richtigen Schlüsse ziehen.

Aus Sicht von FSV-Pressesprecher Klaus Pawlytko gestaltete sich der Rundenverlauf in drei Phasen. Da war zum einen der schwache Saisonstart mit drei Niederlagen und nur einem Sieg aus den ersten sechs Partien, durch den die Mannschaft von Trainer Michael Raudnitzky sich zunächst im Keller der Tabelle wiederfand. Es folgte eine Erfolgsserie mit elf Siegen aus 13 Spielen, der FSV rückte im Klassement weit nach oben. Nach der Winterpause lief dann aber nur noch wenig für die Bischofsheimer, nach Siegen beim KV Mühlheim (5:0) und gegen die JSK Rodgau (2:0) gab es in den letzten elf Partien nur zwei Siege zu bejubeln.

Jede dieser Phasen war laut Pawlytko von der jeweiligen Personalkonstellation geprägt: Am Anfang der Saison hätten wichtige Spieler wegen der Ferien oder kleinerer Verletzungen gefehlt, danach habe Michael Raudnitzky an den Spieltagen quasi aus dem Vollen schöpfen können, ehe dann nach der Winterpause wieder einige Leistungsträger wegen Verletzungen oder Sperren nicht zu Verfügung standen. Das habe der FSV mit seinem kleinen Kader nicht kompensieren können: „Wir hatten an manchen Spieltagen die Situation, dass wir schauen mussten, wie wir unsere Bank gefüllt bekommen. So kamen wir natürlich nicht mehr raus aus dem Schlamassel. Vielleicht haben wir das im vergangenen Sommer in unseren Planungen ein bisschen unterschätzt“, so Pawlytko.

Aus diesem Grund wollen die Bischofsheimer ihrem Coach Michael Raudnitzky, mit dessen erstem Jahr als Cheftrainer des FSV sie sehr zufrieden sind, ab Juli einen etwas größeren Kader zur Verfügung stellen. Gleichzeitig wird der Umbruch, den der Verein im vergangenen Sommer begonnen hat, weiter fortgesetzt, wobei schon jetzt klar ist, dass sie in Maintal in den kommenden Wochen ein gutes Händchen brauchen bei der Suche nach geeigneten Neuzugängen. Schließlich werden mit Hicham Abdesadki (geht zu Germania Dörnigheim), Stefano Amore (Viktoria Preußen Frankfurt) sowie Mimoun Attanin und Michael Kohnke, die sich beide Liga-Neuling Eintracht Altwiedermus anschließen, erneut einige Spieler den Verein verlassen. Besonders der Abgang von Kohnke dürfte schwierig zu kompensieren sein, schließlich erzielte der vielseitig einsetzbare Offensivspieler 21 der 62 Bischofsheimer Tore.

Talente heranführen

In Sachen Neuzugänge ist beim FSV noch wenig spruchreif. Neben einigen erfahrenen Spielern wollen die Maintaler auch diesmal wieder eine Reihe von Talenten aus der eigenen Jugend an den Herrenbereich heranführen. Im ersten Jahr ist das Raudnitzky durchaus gelungen, man denke nur an die Leistungssprünge von Jonas Gatzka oder auch André Rosenberger. Von diesen jungen Spielern erhofft der FSV sich natürlich eine weitere Steigerung, wenn es am 5. Juli mit dem Training für die neue Saison losgeht.

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