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Fußball-Gruppenliga Frankfurt Ost: FSV Bischofsheim setzt die Verjüngung fort

Aus Sicht von Michael Raudnitzky, dem Trainer des FSV Bischofsheim, könnte die neue Runde in der Fußball-Gruppenliga Frankfurt Ost ruhig ein bisschen später beginnen. Doch es hilft nichts: Am Sonntag geht es los mit dem Gastspiel bei der SG Rosenhöhe.
Foto: © berc - Fotolia.com
Maintal. 

In den knapp fünf Wochen Vorbereitung fehlten Coach Michael Raudnitzky immer wieder Spieler wegen Verletzungen und Urlaub. Wie schon im vergangenen Sommer hat der FSV Bischofsheim seine Mannschaft wieder stark verändert. Mit Michael Kohnke und Cedric Ljuzzo verlor der FSV den besten Torschützen aus der Vorsaison (21 Tore) sowie ihren Kapitän und Abwehrchef an Aufsteiger Eintracht Altwiedermus. Dorthin zog es auch Mimoun Attanin, der in den vergangenen Jahren ebenfalls fester Bestandteil des Teams war. Darüber hinaus verließen mit Hicham Abdesadki (Germania Dörnigheim) und Stefano Amore (Viktoria Preußen Frankfurt) zwei weitere erfahrene Spieler den Verein.

Die Neuzugänge passen alle in das Verjüngungs-Konzept der Maintaler. Von der U19 des FSV Frankfurt kam mit Jamal El Maged eine Alternative zum bisherigen Stammtorhüter Volkan Öztürk. Für die Abwehr vorgesehen ist Philipp Hess, der aus der eigenen Jugend in die Erste Mannschaft hochgezogen wurde. Von dort stießen auch Mittelfeldspieler André Rossenberger sowie Stürmer Patrick Köster dazu, von denen man sich eine ähnlich gute Entwicklung erhofft wie im vergangenen Jahr bei Offensivallrounder Jonas Gatzka. Etwas mehr Erfahrung bringen darüber hinaus Tim Günther (VfR Kesselstadt), Maximilian Schütz (Dörnigheimer SV), Ilias Naouassi (Hanauer SC) sowie Iroy Zund (SG Rosenhöhe) mit. Und auch sie haben ihre besten Fußballjahre vermutlich noch vor sich.

Sonderlich viel Zeit, um sich in der neuen Umgebung zu Recht zu finden, bleibt den Jungspunden in Bischofsheim nicht. Im Grunde genommen hat ihr Trainer keine andere Wahl, als die Jungen von Beginn an in seine Startelf-Planungen mit einzubeziehen. Für Schonfristen ist der Kader auch in diesem Jahr wieder zu dünn bestückt. Das gilt besonders für die nächsten Wochen. Denn im August fehlen dem FSV aus verschiedenen Gründen einige Spieler, die eigentlich fest für die erste Elf eingeplant sind. Wie zum Beispiel Mittelfeldmann Gjorgi Trajanov, die Verteidiger Sven Skupin und Haris Sejdovic sowie das Sturmtalent Patrick Köster.

Aktuell stehen Raudnitzky nicht mehr als 16 Spieler zur Verfügung. Deswegen suchen die Bischofsheimer weiterhin dringend nach geeigneten Verstärkungen. Und zwar für fast jede Position. „Es muss definitiv noch etwas passieren. Wir beobachten im Moment einige Spieler, aber da ist noch nichts wirklich spruchreif. Da müssen wir mal abwarten. Von Schnellschüssen halte ich nichts, die Spieler müssen schon zu uns unserer Mannschaft passen“, sagt Raudnitzky.

Nicht runterziehen lassen

Aufgrund der schwierigen Vorbereitung gehen die Bischofsheimer vorsichtig an ihre neuen Herausforderungen heran. Aus Sicht von Raudnitzky geht es zunächst einmal darum, so früh wie möglich die nötigen Punkte zu holen. Andernfalls drohe eine komplizierte Saison: „Bei sechs Absteigern müssen wir so schnell wie möglich Erfolgserlebnisse haben. Das ist gerade für unsere jungen Spieler sehr wichtig. Das Potenzial ist bei uns auf jeden Fall da, das habe ich in der Vorbereitung gesehen. Da hat man aber auch gemerkt, dass die Jungs sich von negativen Erlebnissen schnell herunterziehen lassen, zum Beispiel wenn sie in Rückstand geraten. Da müssen wir konstanter, gefestigter werden.“

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