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Handball: Favoritenerfolg im Derby

Das Frankfurter Stadtderby in der Handball-Bezirksliga A Wiesbaden/Frankfurt zwischen der TSG Nordwest und der HSG Seckbach/Eintracht entschieden die Gäste mit 24:21 für sich.
Robin Austermann von Eintracht/Seckbach setzt sich entscheidend vom Gegenspieler ab. Zweimal traf er im Derby. Foto: Christian Klein (FotoKlein (fotoklein.net)) Robin Austermann von Eintracht/Seckbach setzt sich entscheidend vom Gegenspieler ab. Zweimal traf er im Derby.
Frankfurt. 

Die HSG Sindlingen/Zeilsheim konnte mit einem 31:26 gegen die HSG VfR/Eintracht Wiesbaden III ihren Negativtrend stoppen, während die SG Nied bei der HSG MainHandball eine knappe Niederlage hinnehmen musste.

TSG Nordwest – HSG Seckbach/Eintracht 21:24 (10:12). – Neben dem verletzten Spielmacher Seifert musste HSG-Trainer Klemens Naß auf fünf Stammspieler verzichten, so dass die HSG mit einer völlig veränderten Formation antrat. Folgerichtig bestimmte Nordwest zunächst die Partie, kam jedoch mit der 5:1-Deckungsvariante der Gäste nicht zurecht und büßte somit seine 7:5-Führung mit fünf Gegentreffer in Folge ein. In einer spannenden zweiten Hälfte wechselte die Führung hin und her. Knackpunkt war ausgerechnet eine doppelte Zeitstrafe gegen die Gäste, die Nordwest nicht nutzte. „Nils Volkmann krönte in der Schlussminute sein bislang bestes Spiel im HSG-Trikot mit seinem zweiten Treffer“, lobte Naß. Für Nordwest trafen: M. Apitz (6), Toepfer (5), Euler (3), Hennemeier, Born (je 2), Stüdemann, Burwitz und Müller (je 1). Für Seckbach trafen: Leicht (7/5), Walter (5), Sommer (3), Volkmann, Merz, Austermann (je 2), Christ, Becker und Best (je 1).

HSG MainHandball – SG Nied 28:26 (11:12). – Die SG zeigte über weite Strecken eine engagierte Leistung, sie ließ jedoch aufgrund einer Schwächephase im zweiten Durchgang beide Punkte liegen. Zunächst schenkten sich beide Teams in einer ausgeglichenen und umkämpften Partie nichts, wobei Nied meist die Nase vorn hatte und in der 40. Minute beim 14:18 scheinbar auf die Siegerstraße einbog. Innerhalb der nächsten zehn Minuten gelangen den Gästen lediglich zwei Tore. Beim 20:22 (50.) aus Nieder Sicht raufte sich die SG noch einmal zusammen und kam in der Schlussminute zum Anschlusstreffer (26:27). Doch trotz offener Manndeckung glückte der Ausgleich nicht mehr. „Ich bin nicht unzufrieden mit der Leistung meiner Jungs, aber leider haben wir es versäumt, bei einer Vier-Tore-Führung klaren Kopf zu bewahren und diszipliniert weiterzuspielen. Letztlich hätten wir einen Punkt verdient gehabt, aber die Mannschaft hat als Aufsteiger einen weiteren Schritt in die richtige Richtung gemacht“, erklärte SG-Coach Roland Gehron. Für Nied trafen: Trubeljanin (10/9), Scheele (5), Bambach (3), Strubelt, S. Kister, F. Kister (je 2), Broser und Tanner (je 1).

HSG Sindlingen/Zeilsheim – HSG VfR/Eintracht Wiesbaden III 31:26 (14:15). – Nach den letzten beiden Niederlagen war für die Frankfurter ein Heimsieg gegen den Aufsteiger erklärtes Ziel. Zunächst luden die Hausherren die Wiesbadener jedoch zu einfachen Toren über deren Rückraum ein und gingen so mit einem knappen Rückstand in die Pause. Sindlingens Trainer Tomi Reschke stellte die Defensive um, was sofort Früchte trug. „Wir waren kämpferisch stärker, weshalb die Punkte verdient in Sindlingen blieben“, erklärte Daniel Fribolin, der alle seine neun Tore im zweiten Durchgang erzielte. Für Sindlingen/Zeilsheim trafen zudem: Neder (7/5), Bechtel (4), Narmanli (3), Mira, Gemander, Löllmann (je 2), Riemenschneider und Eickhoff (je 1).

(ewa)
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