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Fußball-Kreisoberliga Frankfurt: Fechenheim eilt dem Titel entgegen

Sieben Punkte Vorsprung hat Fechenheim nun auf Verfolger Griesheim Tarik. Bei noch drei ausstehenden Spielen kann das Meisterbier kaltgestellt werden.
Bein raus und Körper davor: Niederrads zweifacher Torschütze Max Simon Fiege (links) im Zweikampf mit Croatias Oliver Andric. Foto: Marcel Lorenz Bein raus und Körper davor: Niederrads zweifacher Torschütze Max Simon Fiege (links) im Zweikampf mit Croatias Oliver Andric.
Frankfurt. 

In der Fußball-Kreisoberliga Frankfurt kam der Zweite Griesheim Tarik beim FC Tempo nur zu einem 2:2.

Die Einstellung stimmt: Kampf ist Trumpf

FC Tempo – SV Griesheim Tarik 2:2 (1:2). – Die Gäste wollten mit einem Sieg ihre theoretische Titelchance wahren.

clearing

FC Posavina – Rödelheimer FC 6:2 (3:1). – Der Druck des Abstiegskampfes war den Gastgebern in der Anfangsphase anzumerken. Rödelheim ging durch Aria Razdas in Führung (19.). Dann hielt Posavinas Torhüter Nikola Vincetic sein Team im Spiel: Er parierte zwei Mal bravourös in Eins-gegen-Eins-Situationen. Als Patrik Udovicic ausglich (28.) ging ein Ruck durch die Gastgeber. Innerhalb von drei Minuten sorgten Ante Peko (31.) und Marin Bago (33.) für das 3:1. Enno Lang verkürzte zwar (53.), doch Posavina gab die Partie nicht mehr aus der Hand. Mario Pejic (65.), wieder Peko (71.) und Mario Krajina (89.) erhöhten. Posavinas Sportlicher Leiter Pero Bosniak freute sich: „Unsere lange vermisste Durchschlagskraft war wieder da“, kritisierte aber im Blick auf das Ergebnis der TSG Niederrad: „Die 0:6-Niederlage von Croatia ist für mich nicht nachvollziehbar. Das ist für mich Wettbewerbsverzerrung.“

Viktoria Preußen – BSC Schwarz-Weiß 19 3:4 (2:1). – Laut dem Sportlichen Leiter Thomas Mahlau fehlte bei den Gastgebern „die richtige Einstellung. Der BSC hat sich den Sieg verdient. Wir müssen jetzt auf das nächste Spiel gegen Blau-Gelb schauen. Das wird ein Endspiel und wir brauchen die drei Punkte, um nicht noch einmal in die Bredouille zu kommen.“ Die Tore: 0:1 Marcel Brand (12.), 1:1 Stefano Amore (14.), 2:1 Anass Barkok (45.), 2:2 Jafar Sidiqi (51.), 3:2 Amore (61.), 3:3 Marco Renna (74.), 3:4 Enes Malik Özcan (90.+2).

TSG Niederrad – FC Croatia 6:0 (0:0). – Nach der torlosen, aber umkämpften ersten Halbzeit brachen die Gäste im zweiten Abschnitt ein. Zudem sah Dominik Mihaljevic die Rote Karte (64.): Der Schiedsrichter hatte auf Foulelfmeter entschieden, womit Mihaljevic nicht einverstanden war und „meckerte“. Marcel Santos (50./78.), Max Fiege (65., Strafstoß/90.), Manuel Martin (81.) und Oguz Akkas (90.+1) trafen.

TSG 51 – SV Blau-Gelb 3:3 (0:2). – TSG-Trainer Patrick Dutiné kritisierte seine Hintermannschaft wegen den Gegentoren: „Das war fahrlässig und nicht konsequent genug.“ Deniz Dogan (29.) und Sebastian Gäse (45.) nutzten die Fehler aus. Dann gelang Pascal Hubbuch ein „Traumtor“ – er schoss aus 25 Metern volley in den Winkel (54.). Jetzt waren die Gastgeber wach. Mit Aggressivität drückten die Eschersheimer auf den Ausgleich. Maseh Ikhlar traf zum 2:2 (59.), Felix Flüs brachte die TSG nach vorne (63.). Doch Blau-Gelb blies in der Schlussphase noch mal zur Offensive. Mit Erfolg, denn wieder konnte die TSG-Abwehr die Kugel nicht aus dem Strafraum bringen, Gäse bedankte sich und schob zum 3:3 ein (87.).

SC Weiss-Blau – Spvgg. Fechenheim 2:5 (1:3). – Zwar gingen die Fechenheimer nach 30 Sekunden durch Tolga Tuygar in Führung, doch Tobias Mini glich aus (22., Foulelfmeter). Daniel Lotz (39.) und Kamil Yikilmaz (41.) trafen wieder für die Gäste. Yikilmaz per Foulelfmeter (57.) und direkt im Anschluss Tuygar (58.) erhöhten auf 5:1. Danach holten sich die Gäste noch drei Mal „Gelb-Rot“ für Mohamed Mamay (70.), Torhüter Dennis Reuswig (74.) und Maurizio Tedesco (85.) ab. Stefan Decker traf noch zum 2:5 (90.+2).

Germania Enkheim – FC Kalbach II 2:4 (1:1). – Die im Schnitt älteste Mannschaft der Kreisoberliga musste beim zweiten Spiel binnen zwei Tagen Tribut zollen. Germania-Trainer Tihomir Tomic sah bei seiner Mannschaft den „Kraftverlust“ und „fehlende Frische“. In Anbetracht der unsicheren Abstiegssituation meinte Tomic: „Wir wollten den Sack zumachen – wir sind noch nicht durch.“ Die Tore: 1:0 Hashim Tarik Ahmed (16.), 1:1 Sadullah Erkmen (45.), 2:1 Sören Jantzer (58.), 3:1 Lukas Höll (78.), 3:2 Oral Mutaf (83.), 4:2 Soufiane Moussaoui (87.).

Concordia Eschersheim – TuS Makkabi 4:4 (2:2). – Concordia-Coach Roland Stipp ärgerte sich über die lange Nachspielzeit und den späten Ausgleich: „Das 4:4 war irregulär. Der Ball wurde mit der Hand vorgelegt, zudem hat der Schiedsrichter geschrieben und nichts gesehen. Das tut mir leid für mein Team.“ In der von beiden Seiten offensiv geführten Begegnung trafen Ricardo Harrabi (20., Foulelfmeter), Benjamin Tesar (35.), Eloy Merens (65.) und Florian Ilcken (68.) für Eschersheim, Ibrahim Abbouz (26./32./90.+6) und Marlon Huberman (60.) waren für Makkabi erfolgreich. Thilo Tanetschek sah noch „Gelb-Rot“ (90.+7).

(omü)

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