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Frankfurt ehrt seine Sportler des Jahres: Flotte Sportgala

Von Kurzweilig und spannend im schönen Ambiente der Mainarcaden: Die 6. Frankfurter Sportgala mit der Ehrung der in den Hauptkategorien von den Bürgern gewählten Sportler des Jahres der Stadt war eine „runde Sache“. Und das Geheimnis des Schottenrocks wurde nebenbei auch gelüftet.
Gese Felicitas Krause Bilder > Gese Felicitas Krause
Frankfurt. 

Die 450 geladenen Gäste verlebten einen unterhaltsamen Abend, der neben der Auszeichnung der Sportler des Jahres in sieben Kategorien auch einige Überraschungen parat hatte. Mit stehenden Ovationen verabschiedeten die Anwesenden Betty Heidler. Die Welt- und Europameisterin, Olympia-Zweite und Weltrekordlerin von der LG Eintracht Frankfurt, die nach 16 Jahren Leistungssport den Hammer an den Nagel gehängt hat, wurde auf der Bühne von Ilse Bechthold begleitet. „Betty ist einmalig. Wegen ihrer Leistung, wegen ihrer Disziplin, ihrer Offenheit und ihrer Gradlinigkeit“, sagte die gerade 89 Jahre alt gewordene Trägerin des „Olympic Orders“ für besondere Verdienste in ihrer Laudatio.

Das Programm der Gala ging flott über die Bühne. Von den Show-Darbietungen beeindruckte die „Dancefloor Destruction Crew“ mit ihrer Breakdance-Nummer in Lederhosen. Auch die „Bembel Town Rollergirls“, die sanft mit den Bembeln für die ausgezeichneten Sportler in der Hand durch den Raum flitzten, heimsten viel Applaus ein. Richtig zur Sache ging es erst nach dem offiziellen Teil. Bei flotter Musik der Band „Waterproof“ tobten sich die Sportler auf der Tanzfläche im Foyer noch stundenlang aus, manche mit Tombola-Gewinn unterm Arm. Indirekte Gewinner waren aber alle Frankfurter Sportler. Denn die 5000 Euro aus dem Loskauf kamen komplett der Frankfurter Sporthilfe zugute – und damit auch den Aktiven.

Sportdezernent Markus Frank ging auf die Verknappung der Hallenkapazitäten ein, entstanden durch die Unterbringung von 4500 Flüchtlingen. 26 Vereinen wurde stellvertretend auf der Bühne gedankt. „Wir haben sportlich wie finanziell darunter gelitten, aber es war selbstverständlich, dass den Flüchtlingen geholfen werden musste“, sagte Pierre Fontaine vom RSC Frankfurt auch im Namen der anderen Vereine.

In seiner Begrüßung betonte der Sportdezernent das erfolgreiche Abschneiden der Frankfurter Athleten bei den Olympischen Spielen. „Wir feiern hier die Helden, schaffen aber auch Verbindungen.“ Der Nebeneffekt der Sportgala sei, dass Vertreter verschiedener Sportarten sich austauschen und von den Ideen, die in ihren Vereinen entstanden seien, profitieren könnten.

Ein Objekt der Begierde war der im klassischen Kilt gekommene Stuart Sinclair. Der aus Schottland stammende, von vielen bestaunte Vater und Trainer der Deutschen Squash-Meisterin Sharon Sinclair lüftete das Geheimnis des Schottenrocks. „Der Rock besteht aus mehreren Schichten, insgesamt sind es 14 Meter Lammwolle. Es ist heiß darunter, darum trägt man nichts darunter.“

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