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Wandern unerwünscht: Flyers wollen hoch hinaus

Von Die Trampolinturner der Frankfurt Flyers wollen im Bundesligafinale ihren Titel verteidigen. Erstmals in dieser Saison könnten die Gastgeber in der Carl-von-Weinberg-Schule mit dem stärksten Team antreten.
Cüneyt Emir und seine Frankfurter Teamkollegen wollen hoch hinaus. Foto: Christian Klein ( FotoKlein) Cüneyt Emir und seine Frankfurter Teamkollegen wollen hoch hinaus.
Frankfurt. 

Hoch hinaus soll es am Samstag wieder für die Frankfurt Flyers gehen. Beim Bundesligafinale vor eigener Kulisse wollen die Trampolinturner aus dem Leistungszentrum in der Otto-Fleck-Schneise ihren Titel aus dem Vorjahr verteidigen und diese Vereinsmeisterschaft zum insgesamt sechsten Mal für sich entscheiden. Allerdings müssen sie dafür aus ihrem gewohnten Heim in die Carl-von- Weinberg-Schule in Goldstein ausweichen. Dort trifft der Vorrundenzweite ab 16 Uhr auf Bundesliga-Spitzenreiter SV Brackwede, den Bramfelder SV und den Hessenrivalen TV Eberstadt.

Während der Saison hatten sich die Finalteilnehmer spannende Wettkämpfe geliefert und gegenseitig geschlagen. Im Endkampf könnte das anders aussehen, denn die Gastgeber hoffen, erstmals in diesem Jahr in ihrer stärksten Besetzung aufs Tuch gehen zu können. Die Favoritenrolle dürfte die Mannschaft von Trainer Jörg Hohenstein dann nicht abstreiten, gibt der Vereinsvorsitzende Heinz-Peter Michels hinzu.

Der Nachwuchs soll dennoch nicht ganz außen vor bleiben. Denn von den insgesamt acht Turnerinnen und Turnern pro Mannschaft dürfen in jedem Durchgang sechs aufs Gerät, vier kommen in die Wertung. Die fünf Leistungsträger um den 19-jährigen Cüneyt Emir, der als einer von nur drei Männern die olympischen Hoffnungen des Deutschen Turner-Bundes im neu gegründeten Future Team Tokio 2020 trägt, lassen damit jeweils einen Platz für eines der Talente frei.

Ein kleines Fragezeichen steht noch hinter dem Einsatz von Christopher Schüpferling. Das frühere Nationalmannschaftsmitglied, das auch als Footballer den Regionalligisten Darmstadt Diamonds unterstützt, wurde kürzlich bei der Jagd nach dem Ei hart gebremst und erlitt eine Gehirnerschütterung. „Er will aber versuchen zu turnen“, kündigte Michels an.

Neue Messtechnik

Der Saisonsieger wird in drei Durchgängen ermittelt. Dabei scheidet das Team mit der geringsten Punktzahl nach der Pflicht und der ersten von zwei Kürübungen aus; danach geht es für die anderen drei Mannschaften wieder bei Null los.

Für Teilnehmer wie Zuschauer gibt es dabei eine Neuerung: Erstmals werden bei einer Deutschen Meisterschaft die Sprunghöhe und das sogenannte Wandern auf dem Tuch, also das Abweichen von der Mitte, mit Hilfe von Messplatten an den vier Füßen des Geräts ermittelt. Der Weltturnverband FIG hat diese Steigerung der Objektivität der Bewertung einer Übung im Januar eingeführt. An der Uni Gießen wurde eine der dafür geeigneten Techniken entwickelt. Sollte sie sich am Wochenende bewähren, wird sie auch beim Internationalen Deutschen Turnfest Anfang Juni in Berlin eingesetzt. Dort werden traditionell die nationalen Einzel- und Synchron-Meister ermittelt.

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