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Sparkassencup: Frankfurt sucht wieder seinen Stadtmeister

Von Das hat Tradition: Eine Woche vor dem Saisonstart wird beim „Sparkassencup“ der Frankfurter Amateurfußball-Stadtmeister gesucht. Dieser inoffizielle Titel wird zusätzlich mit 3000 Euro Siegprämie versüßt.
Foto: © berc - Fotolia.com
Frankfurt. 

Bereits seine 33. Auflage erlebt der „Fußballcup der Frankfurter Sparkasse“ – so die offizielle Bezeichnung – in diesem Jahr. Alle Mannschaften aus dem Stadtgebiet konnten dafür melden, also auch jene aus dem Frankfurter Westen, die sonst im Fußballkreis Maintaunus spielen, zum Teil in der Gruppenliga Wiesbaden und der Verbandsliga Mitte.

Und genau diese seltenen Aufeinandertreffen der Mannschaften aus dem „Westen“ mit denen aus dem übrigen Stadtgebiet gehören zu den Dingen, die den besonderen Reiz des Turniers ausmachen. Wie natürlich auch die Vergleiche zwischen den verschiedenen Spielklassen. In den letzten beiden Jahren zog mit der Spvgg. Fechenheim und Concordia Eschersheim jeweils ein Kreisoberligist ins Finale ein, viele höherklassige Mannschaften blieben auf der Strecke. Titelverteidiger FC Kalbach, der nach dem Sparkassencup auch noch den Kreispokal gewann, brachten die beiden Finalsiege übrigens kein Glück – die Frankfurter stiegen aus der Verbandsliga ab.

Mehr als 15.000 Euro schüttet die Sparkasse insgesamt an die Teilnehmer aus, kein Wunder also, dass es gleich 60 Meldungen gab. Bereits im Frühjahr fanden deshalb Qualifikationsspiele statt, nach denen schließlich das 48 Mannschaften umfassende Starterfeld feststand. Aufgeteilt in acht Vorrundenturniere werden nun am Samstag die acht Viertelfinalisten ermittelt. In jeweils zwei Dreiergruppen geht es auf den verschiedenen Sportplätzen zur Sache, die Gruppensieger bestreiten anschließend ein Finale, dessen Sieger am Sonntag dabei ist, wenn auf dem Kalbacher Sportplatz am Hopfenbrunnen die Zwischenrunde steigt. Nach Viertel- und Halbfinale stehen dann die beiden Mannschaften fest, die am Mittwoch, dem 2. August, das Endspiel bestreiten. 1500 Euro hat man an diesem Punkt schon sicher. Welcher der beiden Finalisten das Endspiel zu Hause austragen darf, wird nach den Halbfinals ausgelost.

Topfavorit ist natürlich mit Hessenligist Rot-Weiss Frankfurt der ranghöchste Teilnehmer, der zuletzt oft die Zweite Mannschaft schickte – und sich nachher ärgerte. Diesmal ist die Zweite Mannschaft wohl wieder am Start, weil das Hessenliga-Team ja schon am Freitag um Punkte spielt. Als Verbandsliga-Aufsteiger sind die „kleinen Roten“ aber ohnehin ein Sieganwärter.

Der SV Zeilsheim, der den Aufstieg in die Hessenliga knapp verpasst hat, könnte mit Rekordsieger VfB Unterliederbach gleichziehen, der den Sparkassen-Cup schon fünf Mal geholt hat. Und auch Zeilsheims Verbandsliga-Konkurrent Germania Schwanheim holte den Cup schon zwei Mal nach Hause. Außerdem dürfte der SV FC Sandzak zu beachten sein, der als Verbandsliga-Aufsteiger wie früher etwa der FV Progres (1993), der FSV Hellas (2003) und Türkgücü Frankfurt (2007) mit viel Selbstvertrauen an den Start gehen wird – und mit einem bärenstarken Team.

Und dann sind da noch die spannenden Fingerzeige bei den Vergleichen zwischen den vielen Frankfurter Mannschaften aus der Gruppenliga West, die alle neun am Start sind und die sich in der Punktrunde sicher ein hartes Rennen liefern werden.

Es gibt also einiges zu sehen, an den drei Turniertagen. Und es gibt einiges zu gewinnen: Jeder Teilnehmer hat 150 Euro sicher, die unterlegenen Finalisten der Vorrunde sogar 250 Euro. Das Erreichen des Viertelfinales ist schon 500 Euro wert, für das Halbfinale gibt es 800 Euro. Und so dürften alle Beteiligten hoffen, dass der stellvertretende Kreisfußballwart Dietrich Stein in seiner Rolle als Vertreter des namens- und Geld stiftenden Veranstalters am Ende verkündet, dass es im Jahr 2018 auch eine 34. Auflage des Fußballcups der Frankfurter Sparkasse geben wird.

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