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2. Bundesliga: Frankfurter Bowling-Power

Von Die Bowling-Bundesligen starten am morgigen Samstag mit dem ersten von sechs Spieltagen in die Saison. Mit dabei sind fünf Teams aus Frankfurt.
Uta König (Blau-Gelb). Foto: Christian Klein (FotoKlein) Uta König (Blau-Gelb).
Frankfurt. 

In diesem Jahr gibt es eine Premiere in der deutschen Bowling-Szene. Erstmals in der Geschichte wird Frankfurt in der Damen-Bundesliga mit drei Mannschaften vertreten sein.

Dass der erfolgreichste Bowling-Verein der vergangenen zwei Dekaden, der BV 77 Frankfurt, der in dieser Periode zwölfmal Deutscher Meister wurde, dabei ist, ist eine Selbstverständlichkeit. Auch der BC/FTG Frankfurt ist ein häufiger Gast im Oberhaus. Für den Aufsteiger BC Blau-Gelb Frankfurt ist der Start im Kreis der zehn besten Teams in Deutschland aber Neuland. „Wir wollen die Luft da oben erst einmal schnuppern. Unser Ziel ist es, die Erstligisten ein wenig ärgern und – hoffentlich – zwei Teams hinter uns zu lassen, um den Klassenerhalt zu realisieren“, sagt Uta König, die Spielführerin von Blau-Gelb Frankfurt.

Trainingspensum erhöht

Um dieses Ziel zu realisieren, wurde das Trainingspensum erheblich erhöht. „In der zweiten Bundesliga haben wir einmal in der Woche geübt, jetzt trainieren wir größtenteils dreimal pro Woche“, verrät Uta König, die sich am vergangenen Wochenende beim Posthorn-Turnier zum 40-jährigen Bestehen ihres Vereines in guter Form präsentierte.

Das konnte man von den anderen Team-Mitgliedern – Kanittha Pohl, Petra Schmidt, Cornelia Weizel und Klaudia Wolf – nur bedingt behaupten. „Wenn die Generalprobe daneben geht, folgt meistens eine glänzende Premiere“, kommentierte die Spielführerin die Resultate. Die Premiere steigt in Leipzig. „Dort haben wir in der vergangenen Zweitliga-Saison gespielt. Die Bahnen kennen wir, sie liegen uns“, meint König. Wenn sie und die Team-Mitglieder heute Mittag gen Leipzig fahren, ist die Mannschaft mit dem Aufstiegsteam fast identisch. Es fehlt lediglich Gabriele Baumann, die aus gesundheitlichen Gründen aufhören musste.

Früh gesichert sein

Praktisch unverändert geht in die Saison auch der BC/FTG Frankfurt. Nicht mehr dabei ist Nadja Rifinius, doch ansonsten sind mit Lea Degenhardt, Bettina Hormann, Tina Kirsch, Shirley Lazar, Saskia Schutte und Lena Wahl die selben Spielerinnen dabei wie in der letzten Runde. Das Ziel ist wie im Vorjahr ein vorderer Mittelfeldplatz mit möglichst früher Sicherung des Klassenerhaltes. Vieles wird davon abhängen, wie oft die in Hannover lebende und studierende Lea Degenhardt zur Verfügung stehen wird.

Angriff auf den Titel

Die Ziele des BV 77 Frankfurt sind vor jeder Saison gleich: Der Angriff auf die Meisterschaft. Die wird wie früher ermittelt. Sechs Durchgänge, jeder gegen jeden. Pro Sieg gibt es zwei Punkte, am Ende des Spieltages kommen Bonuspunkte hinzu: Zehn für den besten Schnitt bis einen Zähler für den schlechtesten. Die in der vergangenen Saison praktizierte Finalrunde, in dem die beiden bestplatzierten Teams den Titelträger im direkten Duell ausgespielt haben und die beiden Protagonisten dahinter um Platz drei spielten, hat sich nicht bewährt. Nachdem sich fast alle Teilnehmer der Ersten und Zweiten Bundesliga dagegen ausgesprochen hatten, entschloss man sich, zum seit Jahren bewährten Modus zurückzukehren.

Auch der BV 77 Frankfurt greift aufs Altbewährtes zurück. Michaela Göbel-Janka, ihre Zwillingsschwester Alexandra Filor, die Nationalspielerinnen Jeannine Barth und Claudia Sawicki sowie Altmeisterin Martina Beckel bilden weiterhin das Team. Beckel jedoch nur als Standby. „Nach 30 Jahren Bundesliga wird es Zeit, mit dem Ligaspiel aufzuhören“, sagt dazu die zweimalige Weltmeisterin, die aktuell auf der Welt-Senior-Tour für Furore sorgt.

Dafür wurde ins Team eine neue Spielerin geholt. Andrea Bristol aus Hanau ist jung, aber schon erfahren. Zuletzt war sie die beste Spielerin in der Oberliga Hessen. „Wir wollen aufs Treppchen. Es wird wieder auf einen Dreikampf zwischen Düsseldorf, Kraftwerk Berlin und uns herauslaufen“, meint Michael Göbel-Janka.

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