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Golf: Frankfurter Bundesliga-Team siegt in Hamburg mit einem Schlag Vorsprung

Von Der Frankfurter GC gewann in Hamburg einen der spannendsten Wettkämpfe in der Geschichte der Bundesliga mit einem Schlag Vorsprung auf den GC Hösel und den GC Falkenstein.
Da kommt Freude auf: Die Frankfurter Golfer feiern ihren Sieg in Hamburg. Da kommt Freude auf: Die Frankfurter Golfer feiern ihren Sieg in Hamburg.
Frankfurt. 

So schnell kann es gehen: Nach dem verpatzten Wettkampf auf der heimischen Anlage in Niederrad drohte der Abstiegskampf. Endgültig gerettet ist der Frankfurter GC nach seinem Erfolg in Hamburg zwar noch nicht, doch vor den beiden letzten Bundesliga-Turnieren beim GC Hösel im rheinischen Heiligenhaus (21./22. Juli) und am Wannsee in Berlin (4./5. August) ist der Abstand des Frankfurter Golf-Teams zu den beiden Endrundenplätzen nur noch halb so groß wie der zum Abstiegsplatz.

„Nach Hamburg zu fahren mit dem Wissen, dass man Tabellenletzter ist, erzeugt Druck. Wir wollten aber trotzdem nur unser eigenes Ding machen. Obwohl wir einige katastrophale Starts hatten, wurde nie resigniert. Das waren fünf wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt“, meinte Trainer Jan Förster.

Als die Vierer am ersten Tag ins Clubhaus des Falkensteiner GC zurückgekehrt waren, lagen die Frankfurter bereits an der Spitze, sogar mit vier Schlägen Vorsprung. Die Youngster Lukas Bauer/Daniel Tack spielten auf der anspruchsvollen Anlage, auf der seit 1935 viele nationale und internationale Meisterschaften stattfanden, mit 72 (einen Schlag über dem Platzstandard) die beste Runde aller Teilnehmer. Zwei Schläge mehr brauchten Ben Bradley und Max Röhrig. Als drittes Resultat in die Wertung kam die 77er-Runde von Stefan Widergrün/Maximilian Hirsch.

In den Einzeln sollte es dann richtig spannend werden. Kein Frankfurter spielte richtig schwach, die überragenden Resultate waren jedoch rarer gesät als bei den Konkurrenten, die drei Mal das Par von 71 unterbieten konnten. Zwischendurch lagen die Hessen sogar auf Rang drei, sechs Zähler hinter der Spitze. „Nach hinten raus haben die Jungs richtig Kampfgeist gezeigt“, schwärmte Förster.

Es war extrem spannend bis zum letzten Schlag. Tim Mayer und Wiedergrün kamen nach ihren Durchgängen ins Clubhaus mit dem starken Resultat von jeweils 72 Schlägen, Tack benötigte nur einen Schlag mehr, Lukas Buller und Lukas Euler benötigten je 75 Schläge, dazu stand Hirsch mit seinen 77 Schlägen zu diesem Zeitpunkt auch noch auf der Wertungsliste.

Zu viele individuelle Fehler: Der Abstiegskampf hält an

Für die Bundesliga-Spielerinnen des Frankfurter Golf Club spitzt sich die Lage zu. Vor den beiden abschließenden Turnieren in München und in Nürnberg liegen sie in der Tabelle punktgleich mit dem Stuttgarter GC Solitude am Ende.

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Auf den Bahnen waren aber noch Profi Max Röhrig sowie Ben Bradley. Beide schafften ein wichtiges Birdie auf der 437 Meter langen 17. Bahn (Par 5). Röhrig beendete seine Runde mit 71 Schlägen. Bradley konnte auf der Schlussbahn zwar seine Birdie-Chance nicht nutzen, sicherte sich aber mit einem sicher verwandelten kurzen Putt das Par. Die von ihm gespielten 76 Schläge verbesserten das Gesamtergebnis der Frankfurter, denn Hirschs Runde fiel nun aus der Wertung. Und gerade dieser eine Schlag brachte die Entscheidung.

Nachdem der letzte Höseler Spieler bereits im Clubhaus war, stand schon fest, dass der starke Neuling um einen Schlag distanziert worden war. Es musste aber noch weiter gezittert werden.

Starker Sliwka patzt

Als letzter auf dem Platz stehender Hamburger spielte der Falkensteiner Clubmeister Sebastian Sliwka eine starke Runde: Er lag bis dahin bei - 3. Den Drive auf der Bahn 18, einem Par 4-Loch, verpatzte er, rettete sich aber aus der misslichen Lage und lag nach dem dritten Schlag nur einen Meter von der Fahne entfernt. Doch nun zeigte der junge Hamburger Nerven: Er vergab den kurzen Putt. Während für ihn nach dem enttäuschenden Bogey (ein Schlag über der Vorgabe) immer noch starke 69 Schläge notiert wurden, brach bei den Frankfurtern Jubel aus. Der Tagessieg war perfekt.

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