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Zweitliga-Team des Frankfurter Golf Club: Frankfurter GC nutzt den Heimvorteil optimal

Von Das Zweitliga-Team des Frankfurter Golf Club gewannen souverän ihren Heimwettkampf und übernahm auch dank der Schützenhilfe des GC Neuhof die Tabellenführung.
Foto: Rolf Vennenbernd dpa/lnw  +++(c) dpa - Bildfunk+++ Foto: Rolf Vennenbernd (dpa) Foto: Rolf Vennenbernd dpa/lnw +++(c) dpa - Bildfunk+++
Frankfurt. 

Der Spieltag in Niederrad stand ganz im Zeichen der Heimkehrerinnen. Die US-Collegespielerinnen Amina Wolf (67 Schläge/4 unter Par) und Katharina Keilich (beide Frankfurt/69/- 2) sowie Laura Fünfstück vom GC Neuhof (69/- 2) stellten auf dem Meisterschaftskurs eindrucksvoll ihre Fähigkeiten unter Beweis.

Die Gastgeber waren dank ihrer Verstärkungen – demnächst kommt auch noch Marie Coors hinzu – nicht zu bezwingen. Bereits nach den Einzeln lagen sie mit einem Vorsprung von 24 Schlägen uneinholbar vorne, am Ende gewannen sie mit 516 Schlägen (+ 19) deutlich vor dem Team vom Gut Neuhof (537). Die Spielerinnen aus Dreieich gaben damit die Rote Laterne ab und schoben sich bis auf einen Punkt an den Tabellenzweiten GC Main-Taunus aus Wiesbaden heran, der nach dem Auftaktsieg in Wißberg nur Letzter wurde.

Die beste Einzelspielerin in Frankfurt war Amina Wolf. „Ich habe gute Schläge gehabt und die daraus resultierenden Chancen, obwohl die Fahnen sehr anspruchsvoll gesteckt waren, dann auf den Grüns auch genutzt“, freute sich die vor einer Woche aus den USA zurückgekehrte 21-Jährige. Sie habe in Übersee besser als in ihrem ersten Jahr dort gespielt, zufrieden sei sie jedoch nicht. „Das Studium war sehr hart, das nahm viel Platz in Anspruch.“ Die Umstellung auf den gegenüber den amerikanischen Anlagen langsameren Platz in Niederrad sei einfach gewesen. „Schließlich kenne ich den Platz genau. Und ich konnte vor der Bundesliga hier paar Mal trainieren“, erklärte sie ihr gutes Spiel, das sie auch in den Vierern (mit Katharina Keilich/- 1) unterstrich.

Keilich selbst verpatzte „einige Annäherungsschläge“ und spielte nach eigener Einschätzung „einige Putts auf den langsameren Grüns nicht optimal“. Da sie in Frankfurt nicht viel Zeit zum Üben hatte – sie kam erst fünf Tage vorher aus Indianapolis zurück –, war die 20-Jährige, die das Golfen in ihrem „tollen Club für ein Privileg“ hält, mit ihrem Resultat auch sehr zufrieden. „Jetzt will ich die Schulpause zu mehr Training nutzen.“ Im Sommer will sie noch die German International Ladies Amateur Championship in Mülheim, die British Open der Amateure sowie, „wenn ich nominiert werde“, die Einzel-EM bestreiten.

Beflügelte Kolleginnen

Die Europameisterschaft im Visier hat auch Laura Fünfstück vom GC Neuhof, die im Herbst zu den Profis wechseln und versuchen wird, eine der begehrten Tour-Karten in den USA zu erringen. Bis dahin versprach sie noch für Deutschland als Amateur die British Open sowie die EM zu spielen.

Die zwei Runden in Frankfurt – den Vierer beendete sie mit der ebenfalls aus den USA zurückgekommenen Linn Weber mit 70 Schlägen (- 1) – bestritt sie quasi aus dem Stand. Erst tags zuvor am Main eingetroffen, musste sie mit mehreren Handicaps fertig werden. In den USA spielte sie nach Wochen der Hitze bei ihrem letzten Turnier in Chicago bei Temperaturen um den Gefrierpunkt, nun erwarteten sie in Frankfurt wieder 30 Grad Celsius. Der Schlaf kam wegen des Jetlags deutlich zu kurz.

Ihre Anwesenheit beflügelte die Teamkolleginnen, die noch beim Auftakt in Wißberg Schlusslicht waren. Vor allem der Vierer von Silvia Schulz und Marie-Theres Liehs (77/+6) tat dem Mannschaftsresultat gut.

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