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Golf: Frankfurterin gewinnt Hessenmeisterschaft in Hofheim

Von Die neuen Hessenmeister heißen Marie Coors (Frankfurter Golf Club) und Marc vom Hagen (Golf Club Bad Nauheim).
Spielte in Hofheim meisterlich auf: die Frankfurterin Marie Coors. Spielte in Hofheim meisterlich auf: die Frankfurterin Marie Coors.
Hofheim. 

Während der Triumph der auch international schon oft erfolgreichen Frankfurterin bei Abwesenheit der anderen hessischen Stars erwartet worden war, kam der Sieg des bereits 48 Jahre alten Deutschen Amateurmeisters von 1990 doch überraschend. Selbst bei Abwesenheit fast aller Bundesliga-Spieler aus Frankfurt war der Wetterauer nicht in der Liste der Favoriten zu finden. Vorne erwartet wurde ein Spieler vom Gut Neuhof – allen voran Ludwig Schäfer (Hessenmeister 2015) und Yannick Völker (Hessenmeister 2016) oder die Wiesbadener Thibault Junak (GC Main-Taunus) und Mark Gardiner (GC Rhein Main).

Marc vom Hagen, der beim Landesverband als Leistungssport-Koordinator tätig ist, startete auch nicht furios, sondern mit einer 73er Runde (+ 1). Das war auf dem hervorragend präparierten Platz des GC Hof Hausen vor der Sonne zu wenig, um ganz vorne zu landen. Der anspruchsvolle, bergige Kurs mit altem Baumbestand, Biotopen und Blumenwiesen ermöglichte trotz der glühenden Hitze tiefe Scores unter Par. Dies unterstrichen die beiden handicapbesten Spieler. Junak legte eine 69 (- 3) vor und behauptete mit 71 Schlägen seine Führung. Gardiner musste sich zum Auftakt zwar eine katastrophale Runde notieren lassen (77/+5), rückte die Verhältnisse aber mit einem Platzrekord (64 Schläge/- 8) wieder gerade. Der US-Amerikaner traf alle Grüns auf Anhieb, schaffte dabei acht Birdies.

Bei vom Hagen lief es auch in der zweiten Runde nicht berauschend – bis zur drittletzten Bahn. Dann gelang ihm ein berauschendes Finish: Birdie – Eagle (zwei Schläge unter Par) – Par, was 71 Schläge (- 1) ergab. Damit lag er vier Schläge hinter dem führenden Junak, drei hinter Gardiner und schlaggleich mit Christian Schwarz (Marburg) und Nico Eppert (Zimmerner GC) auf einem geteilten dritten Platz. Völker war schon abgeschlagen, Schäfer nach einer katastrophalen Runde (81/+ 10) gar nicht mehr dabei. Während Junak mit einem bitteren Start in die dritte Runde hoffnungslos den Anschluss verlor, übernahm Gardiner mit drei Birdies auf den ersten fünf Löchern klar die Führung. Doch auch er musste nach eine Doppelbogey (zwei Schläge über Par) an der „Sechs“ und gar einem Tripplebogey an der „Zwölf“ (Par 5) seine Hoffnungen ebenfalls begraben. Marc vom Hagen spielte vom ersten Schlag an solide, nach Gardiners Missgeschick ging er in Führung.

Seinen Score (- 4) hielt er dank der starken 68er-Runde bis zum Schluss, hatte am Ende drei Schläge Vorsprung vor dem gegen Ende glänzend spielenden Philipp-Moah Nazet (GC Neuhof), der mit sieben Birdies und drei Bogeys auf der Schlussrunde ebenfalls auf 68 Schläge (- 4) kam und nach vorhergegangen Runden von 73 und 74 mit dem zweiten Platz belohnt wurde.

Ein Schlussspurt (sechs Birdies) gelang auch dem Frankfurter Gregor Weck, der trotz eines Missgeschicks auf Bahn zehn (Par 4), für die er acht Schläge benötigte, nach Runden von 73, 73 und 71 Rang drei belegte. Für Marc vom Hagen war es die dritte gewonnene Hessenmeisterschaft nach 1993 und 1997.

Traditioneller Hessenpokal

Im Rahmen der Hessenmeisterschaft wurde traditionell auch der Hessenpokal ausgespielt. Dabei treten vier Spieler aus einem Club an, wobei die drei besten Ergebnisse der Samstag-Runde gewertet werden. Den Sieg holte sich das Frankfurter Quartett mit Marie Coors, Bérénice Bronner, Gregor Weck und Daniel Tack. Platz zwei ging an die Hausherren mit Jaqueline Klemm, Fiona Schmidt, Merlin Oh und Nikolaj Strätz.

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