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Verbandsliga: Frederik Eisbrenner ist zurück

33 Tore schoss Frederik Eisbrenner vor drei Jahren für das Verbandsliga-Team von Germania Schwanheim. Danach drohte dem heute 27 Jahre alten „Fußball-Verrückten“ das vorzeitige Ende der sportlichen Laufbahn.
Wieder im Trikot von Germania Schwanheim: Frederik Eisbrenner. Foto: Marcel Lorenz (Marcel Lorenz) Wieder im Trikot von Germania Schwanheim: Frederik Eisbrenner.
Frankfurt. 

„Nach dem zweiten Knorpelabriss in meinem Knie haben mir die Ärzte geraten, vorsichtig zu sein und Sport nur in Maßen zu betreiben“, berichtet Frederik Eisbrenner nach seiner Rückkehr an die alte Wirkungsstätte.

Nach einer komplizierten Operation spielte der Baustoffverkäufer aus Schwanheim in den letzten drei Runden bei Alemannia Nied in der A-Liga und zuletzt Kreisoberliga. „Jetzt möchte ich in der Verbandsliga aber noch mal angreifen“, stellt der Goalgetter klar. Nach guten Gesprächen mit Germania Schwanheims Trainer Tomas Pelayo ist Eisbrenner überzeugt, dass er nach seiner zweiten Rückkehr nicht nur seinen anfälligen Körper mit Hilfe der Physiotherapeuten wieder in Topform bringen kann.

„Freddy“, wie er teamintern genannt wird, glaubt auch, dass er dem jungen Team mit seiner Erfahrung helfen wird. „Ich bin in Schwanheim großgeworden und hoffe, dass ich meine neue Mannschaft so gut es geht unterstützen kann“, backt er vor dem Rundenstart am Sonntag gegen den gegen den TSV Bicken (15 Uhr) kleine Brötchen. Gerade weil er – auch laut Pelayo – erst bei 50 bis 60 Prozent seiner Leistungsfähigkeit ist und mit dem noch mitspielenden Co-Trainer Tarek Fouad sowie Hicham Mimi nur zwei erfahrene Feldspieler in den Schwanheimer Reihen stehen, betont Eisbrenner, dass es „nur“ darum gehe, so schnell wie möglich die Punkte gegen den Abstieg zu sammeln: „Das Team und meine Gesundheit sind das Wichtigste.“

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Er habe lange überlegt, ob er sich selbst eine neue Tore-Marke für die neue Spielzeit in der Staffel Mitte setzen soll, verrät Eisbrenner, „es gibt aber Wichtigeres“. Nach dem Abgang von Danyal Tekin (FFV Sportfreunde) besteht in Schwanheim schon die Hoffnung, dass Eisbrenner den Torjäger aus der Vorsaison ersetzen kann. „Mit Jan Uth haben wir noch einen anderen Stürmer mit Top-Qualität zur Verfügung“, stellt Pelayo klar. Der Bruder von Hoffenheims Profi Mark Uth könnte aber auch ein Duo mit Eisbrenner bilden. „Bei Freddy gefällt mir neben seinem eiskalten Abschluss und der Schnelligkeit auch sein Zweikampfverhalten“, sagt Pelayo, „er wirft sich vorne voll rein und gibt immer alles.“

Wenn das Knie hält und die zahlreichen Verbandsliga-unerfahrenen Neuzugänge schnell integriert werden, könnte der Plan, den Eisbrenner mit seinem neuen Trainer schon in den Gesprächen vor der Rückholaktion geschmiedet hat, aufgehen. Nach Platz sieben in der abgelaufenen Spielzeit brauchen die Frankfurter schon zum Start Erfolgserlebnisse. Dann könnte das Thema Klassenverbleib schnell abgehakt sein, Mit seinen Treffern in der Vorbereitung deutete „Freddy“ an, dass er „immer noch weiß, wo das Tor steht“, so Pelayo. awo

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