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Regionalliga Süd: Fußballerinnen von Eintracht Frankfurt: Arbeiten um Meister zu werden

Nach der Meisterschaft in der Hessenliga und dem direkten Wiederaufstieg in die Regionalliga Süd steht für die Fußballerinnen von Eintracht Frankfurt am kommenden Sonntag der fünfte Start in der dritthöchsten deutschen Spielklasse bevor. Erster Gegner in Nieder-Eschbach ist um 14 Uhr Zweitliga-Absteiger TSV Crailsheim.
Diesmal will Eintracht Frankfurt in der Regionalliga kräftig mitmischen. Auf dem Teamfoto strahlen die meisten Spielerinnen jedenfalls schon mal Zuversicht aus. Diesmal will Eintracht Frankfurt in der Regionalliga kräftig mitmischen. Auf dem Teamfoto strahlen die meisten Spielerinnen jedenfalls schon mal Zuversicht aus.
Frankfurt. 

Bereits von 2012 bis 2016 hatten die Frankfurterinnen vier Jahre lang in der Regionalliga gespielt, dabei meist aber um den Klassenerhalt kämpfen müssen und das Glück auf ihrer Seite, dass auch mal ein Verein zurückzog. 2015/16 konnte die Eintracht den Abstieg nicht mehr verhindern, sie schaffte aber nur ein Jahr später die sofortige Rückkehr in die Regionalliga. Nun also beginnt das Abenteuer Drittklassigkeit von vorne.

Mit der Vorbereitung ist Christian Yarussi, der seit März 2016 als Trainer bei der Eintracht fungiert, überaus zufrieden: „Es läuft wirklich gut, wir sind auf dem richtigen Weg. Sicher ist es hart für die Spielerinnen, aber sie machen einen großartigen Job.“ Viermal die Woche bittet Yarussi sein Team an den Riederwald. Hinzu kamen fünf Freundschaftsspiele, zwei davon gegen die Zweitligisten 1. FFC Frankfurt II (1:2) und FSV Eintracht Wetzlar (0:1).

Als Kapitänin führt weiterhin Rosalie Sirna das Team aufs Feld, für die vor allem der Teamgeist an erster Stelle steht, wie sie im Interview auf der vereinseigenen Homepage erklärt: „Wichtig ist mir, dass alle mitziehen, die Einstellung stimmt und wir uns der Herausforderung in der Regionalliga als Team stellen.“ Auf Leistungsträgerinnen will sich Yarussi indes nicht festlegen, alle Akteurinnen spielen in der Philosophie des Trainers eine wichtige Rolle. „Wenn ich nach Spielerinnen schaue, dann nach solchen, die sich mit meiner Spielidee identifizieren können.“

Während die Eintracht nach der einjährigen Unterbrechung in ihre fünfte Regionalliga-Saison startet, ist es für Yarussi der erste Anlauf. 2016 stand der Abstieg bereits fest, als der Argentinier die Verantwortung übernahm, die letzten Spiele dienten eher der Gewöhnung von Trainer und Team aneinander. „Einen richtig harten Wettbewerb“ erwartet Yarussi nun, in dem der Trainer keines der 14 Teams als wirklich dominant ansieht. „Alle werden gute und schlechte Spieltage haben. Es wird eine lange Saison geben.“

Sirna wird dagegen etwas präziser: „Ich denke, die Zweitliga-Absteiger Crailsheim, Weinberg und Sand II sind die Favoriten. Augsburg spielt auch immer oben mit, und meistens gibt es eine Überraschungsmannschaft – vielleicht sind wir das in dieser Saison.“ Als Ziel für sein Team hat sich Yarussi vorgenommen, „so schnell wie möglich so viele Punkte wie möglich zu sammeln. Danach werden wir sehen, welche Chancen wir nach oben haben. Ich arbeite immer dafür, zu gewinnen und Meister zu werden.“ Das sind markige Worte.

Zum Auftakt gegen Zweitliga-Absteiger TSV Crailsheim bekommt es die Eintracht mit einem echten Schwergewicht zu tun, ehe in der Woche darauf mit dem SV Weinberg direkt der nächste Absteiger zum Duell bittet. „Gegen Crailsheim erwarte ich ein schweres, körperbetontes Spiel. Das Tempo wird sehr hoch sein. Wir müssen vorbereitet sein und wollen unseren Fans zeigen, dass wir in der Lage sind zu gewinnen.“

Zehn Neuzugänge

Gleich zehn neue Spielerinnen musste Trainer Yarussi ins Team integrieren: Elena Bläser, Deniz Özer, Zoe Staffa, Annika Leber (alle von Zweitligist TSV Schott Mainz), Irem Yildirim, Miriam Eckert (beide Zweitligist 1. FFC Frankfurt II), Steffi Klug (Schweiz), Fushiki Kaho, Kanako Fuse (beide aus Japan) und Thalya Dwyer (USA). „Es sind alles Spielerinnen, die sich mit meiner Philosophie identifizieren können. Ich glaube, sie werden eine großartige Saison mit uns spielen.“

Zugleich haben mit Nina Behrendt (arbeitsbedingt), Tabea Salzmann (Studium in Köln), Jule Hildebrandt (Studium in Hamburg) und Selina Gerezgiher (Studium in Rotterdam) vier Spielerinnen die Eintracht verlassen. „Ich bin schon ein glücklicher Trainer“, schmunzelt Yarussi darüber, dass der Kern des Teams erhalten blieb. Zudem assistiert ihm weiterhin mit Tina Wunderlich eine ehemalige Nationalspielerin.

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