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Wasserspringen Im Stadionbad: Gelungene Vorstellung

„Mehr als zufrieden“ war Susanne Beyer mit dem Abschneiden ihrer Schützlinge beim 8. Rudi-Altmann-Cup. Angefangen bei den Teamwettbewerben bis zu den Pokal- und Einzelwettkämpfen zeigten die Springer des Höchster SV Klasseleistungen.
Der Höchster Nico Neubig präsentierte sich beim Rudi-Altmann-Cup im Stadionbad in guter Form. Foto: Marcel Lorenz Der Höchster Nico Neubig präsentierte sich beim Rudi-Altmann-Cup im Stadionbad in guter Form.
Frankfurt. 

Im Stadionbad war der Höchster SV bereits zum achten Mal Ausrichter des internationalen Turniers im Kunst- und Turmspringen der Jugend, der Offenen Klasse und der Masters um den Rudi-Altmann-Cup.

„Dass unsere Springer so erfolgreich sein würden, war nicht zu erwarten gewesen“, staunte Susanne Beyer, die Trainerin aus Höchst und gleichzeitig Springwartin des Hessischen Schwimmverbands nicht schlecht, „ich stand irgendwann nur noch mit einem breiten Grinsen am Beckenrand.“ Da die Konkurrenz aus Mainz oder Gera auch mit starken Springern angereist war, bewertete Beyer die Leistungen ihrer Athleten hoch. Zum Beispiel erreichten die Zehn- und Elfjährigen Sonja Schmidt und Max Wittig in der Mixed-Wertung mit 383,85 Punkten über 100 Zähler mehr als Chino Scheil und Yara-Luna Stüdemann vom TSV Gera-Zwötzen (276,25). „Sonja und Max waren schon sensationell gut“, sagte Beyer. Auch Carina Junker (1999) und Wolf Doebel (2004) dominierten als Team den Mixed-Wettkampf vier und landeten mit 610,85 Punkten deutlich vor der Konkurrenz aus Thüringen.

Insgesamt waren über 20 junge Springerinnen und Springer aus Höchst dabei. Nicht alle konnten in den Einzel- und Teamwertungen nach vorne springen. „In der Offenen Klasse zeigten Carina Junker und Thea Schwebs nicht ihre besten Leistungen“, berichtete Beyer, „sie haben aber die weibliche Wertung gewonnen.“ Auch Jan Viola und Wolf Doebel siegten in der offenen männlichen Wertung.

Bei den Pokal- und Einzelwettbewerben zeigten vor allem die jungen Höchster, was in ihnen steckt. Im Wettkampf der Achtjährigen und jünger schaffte Emilia Leister (7) starke 87,90 Punkte und landete auf einem guten zweiten Platz. Auch der zweite Rang von Matteo Weiß mit 84,60 Punkten war in derselben Altersklasse aller Ehren wert. Sonja Schmidt gewann das Pokalspringen der Elfjährigen. Ihr Partner vom Vortag, Max Wittig, tat es ihr gleich. Dass Wolf Doebel (bis 13 Jahre) und Carina Junker (bis 18 Jahre und Frauen) die Goldmedaille in ihren Wettkämpfen holten, war auch aus Höchster Sicht keine große Überraschung. „Nico Neubig hat allerdings total überrascht“, lobte Beyer den 1999 geborenen Höchster für seinen Sieg in der Altersklasse 18 Jahre und jünger. Mit 196 Punkten war Neubig fast sieben Zähler besser als Felix Linke aus Gelnhausen.

Gut angenommen

Die guten Leistungen brachten die Frankfurter im Pokalspringen auf den ersten Platz in der Mannschaftswertung. „Das war eine tolle Veranstaltung. Nicht nur für uns Höchster“, meinte Susanne Beyer. Mit über 250 Starts wurde der Rudi-Altmann-Cup noch besser angenommen als in den Vorjahren: „Auch das Wetter hat gut mitgespielt, und wir denken schon über eine Ausweitung der Veranstaltung mit Beginn am Freitag nach.“

Auch sportlich setzten die Höchster Zeichen. „Wenn wir unsere Sprünge bis zum Bundesstützpunkt im November oder spätestens bis zur deutschen Mannschaftsmeisterschaft im Dezember ausfeilen“, meinte die Trainerin, „kann man sehr positiv in die Zukunft blicken.“

(awo)
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