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Rudern: Gelungener Formtest

Symbolbild Foto: Robin Utrecht (ANP) Symbolbild
Frankfurt. 

Die Ruderer der Frankfurter RG Germania sind in Leipzig erfolgreich in die Saison gestartet und scheinen für die morgen beginnenden Deutschen Meisterschaften in Essen gut vorbereitet. An der traditionellen Leipziger Langstreckenregatta nimmt alljährlich die gesamte deutsche Ruder-Elite teil, um sich für die Besetzung der diversen Nationalmannschaftsboote zu empfehlen. Zweck der Veranstaltung ist es, den Fitnesszustand nach dem Wintertraining zu überprüfen.

Bei den „Germanen“ stimmte die Form jedenfalls. Nachdem einige bereits auf der 2000 Meter Strecke auf dem Ergometer persönliche Bestwerte aufstellen konnten, sorgten sie tags drauf auf der wichtigeren 6000 Meter-Strecke auf dem Wasser für Furore. In fünf von sieben besetzten Klassen landeten die Frankfurter unter den besten zehn Booten, wobei es zwei Siege zu verzeichnen gab. Im Leichtgewichts-Einer (unter 55 Kilo) dominierte die FRG Germania das Geschehen. Nachdem bereits auf dem Ergometer Leonie Pless vor den Clubkolleginnen Ladina Meier und Katrin Thoma die Konkurrenz beherrschte, sah es auf dem Wasser in Leipzig-Burghausen ähnlich aus. Pless setzte sich in 25:32 Minuten vor Marie Luise Dräger (Schwerin/25:37) durch. Auf den Plätzen drei und vier folgten Meier (25:49) und Thoma (25:57).

Den zweiten Sieg für die FRG holte im Leichtgewichts-Männer-Zweier ohne Johannes Ursprung, der sich für diese Saison mit Patrik Stöcker (Siegburg) zusammengetan hat. Das neue Duo hat sich als Ziel eine Nominierung für die WM 2018 gesetzt. Für den Deutschland-Achter hat sich Nico Merget empfohlen, der mit seinem Partner Malte Daberkow (Rostock) im Männer-Zweier einen sehr guten sechsten Rang erreichte.

Im Männer-Einer erreichte der Frankfurter Neuzugang Stephan Krüger, mehrfacher Olympia-Teilnehmer, einen sehr guten zweiten Platz, nur zwei Sekunden hinter Oliver Zeidler (Ingolstadt). Im selben Rennen musste auch Sven Keßler antreten, da sein Partner aus dem Zweier krankheitsbedingt kurzfristig ausfiel. Für den Frankfurter sprang aber nur Rang 33 heraus. Dazwischen schob sich auf Platz 14 Max Fränkel von der Offenbacher Rudergesellschaft Undine. Julian Schneider, ein weiterer Germania-Neuzugang, wurde im Leichtgewichts-Einer Siebter.

(löf )

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