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Frauenfußball: Gelungener Saisonstart für die U20 des FFC

Die Zweite Mannschaft des FFC, die jetzt U20 heißt, startete erfolgreich in die Zweite Liga.
Glück und Niedergeschlagenheit in einem Moment: Die jungen FFC-Spielerinnen bejubeln den Siegtreffer in der Nachspielzeit, die Essenerin Nikola Ludwig kann es nicht fassen. Foto: Peter Hartenfelser (Peter Hartenfelser) Glück und Niedergeschlagenheit in einem Moment: Die jungen FFC-Spielerinnen bejubeln den Siegtreffer in der Nachspielzeit, die Essenerin Nikola Ludwig kann es nicht fassen.
Frankfurt. 

„Die Mädels hätten es nicht so spannend machen müssen. Hauptsache ist, dass sie sich für ihre gute Leistung belohnt haben“, sagte Trainerin Kim Kulig nach dem 2:1-Heimsieg der U20 des 1. FFC Frankfurt gegen die SGS Essen und dem damit gelungenen Start in die neue eingleisige Zweite Frauenfußball-Bundesliga (siehe Extratext).

Die Nachspielzeit lief schon am Brentanobad, als sich Essen die große Chance auf den Siegtreffer bot, den die quirlige und schnelle SGS-Stürmerin Hanna Hamdi aber allein vor dem Tor aus sechs Metern vergab. Aus dem schnell ausgeführten Abstoß entwickelte sich dann die schönste Kombination der gesamten Begegnung. Der Ball kam über vier Stationen zur eingewechselten Johanna Biermann und die aus Jena gekommene Mittelfeldspielerin markierte mit einem Heber das 2:1. Schiedsrichterin Nadine Westerhoff (Castrop-Rauxel) pfiff danach gar nicht mehr an. Und die FFC-Fans unter den 200 Zuschauern jubelten.

Viele Chancen vergeben

Der 1. FFC Frankfurt war deutlich überlegen und hätte früher für die Entscheidung sorgen müssen. Acht gute Möglichkeiten hatten die Gastgeberinnen bis dahin ausgelassen. Die Essenerinnen, die sich hauptsächlich auf Konter verlegten, hatten außer ihrem Treffer noch drei weitere große Chancen. „Das Spiel mit dem Ball war schon sehr stark. Es wurde gut kombiniert, viel flacher als in der letzten Saison gespielt“, lobte der Sportliche Leiter des FFC Kai Rennich.

Ausbaufähig sah Rennich ebenso wie die Trainerin das Spiel gegen den Ball. „Am Defensivverhalten müssen wir noch arbeiten, das muss stabiler werden. Da merkt man die fehlende Erfahrung, die jungen Mädchen sind noch zu grün“, betonte Kim Kulig. „Man hat aber gesehen, dass wir in der Vorbereitung gut gearbeitet haben. Für mich war wichtig, dass die Mannschaft nie aufsteckte.“

Der FFC spielte bei Ballbesitz in 4-1-4-1 mit Aline Czaplicki auf der „Sechs“, sobald der Gegner den Ball hatte, was nicht so oft der Fall war, wurde daraus ein 4-5-1. Die erste tolle Chance hatte die starke Sophie Trepohl, die nach einem von Diana Marcellino getretenen Eckball den Ball an den Pfosten köpfte (8.). Mit ihrem ersten Angriff erzielte Essen aber gleich den Führungstreffer. Jana Scharly verschätzte sich bei einem weiten Pass, Mathilda Thies lief frei aufs Tor zu, ihr Zuspiel brauchte Mandy Reinhardt dann nur noch einzuschieben (12.). Elf Minuten später schlug der FFC zurück: Evita Engel trat einen Freistoß aus 35 Metern in den Strafraum, die völlig freie Trepohl sprang hoch und erzielte mit dem Hinterkopf das 1:1 (22.). In der Folgezeit vergaben die in den ersten Halbzeit sehr agile Valentina Limani und zweimal Maral Antin gute Chancen zum Führungstreffer.

Nach der Pause ließ das Tempo angesichts der Hitze verständlicherweise ein wenig nach. Die Gastgeberinnen blieben aber tonangebend. Trebohl schoss knapp neben das Tor, Limani traf mit einem schönen Schuss die Latte und Madeleine Steck köpfte nur um Zentimeter vorbei. Der Sturmlauf der Gastgeberinnen wurde schließlich in der Nachspielzeit doch noch belohnt.

FFC U20: Lee – Trepohl, Engel (76. Walaschewski), Steck, Scharly – Czaplicki – Marcellino (68. Biermann), Artin (65. Hahn), Limani, von Drigalski – Berg.

(löf )

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