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Eintracht-Frauen: Gesichertes Mittelfeld als Ziel

Die Regionalliga-Volleyballerinnen von Eintracht Frankfurt haben mit dem 3:1 (25:22, 23:25, 25:15, 25:15)-Sieg beim TSV Hanau den ersten Schritt in Richtung Klassenerhalt gemacht.
Tanita Schlemelch (links) gehört zu den drei Spielerinnen, die der Eintracht nach dem Abstieg erhalten geblieben sind. Sie zeigte beim Auftakt in Hanau ihr Können. Foto: Christian Klein (FotoKlein) Tanita Schlemelch (links) gehört zu den drei Spielerinnen, die der Eintracht nach dem Abstieg erhalten geblieben sind. Sie zeigte beim Auftakt in Hanau ihr Können.
Frankfurt. 

Noch vor einem Jahr trennten beide Teams Welten: Der TSV Hanau ist im Frühjahr als Aufsteiger aus der Oberliga Hessen in die Viertklassigkeit gerückt, Eintracht Frankfurt wiederum ist aus der Dritten Liga in die Regionalliga Südwest abgestiegen.

In der Praxis war es nun aber mehr oder weniger ein Duell der Neulinge, die sich schon aus der Oberliga kannten. Die Eintracht-Mannschaft der vergangenen Saison hat sich in alle Winde zerstreut, mit den Zuspielerinnen Christina Brunnhuber und Lorena Evyapan sowie Mittelblockerin Tanita Schlemelch sind lediglich drei Akteurinnen geblieben. „Nach einer internen Teamsitzung haben wir beschlossen, die Zweite Mannschaft ,hochzunehmen‘ und mit dem verbliebenen Trio zu verstärken“, erklärt Abteilungsleiter Alexander Köbler, der als Trainer des bisherigen Oberliga-Aufgebots nun auch das Team in der Regionalliga coacht.

Er sei optimistisch, das gesicherte Mittelfeld erreichen zu können, unterstreicht Köbler. Schließlich hätten seine „Mädels“ den Aufstieg in die Regionalliga aus eigener Kraft erreichen können. „Erst nachdem feststand, dass die ,Erste‘ in die Regionalliga absteigt, womit uns der Aufstieg verwehrt war, da nur eine Mannschaft pro Verein zugelassen ist, haben wir den Anschluss zu den führenden Hanauerinnen verloren“, führt der Trainer aus.

Nun standen sich die Teams also eine Liga höher gegenüber. Das erwartete heiß umkämpfte Spiel war es aber nur zwei Sätze lang. Im ersten Durchgang sorgten beide Seiten mit druckvollen Angaben, einer stabilen Annahme und einer beweglichen Abwehr für ein hohes Level. Entscheidend waren die Angriffe der Mittelblockerinnen Schlemelch und Franzi Martian. Im zweiten Satz verschliefen die Frankfurterinnen den Start (1:6) und liefen dann dem Rückstand hinterher. Zwar brachte eine Aufschlagserie der Diagonalspielerin Janine Roszak die Eintracht noch heran, doch es reichte nicht mehr.

Mit dem Schwung, den die Eintracht schon gegen Ende des zweiten Satzes an den Tag legte, ging es dann weiter, während beim Gegner die Kräfte nachließen. Die Partie wurde einseitig. Die Annahme kam bei der Eintracht nun fast perfekt, was Beatrice Drengwitz ein variables Zuspiel ermöglichte. Der Block stand gut, die Abwehr um Libero Lei Tao war aufmerksam, im Außenangriff setzten sich Alyssa Fuchs und Hanna Turkovic gegen den in den beiden ersten Sätzen noch sehr sicheren Hanauer Block immer wieder durch.

Am Samstag geht es jetzt in der Wolfgang-Steubing-Halle am Riederwald (16 Uhr) gegen den ASV Landau, ebenfalls ein Aufsteiger.

(löf )
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