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Tennis: Glücklich über den Klassenerhalt

Von Durch die 2:7-Niederlage gegen die ST Lohfelden haben die Herren 30 des SC SAFO die Chance auf die Endrunde um die Deutsche Meisterschaft verspielt. Für die Frankfurter Tennisspieler ist es dennoch eine gute Saison.
Florian Halb gewann sein Einzel mit Nervenstärke und Stehvermögen im Match-Tiebreak. Foto: Christian Klein (Foto Klein) Florian Halb gewann sein Einzel mit Nervenstärke und Stehvermögen im Match-Tiebreak.
Frankfurt. 

Das Team aus der Gemeinde vor den Toren Kassels ist so etwas wie der Angstgegner der Frankfurter. Zum dritten Mal in Folge fehlt den Sachsenhäusern in der Bundesliga Süd ein Sieg zu einem Endrundenplatz. 2015 verlor SAFO gegen die ST Lohfelden daheim 4:5, in der vergangenen Saison am letzten Spieltag 0:9 – Und nun am vorletzten Spieltag 2:7. Es ist zwar noch die Punktgleichheit mit dem am kommenden Samstag spielfreien TC Großhesselohe sowie Iphitos München möglich, doch selbst ein kaum möglich anmutender 9:0-Triumph beim TC Dachau würde die Frankfurter nicht auf Rang zwei hieven. „Das ist kein Beinbruch“, sagt Kapitän Markus Kämpfer. „Wir sind glücklich, schon früh den Klassenerhalt realisiert zu haben. Vor der Saison hatten wir befürchtet, wir könnten absteigen. Die Endrunde war nie unser Ziel. Die Chance hat sich plötzlich so ergeben. Wir haben alles versucht. Lohfelden war aber zu stark.“

Vielleicht wäre in Bestbesetzung, also mit dem im Einzel wie Doppel ungeschlagenen Charles Roche, ein besseres Ergebnis möglich gewesen. Aber der Franzose, der auch als Coach arbeitet, sagte zwei Tage vor dem Spiel ab, da er kurzfristig einige Schützlinge zu einem Turnier begleiten musste. Roche hätte als Nummer vier den starken Christopher Amend schlagen können, Kämpfer wäre dann eine Position tiefer gegen Timo Göbel favorisiert gewesen. „Angesichts der Doppelstärke des Gegners hätten wir 4:2 führen müssen“, analysierte Kämpfer, der selbst einen rabenschwarzen Tag erwischte. Positiv überraschte Florian Halb, der gegen Martin Kares zwar eine 7:5, 5:3-Führung aus der Hand gab, den Match-Tiebreak aber 11:9 gewann. Einen Sieg verschenkte der stark auftrumpfende Moritz Szelzki, der gegen Göbel im Match-Tiebreak 8:6 führte, bei 8:7 einen Volley direkt am Netz vergab und anschließend einen Doppelfehler produzierte.

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