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Handball: Goldsteiner Urgestein Nicole Fäth hört nach 26 Jahren auf

Beim letzten Punktspiel der HSG Goldstein/Schwanheim in dieser Runde gegen die HSG Kleenheim II war eine verdiente Spielerin nicht mehr aktiv dabei.
Nicole Fäth setzt an zum Wurf. Diese Zeiten sind in Goldstein nun vorbei. Foto: Christian Klein (FotoKlein) Nicole Fäth setzt an zum Wurf. Diese Zeiten sind in Goldstein nun vorbei.
Frankfurt. 

„Irgendwann reicht es mal“, erklärt Nicole Fäth, „ich habe seit 1991 Handball gespielt und angefangen, als ich fünf Jahre alt war.“ Gegen Kleenheim II stand sie nicht mehr im Aufgebot, weil sie sich einem medizinischen Eingriff unterzogen hatte.

Ihr Trainer Jens Wagner würdigt sie: „Sie hat von Kindheit an hier gespielt, wie ihr Vater und ihr Bruder (Nationalspieler Steffen Fäth, Anmerkung der Redaktion) in der Jugend. Sie ist eine Super-Handballerin und sein Super- Mensch. Sie hat viel dafür getan, dass der Handball in Goldstein so gut dasteht. Da war sie ein Teil davon.“

Nicole Fäth spielte die gesamte Jugend in Goldstein, wechselte im Aktivenbereich zu Karl Georg (Kalli“ Fischer zum TV Flörsheim, kehrte aber nach drei Jahren wieder nach Goldstein zurück. „Flörsheim war ein Experiment. Mit Katja Bulic und Simone Schmidt waren wir dorthin gegangen, gemeinsam gingen wir nach Goldstein zurück und haben Patricia Döppner und Eva Wittchen noch mitgebracht“, erzählt die mittlerweile 31-jährige Rückraumspielerin, „dann gelang uns der Aufstieg in die Landesliga.“

Zeit für andere Dinge

Und dort hatte sich die Mannschaft erst unter Jochen Becker und zuletzt unter Jens Wagner etabliert. „Zuletzt waren wir relativ weit oben, in der letzten Saison waren wir Dritter. Und jetzt haben wir Verstärkungen aus der A-Jugend“, blickt Nicole Fäth schon voraus. Auch einige Verletzungen haben sie dazu bewogen, ihre Laufbahn nun zu beenden. „Das sind viele Verpflichtungen und Termine“, sagt sie, „ich brauche jetzt einmal ein bisschen Freizeit für andere Dinge.“ So ganz wird sie den Kontakt zu ihrer Mannschaft aber nicht abreißen lassen: „Da hat sich ein großes Zusammengehörigkeitsgefühl entwickelt. Wir haben viele gemeinsame Momente gehabt und sind miteinander befreundet“, beschreibt sie ihr Verhältnis zu ihren Teamkolleginnen. Doch künftig wird etwas anders sein: „Ich werde in die Halle gehen, wenn ich Zeit dafür habe und nicht mehr als Verpflichtung.“ vho

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