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Ein Profi pro Mannschaft: Golf-Bundesliga macht in Niederrad Station

Die Frankfurter Bundesliga-Golferinnen und Golfer wollen den Heimvorteil nutzen.
In brenzligen Situationen Haltung bewahren: Tim Mayer vom GC Frankfurt. Foto: STEBL In brenzligen Situationen Haltung bewahren: Tim Mayer vom GC Frankfurt.
Frankfurt. 

Für die Golfer und Golffans lohnt sich am Wochenende ein Abstecher nach Frankfurt. Auf dem 1927 vom berühmten englischen Golfplatzarchitekt Harry S. Colt erbauten Meisterschaftskurs in Niederrad spielt am Wochenende die Bundesliga.

Der Frankfurter Golf Club ist Gastgeber sowohl bei den Damen (Südgruppe) als auch bei den Herren (Nordgruppe). Am Start ist die deutsche Amateurelite, aber auch einige Profis kommen, pro Team darf einer mitmischen. In beiden Konkurrenzen stellt sich in Frankfurt auch der Deutsche Meister vor, bei den Herren ist das Düsseldorf-Hubbelrath, bei den Damen der GC St. Leon-Rot. Am Samstag ab 9 Uhr werden die Vierer (vier bei den Herren, drei bei den Damen) gespielt, am Sonntag ab 8 Uhr beginnen die Einzel (acht Herren, sechs Damen). Der Eintritt ist frei.

Die Frankfurter rechnen sich in beiden Konkurrenzen gute Chancen aus, den Heimvorteil in einen Spitzenplatz ummünzen zu können. Die Herren sind in Düsseldorf mit einem dritten Platz hinter dem Überraschungssieger GC Hösel sowie den Rheinländern gestartet. Vorjahresfinalist Hamburg und Berlin komplettieren das Starterfeld. Die Frankfurter lieferten beim Saisonauftakt eine starke Leistung ab, ließen sich auf den letzten Metern aber noch im Vergleich zu Serienmeister Hubbelrath etwas den Schneid abkaufen.

Jan Förster kann als Coach mit Ausnahme von Lukas Euler, der sich mit seinem Team für das Finalturnier im US-College-Golf qualifiziert hat und der zudem auch noch die Qualifikation für die US Open spielen wird, auf alle Spieler seines Kaders zurückgreifen. Aus den USA zurück ist Gregor Weck, der den Kader verstärken wird. Die Position des Profis nimmt diesmal Max Röhrig ein.

Noch mehr vorgenommen haben sich die Damen, die in St. Leon-Rot nicht in Bestbesetzung waren und sich dort mit dem vierten Rang begnügen mussten. Um einen der beiden ersten Plätze, die zur Endrundenteilnahme berechtigen, noch zu erringen, müssen die Frankfurterinnen in Niederrad eigentlich gewinnen. Sonst könnten die in St. Leon-Rot siegreichen Münchener sowie der Titelverteidiger, der die daheim gestartete reine Nachwuchsmannschaft in Niederrad mit einigen Routiniers verstärken will, davon ziehen. Komplettiert wird das Quintett durch den GC Am Reichswald aus Nürnberg sowie den GC Solitude Stuttgart.

Das Frankfurter Team wird mit Rückenwind in den Heimspieltag starten. Katharina Keilich ist aus den USA zurückgekehrt. Sie kommt mit dem großen Triumph nach Hause, dort das Finalturnier der DII im College-Golf gewonnen zu haben. „Wir kennen den Platz sicherlich besser als die anderen Mannschaften, aber man muss trotzdem seine Leistung abrufen“, sagt Trainer Michael Totzke. „Wir sind aber guter Dinge“, versichert der Coach.

(löf)

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