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Gruppenliga Frankfurt: Griesheim ist nicht tauglich für diese Klasse

Spitzenreiter FC Kalbach zeigte sich vom 1:3-Patzer in Beienheim am Donnerstag recht gut erholt.
Foto: Thomas Klein (Sportfoto Klein)
Frankfurt. 

Während der FC Kalbach das Frankfurter Duell bei der FG Seckbach mit 4:1 für sich entschieden (siehe Extratext), bestätigte der SC Dortelweil die Rolle als erster Verfolger des Tabellenführers der Fußball-Gruppenliga Frankfurt West. Daneben rechnen sich auch noch die Spvgg. Oberrad, der FFV Sportfreunde und die SG Bornheim/Grün-Weiß (erwartet am Donnerstag Kalbach zum Nachholspiel/20.15 Uhr) Chancen zumindest auf Rang zwei aus. Nach der Heimniederlage gegen Merzhausen kann sich Schlusslicht Spvgg. Griesheim kaum noch Hoffnung auf den Klassenverbleib machen.

FFV Sportfreunde – FC Oberstedten 3:1 (1:0). – Mehmet Somun, der Trainer der „Speuzer“, war zufrieden: „Unser Sieg war nie gefährdet, wir waren dem Gegner in allen Belangen überlegen.“ Tekin brachte seine Mannschaft mit zwei Treffern auf die Siegerstraße (26./54.), Kohns legte nach (70.). Basdar konnte noch verkürzen (76.), sein Teamkollege Jeghan sah „Gelb-Rot“ (79.).

SG Bornheim/Grün-Weiß – FC Neu-Anspach 5:3 (3:1). – Die Frankfurter waren im ersten Durchgang sehr effektiv im Verwerten der Tormöglichkeiten, danach nicht mehr so zielstrebig und am Ende auch etwas fahrlässig in den Abwehraktionen. Ihr Trainer Maik Rudolf betonte: „Auch wenn es nach unserem vierten Tor ein Sommerkick war: Wichtig sind die drei Punkte.“ Niklas Troll (19./83.), Marius Troll (32./42.) und Marx (49.) trafen für Bornheim, auf der Gegenseite Gara Ali (6./89.) und noch Kraus (80.).

SV BKC Bosnien – Spvgg. Oberrad 0:0. – Am Ende empfanden sowohl Bosniens Sportlicher Leiter Admir Malohodzic als auch sein Oberräder Kollege Mario Di Falco das Remis als gerecht. Allerdings monierte Malohodzic: „Wir fühlen uns vom Schiedsrichter in etlichen Situationen benachteiligt. Das gipfelte darin, dass er für ein taktisches Foul die Rote Karte gab.“ Oberrad war in der kampfbetonten Partie nur zu Beginn durch Ike der Führung nahe (2./6.). Bei den Gastgebern hatte Rugle Pech mit einem Pfostentreffer (53.). Sein Teamkollege Ivanov sah „Rot“ (81.).

SC Dortelweil – VfB Friedberg 6:1 (4:1). – Dortelweils Vereinschef Martin Gunkel resümierte: „Der Sieg ist auch in dieser Höhe verdient, wir haben es uns aber zeitweise schwerer als nötig gemacht.“ Nach Torchancen von für Arnold (8./9., Latte) und Dobios, der einen Foulelfmeter vergab (11.), lief es in der Folgezeit besser. Polotzek (13.), Dobios (15.), Dogot (17.), Vancura (26./89.) und Pröckl (61.) machten noch das halbe Dutzend voll. Für die Gäste traf Yasaroglu (41.).

FV Hausen – TSG Nieder-Erlenbach 0:1 (0:0). – Hausens Sportlicher Leiter Peter Schlüßmann war enttäuscht: „Wir haben nur wenig zustandegebracht.“ Den Torchancen für die Hausener Anedam (3./76.) und Kocak (42.) standen Möglichkeiten für Eifert (11.) und Spisla (20.) gegenüber. Eifert sorgte für die Entscheidung (69.).

FSV Friedrichsdorf – SKV Beienheim 1:1 (1:1). – Dem Team aus der Wetterau wurden nach zwei Punktspielen innerhalb von 48 Stunden am Ende die Beine schwer. Vermutlich waren auch die während der Begegnung aufgetretenen Zerrungen bei Mouzong, Hirzmann und Cakiqi der Belastung geschuldet. So war denn auch Beienheims Pressesprecher Stefan Raab mit dem Remis zufrieden, meinte aber auch: „Mit etwas Fortune hätten wir hier gewonnen.“ Kamara legte früh für die Gäste vor (14.), vergab dann aber ebenso wie Hirzmann das 2:0. Der fiel dann auf der Gegenseite durch Zejnullahu (40.). „Ein Phantomtor“, kritisierte Raab, „der Schiri hatte schon auf Ecke entschieden, ehe sein Assistent winkte und ihm sagte, dass der Ball hinter unserer Torlinie gewesen sein soll.“ Nach Wiederbeginn traf der Friedrichsdorfer Bitiq die Latte (46.), während auf der Gegenseite auch noch Kamara, Eder und Mazllomaj vergaben.

Spvgg. Griesheim – TuS Merzhausen 1:2 (1:0). – Griesheims Interimstrainer Christian Kossack zog ein bitteres Fazit: „Die Leistungen beider Mannschaften waren nicht Gruppenliga-tauglich. In dieser Verfassung haben sie nichts in der Liga zu suchen.“ Griesheim hatte durch Sporer vorgelegt (10.), Hohmann glich aus (55.). Nach einem Fehlpass von Keeper Milicia erlief Zrakic den Ball und schob zum Siegtreffer ein (80.).

(ehr)

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