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Fußball-Gruppenliga Frankfurt West: Griesheim steht unter Druck

In der Fußball-Gruppenliga Frankfurt West geht der Zweikampf zwischen dem SV FC Sandzak und Rot-Weiss Frankfurt II um die Meisterschaft in die drittletzte Runde.
Rot-Weiss-Akteur Benjamin Fuilu (links) und Sandzaks Kevin Weber haben scheinbar nur Augen für den Ball. Morgen geht es für sie im Fernduell im den Titel gegen Friedberg beziehungsweise Nieder-Erlenbach Foto: Christian Klein (FotoKlein) Rot-Weiss-Akteur Benjamin Fuilu (links) und Sandzaks Kevin Weber haben scheinbar nur Augen für den Ball. Morgen geht es für sie im Fernduell im den Titel gegen Friedberg beziehungsweise Nieder-Erlenbach
Frankfurt. 

„Nach dem 3:1 bei Rot-Weiss herrscht bei uns eine super Stimmung, aber das Spiel hat der Mannschaft viel Kraft gekostet“, konstatiert Anwar Naamnih, Vorstandsmitglied des SV FC Sandzak , „wir haben in dieser Woche das Training ruhig angehen lassen.“ Im Heimspiel gegen die TSG Nieder-Erlenbach (alle Spiele am Sonntag ab 15 Uhr) will man beim Spitzeneiter „nichts anbrennen lassen“, unterstreicht Naamnih: „Der Gegner kann ohne Druck antreten, aber für uns zählt nur ein Sieg. Wir wollen schließlich weiter alles in der Hand haben.“ Dabei stehen auch die zuletzt fehlenden Dino Cakovic und Hammad Geith wieder zur Verfügung.

Für Vito Raimondi ist das Gastspiel in Bonames ein „Bonusspiel“. Der Spielertrainer der TSG Nieder-Erlenbach betont: „Wir können befreit aufspielen und wollen den Gegner ärgern. Die Spieler freuen sich auf dieses Spiel und sind gegen den Tabellenführer natürlich sehr motiviert.“ Es fehlt nur der angeschlagene Christian Männel.

Hicham Tahrioui hat die Niederlage im Topspiel abgehakt. „Wir wachsen mit unseren Fehlern“, erklärt der Trainer von Rot-Weiss Frankfurt II . Auch der Ausfall von Benjamin Fuilu und Prince Schülke (beide mit Zerrung) vor der Partie beim VfB Friedberg bereitet dem Coach kein Kopfzerbrechen: „Auch die Nachrücker ins Aufgebot haben Qualität.“ Zum Verlust der Tabellenführung meint Tahrioui: „Die Verfolgerrolle liegt uns. In der letzten Runde sind wir in der Kreisoberliga auch erst am letzten Spieltag zu Rang eins aufgerückt und konnten die Meisterschaft feiern.“

Die Spvgg. Griesheim hat im Gegensatz zu den Konkurrenten im Abstiegskampf, die alle noch dreimal ran dürfen, nur noch zwei Partien zu absolvieren. Dem Heimspiel gegen die FG Seckbach kommt daher besondere Bedeutung zu. „Wir müssen mindestens noch vier Punkte holen“, weiß Trainer Christian Kossack. „Am Sonntag muss ein Sieg her, wenn nötig, muss die Mannschaft Gras fressen.“ Torjäger Mario Sporer fällt allerdings mit einem Muskelfaserriss aus, zudem ist Keeper Christopher Wickert auf einer Familienfeier. Immerhin sind Lars Jung nach seiner Rotsperre und Kevin Wille (war im Urlaub) wieder zurück.

Dürftige Auswärtsbilanz

Nico De Rinaldis, scheidender Trainer der FG Seckbach , hat nach dem 5:1 gegen Königstein noch eine „Baustelle“ zu bearbeiten: „Das Saisonziel einstelliger Tabellenplatz haben wir so gut wie erreicht. Aber wir stehen in der Auswärtstabelle im Keller, da sollten wir uns noch verbessern.“ De Rinaldis hat alle Spieler an Bord und für das Frankfurter Duell folgenden Wunsch an seine Mannschaft: „Einfach nur Fußball spielen.“

Der SV BKC Bosnien hatte beim jüngsten 2:8 in Enkheim einen rabenschwarzen Tag erwischt. „Wir waren alle sehr enttäuscht“, erzählt Vorstandsmitglied Admir Malohodzic. Er setzt vor dem morgigen Heimspiel jetzt aber auf eine Trotzreaktion: „Die Mannschaft wird sich gegen Merzhausen reinbeißen und alles daransetzen, dass die drei Punkte bei uns bleiben.“

Germania Enkheim hatte nach drei Siegen in Folge das Schlusslicht an die SG Ober-Erlenbach abgegeben. Danach folgte noch das erstaunliche 8:2 gegen die Bosnier. Was ist für die eigentlich schon abgestiegenen Enkheimer jetzt noch möglich? Das „K-Wort“ Klassenerhalt wird vom Trainerteam nicht in den Mund genommen. „Wir freuen uns auf die Partie in Neu-Anspach und fahren ganz locker dorthin“, beschreibt Trainer Tihomir Tomic die Befindlichkeit des Tabellen-16. Dass die Enkheimer seit Zugehörigkeit zur Gruppenliga noch nie gegen Neu-Anspach gewonnen haben, ficht den Coach nicht an: „Bei uns herrscht weiterhin eine super Stimmung und wir wollen auch bei unserem Angstgegner einfach nur Spaß haben.“ Bis auf den angeschlagenen Tino Cestonaro hat das Trainerteam den kompletten Kader zur Verfügung.

(ehr)
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