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Jugendfußball: Große Enttäuschung

Für den Eintracht-Nachwuchs wird es eng. In den kommenden beiden Spielen gegen Mitkonkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt muss unbedingt gepunktet werden.
Duell der Kapitäne: Eintrachts Lukas Rodwald (rechts) versucht mit einer dynamischen Aktion am Stuttgarter Samuel Mayer vorbeizukommen. Foto: Christian Klein (FotoKlein) Duell der Kapitäne: Eintrachts Lukas Rodwald (rechts) versucht mit einer dynamischen Aktion am Stuttgarter Samuel Mayer vorbeizukommen.
Frankfurt. 

Die A-Jugendfußballer von Eintracht Frankfurt gehen nach dem 1:3 (1:1) gegen den VfB Stuttgart von einem Abstiegsplatz aus in die letzten drei Spieltage der U19-Bundesliga Süd/Südwest.

Am Tag, an dem die A-Junioren von Bayern München mit einem 3:2 in Hoffenheim bis auf zwei Punkte an den Tabellenführer heranrückten, verlor nicht nur die Eintracht gegen Stuttgart, es gewann auch ihr direkter Konkurrenten Wehen Wiesbaden mit 2:1 gegen Mainz und zog in der Tabelle an den Riederwäldern vorbei. Dazu siegte der 1. FC Kaiserslautern unerwartet in Augsburg und setzte sich auf vier Punkte von den Frankfurtern ab. Und der 1. FC Nürnberg kam zu einem 1:1 in Heidenheim und ist jetzt auch schon fünf Zähler entfernt.

Im Nachholspiel am Mittwoch eben gegen Kaiserslautern (18 Uhr, Riederwald) ist der Druck nun riesengroß für der Mannschaft von Trainer Frank Leicht. Und am kommenden Sonntag wartet mit dem Heimspiel gegen den derzeit um zwei Punkte schlechteren Vorletzten Spvgg. Unterhaching, der gestern in Karlsruhe 1:3 verlor, das nächste Abstiegsduell.

Die Eintracht ging die Partie gegen Stuttgart beherzt an. Und sie ging nach einer Viertelstunde durch Lukas Rodwald in Führung, der nach kurzem Dribbling aus 18 Metern flach ins Eck traf. Zwei Minuten später klärte Stuttgarts Lukas Schuckenböhmer gegen Florian Zorn auf der Linie, als VfB-Schlussmann Jerome Weisheit bereits geschlagen war.

Mit der Zeit kam dann der VfB besser ins Spiel. Daniel Bux wagte einen ersten Versuch, schoss aber über das Tor (32.). Nur drei Minuten später darauf gab es Elfmeter für die Gäste: Angreifer Eric Hottmann war im Strafraum gehalten worden. Nick Bätzner traf vom Punkt zum Ausgleich für den neuen Tabellensiebten (35.).

Nach der Pause machte Stuttgart kurzen Prozess: Hottmann setzte sich auf dem rechten Flügel durch und kam bis vors Tor, wo er zunächst an Eintracht-Torwart Marius Herzig scheiterte, den Abpraller aber doch zum 2:1 verwerten konnte (49.). Vier Minuten später bediente Hottmann den mitgelaufenen Benjamin Hadzic und es hieß 3:1. Der Rest war aus Stuttgarter Sicht fast Formsache: Die Gäste stellten sich in die von Trainer Heiko Gerber vorgegebene Ordnung und ließen außer bei einem kleinen Wackler von Torhüter Jerome Weisheit, der einmal den Ball vertändelte, nichts mehr zu.

„Natürlich ist die Enttäuschung groß“, gab Frank Leicht nachher zu. Seine Mannschaft habe sich von den Gegentreffern kurz vor und kurz nach der Pause einfach nicht erholt.

(rst)

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