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Kreisliga A: Gudesding gewinnt das Ostpark-Derby

Aufsteiger TG Sachsenhausen fuhr gegen KOL-Absteiger BSC Schwarz-Weiß 19 den dritten Sieg in Folge ein (siehe Extratext).
Riederwälder im Anflug: Matthias Himmelein setzt gegen Germanias Angelo Spaleta zur Grätsche an. Foto: Christian Klein (FotoKlein) Riederwälder im Anflug: Matthias Himmelein setzt gegen Germanias Angelo Spaleta zur Grätsche an.
Frankfurt. 

In der Fußball-Kreisliga A Frankfurt (Gruppe 2) musste die Partie von Spitzenreiter Juz Fechenheim gegen den FC Kosova für zehn Minuten unterbrochen werden und die Polizei für Ruhe sorgen, da sich einige Gästeakteure nicht im Griff hatten. Das Spiel endete 2:2. Schlusslicht Makkabi II wartet nach dem 0:1 bei Seckbach II weiter auf den ersten Punkt.

FG Seckbach II – TuS Makkabi II 1:0 (0:0). – Julian Horvatinovic flankte von rechts, Robert Menning musste nur noch den Fuß hinhalten und traf zum 1:0 (60.). „Das Tor war einer von wenigen guten Spielzügen. Wir hatten mehr Ballbesitz, haben uns aber zu wenig Chancen erspielt“, kritisierte das Seckbacher Spielausschuss-Mitglied Klaus Sikorski.

Nicht erreichbar auf hilfloser Talfahrt

Union Niederrad II – SV Sachsenhausen 3:3 (2:1). – Die Gäste gingen durch Fabian Gaubatz per Foulelfmeter in Führung (21.), Rafael Fernandes da Silva gelang der Ausgleich (30.). Dann verwandelte Unions Hicham Faqir einen Foulelfmeter (38.) und erhöhte nach der Pause auf 3:1. Bei den Gastgebern ließen nun die Kräfte nach. Sachsenhausen kam durch Adnan Bilajac (52.) sowie Aleksandar Opankovic (66.) noch zum Ausgleich. „Das ist so, wenn man nicht ordentlich trainiert“, befand Unions Vorsitzender Khalid Lamjahed.

SC Goldstein – FC Serkeftin 0:1 (0:0) . – Nach zehn Minuten lupfte Felipe Ulmer den Ball aus kurzer Distanz über Serkeftins Keeper Deniz Balci am Tor vorbei. „Geht der Ball rein, verläuft das Spiel ganz anders“, behauptete Goldsteins Trainer Miroslav Lukacic. Stattdessen köpfte Abidin Pamuk nach einem Freistoß das 1:0 für die Gäste (84.). „Das ist bitter. Wir hatten mehr Chancen, aber kein Glück im Abschluss“, ärgerte sich Lukacic.

FSV Bergen – FFC Victoria 3:0 (2:0). – Masin Arben El Hasnaoui (23./90.) und Sharafudin Naser (26.) trafen. „Wir waren konsequent und haben die Tore zur rechten Zeit gemacht“, freute sich Bergens Trainer Darko Krollo.

VfL Germania 94 – SG Riederwald 4:1 (3:1). – Das 1:0 durch Martin Semere (5.) konnten die Gäste nach acht Minuten ausgleichen. Dann brachte Cosimo Vasta die Germania per Freistoß wieder nach vorne (22.), Semere legte nach (35.). Adis Aljovic markierte den Endstand (47.). „Vasta war an allen Toren maßgeblich beteiligt und hat ein Sonderlob verdient“, sagt Germanias Coach Vedran Perosevic.

FFC Olympia – FC Gudesding 0:3 (0:1). – Laut Olympia-Trainer Thomas Enders war Gudesding „keine drei Tore besser, hatte aber den Sieg verdient“. Mohamad Alaa Aishouna traf dreimal (4./77./82.). Bei den Gastgebern sah Kiranjat Singh die Gelb-Rote Karte (84.).

Juz Fechenheim – FC Kosova 2:2 (2:0). – Fechenheims Vorsitzender Heribert Schmidt-Wallenborn bescheinigte den Gästen „ein hohes Aggressionspotenzial“ und bezeichnete deren Auftreten als „grenzwertig“. Murat Bulut brachte Juz in Führung (9.). Nach 20 Minuten entschied dann Schiedsrichter Zengin Karpuz (Wölfersheim) auf Strafstoß für Fechenheim. Ein Gästeakteur schlug laut Schmidt-Wallenborn daraufhin den Ball in den Wald, andere attackierten den Unparteiischen, der die Partie unterbrach und die Polizei rufen ließ. Nachdem sich die Gemüter etwas beruhigt hatten, pfiff er wieder an und Luca De Simone verwandelte den fälligen Foulelfmeter zum 2:0 (30.). Nach der Pause kam Kosova durch zwei Tore von Flakron Thaci zum Ausgleich (54./59., Foulelfmeter). Fechenheims Bulut sah noch die Gelb-Rote Karte (85.). „Wir haben uns von der aggressiven Spielweise beeindrucken lassen“, ergänzte Schmidt-Wallenborn.

(gie)

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