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Eintracht unterstützt FC Heisenrath Goldstein: Gut tuende Sozialpartnerschaft

Eintracht Frankfurt unterstützt den jungen und engagierten FC Heisenrath Goldstein, der unter anderem dabei helfen soll, die oft etwas im Abseits stehenden Menschen aus der Siedlung ins übrige Leben des Stadtteils zu integrieren.
Foto: © Vitaly Krivosheev - Fotolia.com
Frankfurt. 

Im Jahr 2013 gründeten einige Freunde aus der gleichnamigen Hochhaussiedlung in Frankfurt-Goldstein den FC Heisenrath, der unter anderem dabei helfen soll, die oft etwas im Abseits stehenden Menschen aus der Siedlung – vor allem Kinder und Jugendliche – ins übrige Leben des Stadtteils zu integrieren. Jetzt wird das Engagement der Goldsteiner auch von Eintracht Frankfurt gewürdigt und unterstützt: Ab sofort kooperiert das Nachwuchsleistungszentrum der Eintracht mit dem FC Heisenrath in Form einer sogenannten „Sozialpartnerschaft“.

Um die 150 Mitglieder hat der FC Heisenrath inzwischen. Fünf Jugendmannschaften und zwei Seniorenteams, beide in der künftig viergleisigen B-Klasse am Ball, werden ins Rennen geschickt. Die A-Junioren feierten gerade den Aufstieg in die Kreisliga. 100 Vereinsmitglieder sind unter 18 Jahren alt. Und die haben noch andere Bedürfnisse als nur sportliche. So gibt eine Hausaufgabenbetreuung in den Räumlichkeiten des Jugendhauses Goldstein/Schwanheim, und auch die Freizeitgestaltung spielt eine Rolle. Zuletzt wurde ein erstes Nachbarschaftsfest in der Siedlung organisiert. Darüber hinaus hatte der Verein Stände auf dem Goldsteiner Martinsmarkt und dem Schwanheimer Weihnachtsmarkt.

Die Eintracht will sich nun ebenfalls engagieren. Geplant sind etwa Patenschaften für die Mannschaften des FC Heisenrath, gemeinsame Trainingseinheiten und gegenseitige Besuche. Und nach Möglichkeit sollen Kinder aus der Siedlung als Einlaufkinder bei einem Bundesligaspiel die Chance auf ein motivierendes Erlebnis bekommen.

„Wir freuen uns auf die Partnerschaft und erhoffen uns davon, die Persönlichkeitsentwicklung unserer Spieler vorantreiben zu können. Es wird ihnen gut tun, sich sozial zu engagieren und wird zu einer gesteigerten Wertschätzung ihrer täglichen Gegebenheiten in einem Drei-Sterne-Leistungszentrum führen“, sagte dazu Anton Schumacher, der pädagogische Leiter im Eintracht-Leistungszentrum.

(rst)
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