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Volleyball in Frankfurt: Gute Entwicklung hält an

Am Doppel-Heimspieltag gelang den jungen Volleyballern aus dem Frankfurter Internat bereits der vierte Saisonerfolg.
Die Hände hoch: Der Frankfurter Jonas Sagstetter (im roten Trikot) versucht den gegnerischen Block zu überwinden. Foto: Christian Klein (FotoKlein) Die Hände hoch: Der Frankfurter Jonas Sagstetter (im roten Trikot) versucht den gegnerischen Block zu überwinden.
Frankfurt. 

Lohn der guten Leistung war der erste Heimsieg in der laufenden Runde. Die Junioren aus dem Volleyball-Internat Frankfurt setzten sich in der Zweiten Bundesliga Nord gegen den VV Humann Essen mit 3:1 (25:22, 23:25, 25:17, 25:16) durch. Gegen Titelfavorit CV Mitteldeutschland wehrten sich die Frankfurter im ersten und im dritten Satz tapfer. Einen Durchgang konnten sie sogar gewinnen, einen Punkt bekommen sie für die 1:3 (24:26, 16:25, 25:23, 17:25)-Niederlage allerdings nicht. Dank der drei Zähler aus dem Spiel gegen Essen verbesserten sich die Spieler von Trainer Matus Kalny aber auf den neunten Platz.

In beiden Begegnungen war gegenüber den beiden enttäuschenden Vorstellungen eine Woche zuvor eine deutliche Steigerung erkennbar. Aufschlag und Angriff, gegen Bocholt und Schönheide noch wunde Punkte, waren diesmal viel gefährlicher und mit weniger Fehlern behaftet. Vor allem der Angriff aus der Abwehr und nach schwächerer Annahme war sogar um einiges besser.

Das lag auch an Zuspieler Jan Röling. Der 17-Jährige war schon am vorhergehenden Wochenende einer der Lichtblicke, vom Essener Trainer wurde er gar zum wertvollsten Spieler der Partie erkoren. Die Außenangreifer Erik Niederlücke (20 Punkte), Robert Werner und Jonas Sagstetter (jeweils 17) schlugen aus seinen Pässen erfolgreich Kapital, sie überzeugten dabei auch in der Annahme. „Wir hätten 3:0 gewinnen müssen. Wir waren klar besser im Angriff, haben viel Druck mit dem Aufschlag gemacht und haben bis auf die Annahme in den ersten beiden Sätzen ein gutes, konstantes Spiel gemacht“, kommentierte Kalny den Sieg über Essen.

Bessere Annahme

Nachdem es im ersten Satz nur knapp nicht zum Satzgewinn gereicht hatte, belohnte sich das VIF im dritten Satz mit dem Teilerfolg und fügte dem Tabellenführer den zehnten Satzverlust der Saison zu. Zu mehr reichte es gegen den Bundesliga-Absteiger nicht, weil der SV Mitteldeutschland weniger Fehler produzierte, mit dem routinierten Polen Lukasz Szablewski einen sehr guten Spielmacher hatte und im Block eine Klasse besser war. Das bewährte Frankfurt Außenangreifer-Trio löste seine Aufgabe abermals gut. Vor allem Niederlücke spielte stark und hatte am Ende 26 Punkte auf dem Konto. Auch Zuspieler Hannes Krochmann, der für Röling einspringen durfte, zog geschickt die Fäden. Kalny war trotz der Niederlage zufrieden: „Im ersten und dritten Satz haben wir gut gespielt, vor allem Erik war im Angriff als Diagonaler sehr effizient. Schade, dass nicht mehr daraus geworden ist, weil wir im ersten Satz noch 22:20 geführt haben. Insgesamt war die Annahme besser als gegen Essen, aber immer noch nicht da, wo wir im Hinblick auf die EM-Qualifikation hinwollen.“ Noch mehr Lob bekamen die Frankfurter vom gegnerischen Trainer Mircea Dudas: „Ich bin wirklich beeindruckt von diesem jungen Team. Um zu gewinnen, mussten wir eines der besten Spiele dieser Saison abliefern.“

Die von Kalny erwähnte EM-Qualifikation der Jugend-Nationalmannschaft findet im Januar statt. Das nächste Bundesligaspiel der Internatler, die den Kern der deutschen Auswahl bilden, findet hingegen bereits am 3. Dezember statt. Das Heimspiel gegen den Tabellenfünften VC Bitterfeld-Wolfen findet jedoch nicht in der Carl-von-Weinberg-Schule, sondern in der Wintersporthalle (17 Uhr) statt.

(löf )
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