Lade Login-Box.
E-Paper Abo & Service Immo Stellen Trauer
Anzeige Laufsport - Alles rund um den Mainova Frankfurt Marathon ... Frankfurt am Main 7°C

FC Sandzak: Gute Voraussetzungen

Von Was mit Ex-Profi Thomas Epp nicht geklappt hat, soll beim Frankfurter Fußball-Verbandsligisten SV FC Sandzak nun mit Aleksandar Pajic gelingen: Ein „echter“ Trainer soll Murat Sejdovic von der Rolle als Spielertrainer befreien.
Symbolbild Symbolbild
Frankfurt. 

Aleksandar Pajic ist ein erfahrener Trainer. Und das muss man wohl auch sein, wenn man beim Senkrechtstarter SV FC Sandzak anheuert. Denn der reitet seit Jahren auf einer Erfolgswelle – phasenweise sogar ohne echten Trainer. Immer wieder sprang Murat Sejdovic als Spielertrainer ein, und immer wieder funktionierte genau diese Konstellation.

Jetzt, nach dem Aufstieg in die Verbandsliga Süd, soll es also Aleksandar Pajic richten, der zuletzt bei der Be-Jugend des Drittligisten SV Wehen Wiesbaden als Co-Trainer von Damir Agovic am Werk war. Nun aber habe der Verein sie trennen wollen und da habe er entschieden, dass es an der Zeit für einen Ortswechsel sei: „Es war schön, dort zu arbeiten. In einem Profiverein spielt doch eine ganz andere Musik. Aber es waren auch 120 Kilometer Fahrt zum Training, da muss schon alles passen.“

Stationen in Frankfurt

Früher arbeitete Pajic bei Rot-Weiss Frankfurt und hatte dort schon in der Jugend Murat Sejdovic als Spieler. Außerdem leitete der Serbe in der Saison 2004/05 mit dem FSV Hellas schon einmal einen Frankfurter Verbandsliga-Aufsteiger an. Später war Pajic, dessen Sohn Strahinja beim neuen Ligakonkurrenten Vatanspor Bad Homburg spielt, beim TuS Makkabi Frankfurt und sogar bei Sporting/Eckenheim in der A-Klasse Trainer – dort feierte er den Aufstieg in die Kreisoberliga Frankfurt.

Auch Sandzak hat eine A-Klasse-Vergangenheit. 2008 gegründet spielte der Verein bis 2014 in der Kreisliga, ließ dem Aufstieg in die Kreisoberliga gleich den Durchmarsch in die Gruppenliga folgen und ist nun nach zwei Jahren erneut aufgestiegen. In der Verbandsliga Süd muss der Verein gleich mit dem Abzug von drei Punkten klarkommen, denn er bietet keine Jugendmannschaft auf. Trotzdem glaubt Murat Sejdovic daran, dass auch dort einiges möglich ist. Zumal mit dem Zweitliga-erfahrenen Goran Djokic und Edin Licina zwei Spieler wieder zur Verfügung stünden, die zuletzt in Serbien waren.

Ausdauer ist das A und O

Aleksandar Pajic ist da deutlich zurückhaltender. „Wir haben wie jeder ausländische Verein das Problem, dass die Spieler im Sommer in der Heimat sind. Die haben ja Familien dort und müssen sich dort sehen lassen. Die neuen Trikots sind schon da, aber Trikotträger fehlen noch ein paar“, sagt er.

Überhaupt sei das Training bei seinem neuen Verein ein Problem: „Die Jungs können alle Fußball spielen, aber Ausdauer ist so eine Sache. Sie sind in den letzten vier Jahren dreimal aufgestiegen, weil sie einfach eine überdurchschnittliche Qualität für diese Ligen hatten, aber in der Verbandsliga weht mit Sicherheit ein ganz anderer Wind“, unterstreicht Pajic, „die anderen Mannschaften wissen ganz genau, wie hoch die Latte liegt – und trainieren entsprechend.“

Bei Sandzak sei da noch Steigerungspotenzial. „Mein Ziel ist es erst einmal, 16 Mann plus zwei Torhüter im Training zu haben. Ansprüche kann man formulieren, wenn das über einen längeren Zeitraum klappt“, stellt Pajic klar. Wobei der Verein durchaus gut aufgestellt sei: „Helfende Hände gibt es genug, die Leute wollen etwas tun.“ Und das, sagt der erfahrene Coach, sei schon mal „eine ganz gute Voraussetzung“.

Zur Startseite Mehr aus Frankfurt

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv ThemenMediadatenKontaktImpressumDatenschutzRSS

© 2017 Frankfurter Neue Presse