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Rudern: Happy End nach Verletzungspech im Endlauf

Von Neun Medaillen, zwei Meister-Titel, drei WM-Nominierungen: Die Ruderer der FRG Germania waren in München überaus erfolgreich.
Juliane Faralisch (2.v.r.) von der FRG Germania, hier in Diensten Deutschlands,  konnte bei der DM nur eine Verletzung stoppen. Juliane Faralisch (2.v.r.) von der FRG Germania, hier in Diensten Deutschlands, konnte bei der DM nur eine Verletzung stoppen.
Frankfurt. 

Bei den hochklassig besetzten Deutschen U 17- , U 19- und U 23-Meisterschaften der Ruderer auf der ehemaligen Olympiastrecke in München-Oberschleißheim ging es nicht nur um Titel, sondern auch um Nominierungen für die Welt- und Europameisterschaften. Die Ruderer der Frankfurter Rudergesellschaft (FRG) Germania durften insgesamt neunmal aufs Podest steigen. Ihre Erfolgsbilanz: zwei Titel, fünf zweite Plätze und zwei dritte Ränge. Juliane Faralisch und Philipp Nonnast erkämpften sich die Tickets für die U 23-WM (19. bis 23. Juli in Plovdiv/Bulgarien), Steuermann Max Schwartzkopff wird bei der U 19-WM (2. bis 6. August in Trakai/Litauen) dabei sein. „Es lief toll, wir sind sehr zufrieden“, sagte FRG-Cheftrainer Ralf Hollmann. „Wir hätten uns gewünscht, dass auch Leo Schwartzkopff, der im Leichtgewichts-Doppelvierer Dritter und im Einer Fünfter wurde, zur WM fahren würde. Leider blieb er beim Leistungstest auf dem Ergometer eine Sekunde über der für die Qualifikation geforderten Norm. Als Lohn für seine tollen Leistungen in seinem ersten Jahr bei den Männern darf er im September zur U 23-Europameisterschaft nach Polen fahren“, fügte Hollmann hinzu.

Die leistungsstärkste Frankfurterin hatte indes Verletzungspech. Nachdem Juliane Faralisch im Vorlauf um zwölf Sekunden schneller als die stabilsten Konkurrentinnen fuhr, lag sie im Einer-Finale nach der halben Strecke ebenfalls mit einem gigantischen Abstand vorne. Aufgrund plötzlich aufgetretener muskulärer Probleme quälte sie sich dann nur noch ins Ziel, musste die Osnabrückerin Pia Greiten ziehen lassen und rettete gerade noch Platz zwei. Das Nominierungsgremium beurteilte jedoch ihre Leistung richtig, man sah ja, wie überlegen sie der Konkurrenz bis zur Verletzung war. Und so darf sie als erste FRG-Ruderin bei einer WM bei den Schwergewichtlern im Einer starten. Alle WM-Triumphe errangen die Frankfurter Skullerinnen bisher bei den Leichtgewichten (bis 59 Kilo Körpergewicht). Bis zu ihrem nächsten Finale konnten die Physiotherapeuten Juliane Faralisch wieder so weit fit machen. Und so errang sie im Doppelvierer mit Alicia Bohn (Speyer), Laura Kampmann (Essen) und Melanie Göldner (Potsdam) noch Silber.

Der 20-jährige Philipp Nonnast kam im Zweier (ohne) mit dem um zwei Jahre jüngeren Clubkameraden Oliver Bub nach einem Vorlaufsieg auf Rang vier, dann holten beide noch Silber im Achter. Zweiter wurde auch der Leichtgewichts-Achter, in dem Jan Bongwald saß.

Bei den Junioren (U 19) machte Johannes Overhage auf sich aufmerksam. Erst errang er im Vierer mit Steuermann (Max Schwartzkopff) Bronze, dann saßen beide auch im siegreichen Achter. „Das war der erste Triumph eines Achters aus der Süd-Region nach 20 Jahren“, betonte der für die Junioren verantwortliche Trainer Johannes Karg. Overhage qualifizierte sich zwar nicht für die WM, seine Leistung blieb jedoch nicht unbeachtet. Da er erst 17 Lenze zählt, bekommt er bei den Junioren noch eine Chance. So wie die gleichaltrige Lea Bullenkamp, die im siegreichen Doppelvierer saß. Der reine Germania-Vierer ohne Steuerfrau belegte mit Betti Bayer, Theresa Teschke, Maren Geier und Elisa Carman bei der U 17 Rang drei.

Aus Frankfurt kamen noch Katja Burau im Doppelzweier der U 19 auf Rang vier und Jonas Gelsen (beide Nassovia Höchst) im Einer der U 17 auf Rang fünf.

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