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Fußball-Gruppenliga: Hausen, Griesheim und die „Speuzer“ wollen auf eigenem Platz punkten

Mit dem FC Kalbach als Spitzenreiter geht es in der Gruppenliga Frankfurt West in die dritte „englische Woche“ dieser Runde.
Zweikampf: Der Kalbacher Deniz Pekgüzelyigit versucht am Seckbacher Hendrik Horvatinovic vorbeizukommen. Foto: Christian Klein (FotoKlein) Zweikampf: Der Kalbacher Deniz Pekgüzelyigit versucht am Seckbacher Hendrik Horvatinovic vorbeizukommen.
Frankfurt. 

Am Sonntag (alle Spiele um 15 Uhr) will der FC Kalbach beim SV BKC Bosnien seine Führungsrolle in der Fußball-Gruppenliga Frankfurt West behaupten. „Diese Partie wollen wir natürlich gewinnen“, sagt Spielertrainer Elton da Costa. Nach dem jüngsten 6:3 gegen den FFV Sportfreunde soll diesmal aber möglichst in punkto Defensive die Null stehen. Denn da Costa weiß: „Es wird nicht immer funktionieren, dass wir so viele Tore selbst erzielen. Wir müssen aber jetzt schon unser Ziel Aufstieg vorbereiten und die Spiele gewinnen.“ Bis auf Luca Labonte, der noch nicht ganz fit ist und zunächst in der Kreisoberliga-Reserve eingesetzt wird, ist der Kader komplett. Am Reformationstag (alle Spiele 15 Uhr) müssen die Kalbacher dann beim VfB Friedberg ran.

Der SV BKC Bosnien hat nach Kalbach am Dienstag dann mit dem FSV Friedrichsdorf die momentan erfolgloseste Mannschaft der Gruppenliga auf der Ackermannwiese zu Gast. Zwei Teams von sehr unterschiedlicher Stärke also. „Einen Punkt gegen die Kalbacher würde ich sofort unterschreiben“, verrät Vorstandsmitglied Admir Malohodzic, der aber auch weiß: „Gegen Friedrichsdorf ist ein Sieg Pflicht.“ Für beide Begegnungen steht Trainer Rasim Grabovica aber Offensivspieler Hamza Reko (Urlaub) nicht zur Verfügung.

„Drei Punkte aus den Begegnungen gegen Seckbach und am Dienstag in Stierstadt“, lautet zunächst einmal das Ziel von Martin Reyschmidt, dem Trainer des FV Hausen . „Unser Plus ist unsere Heimstärke. Darum hoffen wir natürlich auch darauf, gegen die Seckbacher etwas zu holen, obwohl sie als Favorit ins Spiel gehen.“ Das Aufgebot für Sonntag lässt sich für den Coach noch nicht konkretisieren, da die Erkältungswelle noch nicht abgeklungen ist. Klar ist aber, dass die beiden rotgesperrten Tolga Kocak und Thomas Altvater weiterhin fehlen werden.

Die FG Seckbach gewann zuletzt 7:0 in Friedrichsdorf. „Diese Begegnung ist aber kein Maßstab, der Gegner war einfach zu harmlos“, betont Trainer Thorsten Spahn vor den Partien in Hausen sowie zwei Tage später beim FFV Sportfreunde. Spahn sah das 2:1 der Hausener gegen den FC Oberstedten am Dienstag und warnt: „Das ist ein unangenehmer Gegner, der an einem guten Tag jede Mannschaft zuhause schlagen kann.“ Daher fordert er: „Wir müssen Hausen sehr ernstnehmen und hellwach sein.“ Fehlen wird erneut Gabriel Fustero (Muskelfaserriss).

Duell der besten Neulinge

Im Duell der beiden bisher besten der fünf Aufsteiger erwartet der FFV Sportfreunde den SKV Beienheim schon am heutigen Samstag (19 Uhr). Nach drei Siegen in Folge gab es zuletzt eine Niederlage in Kalbach, bei der die „Speuzer“ aber eine Stunde lang dem Spitzenreiter Paroli boten. „Damit haben wir uns aber nicht lange aufgehalten“, erzählt der Trainer Mehmet Somun, der sich am Mittwoch nach dem 3:1 beim B-Ligisten SV Eritrea über den Einzug in das Halbfinale des Kreispokals freuen konnte. Gegen Beienheim erwartet der Coach „ein umkämpftes Spiel“. Er meint: „Aufgrund des Heimvorteils sind wir zwar leichter Favorit, aber die Beienheimer haben eine homogene und kampfstarke Truppe mit einigen richtig guten Fußballern.“ Während hinter dem Einsatz des angeschlagenen Robert Kohns noch ein Fragzeichen steht, fällt Ricardo Vallejo (Zerrung des Sprunggelenks) ebenso aus wie der rotgesperrte Adem Brajanac.

Offensive ist angesagt

Die Spvgg. Griesheim überraschte zuletzt mit einem 1:1 bei der ambitionierten SG Bornheim/Grün-Weiß, wobei die Mannschaft aber weiter auf einem Abstiegsrang steht. Am Sonntag kommt mit Friedrichsdorf nun ein Gegner zum Sportplatz an der Eichenstraße, der zuletzt fünf Spiele bei 0:26 Toren verlor. Klar, dass die in dieser Runde arg gebeutelten Griesheimer endlich mal wieder Favorit sind. Trainer Herbert Leus konnte sich in den vergangenen Partien zumindest über ein diszipliniertes Auftreten seiner Truppe freuen. Zur Begegnung gegen den Abstiegskandidaten versichert er: „Wir werden unser Heil im Vorwärtsspiel suchen.“ Das aber weiterhin ohne die verletzten Defensivspieler David Wagner, Lukas Becker und Mark Kinder. Für Griesheim geht es danach erst am Mittwoch weiter mit dem Spiel beim SC Dortelweil.

Der Tabellenzweite Spvgg. Oberrad ist am Wochenende spielfrei, ehe es dann am Dienstag auf eigenem Platz gegen Verfolger FC Neu-Anspach weitergeht. „Die Pause tut uns gut“, sagt der Sportliche Leiter Mario Di Falco und fügt noch hinzu: „Das 3:3 beim VfB Friedberg nach einer Zwei-Tore-Führung hat das Denken von Trainer Baldo Di Gregorio und mir bestätigt, dass die Mannschaft noch nicht soweit ist, wie mancher annimmt. Wir werden die Pause nutzen, um an ein paar Kleinigkeiten zu arbeiten.“

(ehr)
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