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SG Westend: Hausen als lachender Dritter

Einen spannenden Dreikampf um den begehrten Platz zwei und damit die Aufstiegsspiele gibt es in der Fußball-Kreisoberliga Frankfurt, nachdem die SG Westend den TuS Makkabi bezwang (siehe Extra).
Phasenweise eine feuchte Angelegenheit war das Verfolgerduell. Makabis Daniel Sousa (links) und Westends Emir Rovcahin hielten aber auch im Regen den Kopf hin. Foto: Christian Klein (FotoKlein) Phasenweise eine feuchte Angelegenheit war das Verfolgerduell. Makabis Daniel Sousa (links) und Westends Emir Rovcahin hielten aber auch im Regen den Kopf hin.
Frankfurt. 

Der FV Hausen ist nach dem Sieg gegen Fechenheim nun wieder Zweiter, hat aber nur einen beziehungsweise zwei Punkte Vorsprung auf die Konkurrenten.

FC Tempo – SC Weiss-Blau 3:1 (1:0). – Auf Zuspiel von Mato Papic gelang Stefan Njegic das 1:0 (20.). Die Serben, die eine famose Rückrunde abliefern, kamen durch Goran Grijak zum 2:0 (65.). Vorbereiter Papic trug sich auch noch in die Torschützenliste ein (80.), ehe Konstantin Schmidt-Narischkin für die gut mitspielenden Gäste traf (90.). Tempos Vorstandsmitglied Njego Klacar lobte die neue Moral der Truppe, die seit dem Trainerwechsel im vergangenen Herbst wieder Einzug gehalten hat: „Disziplin und mannschaftliche Geschlossenheit sind die Tugenden, um erfolgreich Fußball zu spielen. Bei uns spielt wieder jeder für jeden.“ SC-Trainer Rene Möbus erkannte die Berechtigung des Sieges an, meinte aber auch: „Torwart Vladan Grbovic war überragend, bei ihm kann sich Tempo bedanken.“

Extra: Da ist der Trainer machtlos

SG Westend – TuS Makkabi 3:2 (1:0). – Gut 150 Zuschauer waren zum Sportplatz an der Sonders-hausenstraße gekommen, um sich das Spitzenspiel der

clearing

BSC Schwarz-Weiß 19 – 1. FC Rödelheim 4:2 (2:2). – Die Gäste standen tief und warteten auf Konterchancen, der BSC versuchte das Spiel zu machen. Die Taktik der Gäste ging zunächst auf – Rödelheim ging 2:0 in Führung. Die Gastgeber drückten nun aufs Tempo und kamen durch Jakir Ahmad zum 1:2. Kurz vor der Pause traf Alzemin Aljusevic zum Ausgleich. Sein Bruder, Spielertrainer Selim Aljusevic, markierte höchstpersönlich das 3:2, ehe Dawit Demeke den Endstand herstellte. „Wir hatten eine super Einstellung, Riesenlob an die Jungs“, sagte Selim Aljusevic.

TSG 51 – Viktoria Preußen 3:3 (0:2). – Phantomtor oder nicht? Aus Sicht von TSG-Pressewart Sebastian Turban war der Ball „zwei Meter vor der Torlinie.“ Viktorias Sportlicher Leiter Thomas Mahlau konnte dies nicht bestätigen: „Ich war zu weit weg, aber der Schiedsrichter hat sofort auf Tor entschieden.“ Somit zählte der 3:3-Ausgleich von Daniel Rother (77.). In der ausgeglichenen Partie waren zunächst die Gäste das effektivere Team. Nach einem Eigentor von TSG-Keeper Walid Yousuf, dem der Ball aus den Händen glitt (39.), netzte Mohamed Mamay zum 2:0 ein (40.). Patrick Dorrmann brachte die Eschersheimer heran (47.), Benedikt Burger egalisierte (63.) und Pascal Hubbuch erzielte die 3:2-Führung für die TSG (75.). In der Nachspielzeit sah Gästeakteur Alexander Topel die Gelb-Rote Karte. Turban bedauerte den umstrittenen Ausgleich: „Wir waren das bessere Team – aktiver und zweikampfstärker.“

FV Hausen – Spvgg. Fechenheim 4:2 (2:1). – Den Gastgebern gehörte die Anfangsphase. Der gut aufgelegte Tolga Kocak traf gleich zwei Mal (6./17.). Danach kamen die Fechenheimer auf, machten die Räume eng und erarbeiteten sich Chancen. Hossain Farman traf praktisch mit dem Halbzeitpfiff zum 1:2 (45.). Nun waren die Hausener etwas konsterniert und verloren die Linie. Daniel Lotz erzielte das 2:2 (70.). Das weckte die Mannen von Trainer Martin Reyschmidt wieder auf. Einen Foulelfmeter verwandelte Slobodan Zivkovic zum 3:2 (81.). Bei der vorausgegangenen Situation verletzte sich Gästetorwart Maximilian Schmidt und musste mit einer Platzwunde am Kopf ins Krankenhaus. Tolga Kocak traf noch ein drittes Mal (90.+3). Muhamed Dönmez (Fechenheim) sah die Rote Karte (85.), Zivkovic sah „Gelb-Rot“ (90.+4).

SV Heddernheim – SV Griesheim Tarik 3:2 (1:2). – Anas Amjahid (10.) und Fikri El Haj Ali (35.) hatten für Griesheim vorgelegt. Philipp Emmerichs gelang noch vor der Pause das 1:2 (41.). Das gab den Gastgebern einen Schub für die zweite Halbzeit. Heddernheims Kapitän Philipp Siegel drehte praktisch alleine das Spiel: Erst traf er vom Elfmeterpunkt (48.), dann aus 30 Metern in den Winkel (55.). Beide Teams waren weiter bemüht, es ergab sich aber keine zwingende Chance mehr. Oussena Ayad (70.) und Kadir Sarikaya (90.) sahen bei den Gästen die Gelb-Rote Karte.

VfR Bockenheim – FC Kalbach II 2:1 (1:0). – Robin Felling traf nach einem Freistoß per Kopf zum 1:0 (31.). Nach der Pause hatten die Gastgeber leichte Vorteile, mussten aber den Ausgleich durch Kalbachs Kapitän Lukas Höll hinnehmen (60.). Kurz darauf war aber Marco Müller zur Stelle und erzielte das Siegtor (63.). In der Nachspielzeit sahen Höll und Mohamed Brissa auf Kalbacher Seite „Gelb-Rot“. VfR-Trainer Taner Yalcin lobte: „Die Taktik wird umgesetzt und das Kollektiv funktioniert.“

(omü)
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