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Fußball-Kreisoberliga Frankfurt: Hausen und der „ruhende Ball“

Die Spitzenteams der Fußball-Kreisoberliga Frankfurt gaben sich keine Blöße: Die ersten Sieben der Tabelle holten jeweils einen „Dreier“.
Hoch das Bein: „Preuße“ Alexis Mintzas (rechts) attackiert den Hausener Omar Raschid Painda, der die Kugel versucht abzuschirmen. Foto: Christian Klein (FotoKlein) Hoch das Bein: „Preuße“ Alexis Mintzas (rechts) attackiert den Hausener Omar Raschid Painda, der die Kugel versucht abzuschirmen.
Frankfurt. 

Neun Tore gab es in Niederrad bei der Partie des SC Weiss-Blau gegen den SV Heddernheim zu sehen (siehe Extra).

FC Kalbach II – BSC Schwarz-Weiß 19 4:1 (1:0). – Kalbachs Kapitän Lukas Höll avancierte zum Matchwinner – er traf drei Mal (22./66./85.). Überhaupt zeigte das Team von Trainer Karol Drynda eine sehr konzentrierte Leistung. Die Gäste spielten aber auch lange Zeit in Unterzahl, da Jakir Ahmed die Rote Karte sah (36.). Das 2:0 besorgte dann Ouassim Bouzarzar (55.), Roy Mokrzycki traf zum zwischenzeitlichen 1:3 per Foulelfmeter (78.). „Wir haben den BSC auf Abstand gehalten“, freute sich Drynda.

Extra: Einladung zum Toreschießen

SC Weiss-Blau – SV Heddernheim 5:4 (2:3). – SC-Trainer Rene Möbus sprach von einem „verrücktem Spiel“, Heddernheims Spielausschuss-Chef Klaus Schleicher von einer „total chaotischen“ Partie.

clearing

Viktoria Preußen – FV Hausen 2:3 (1:0). – In der ausgeglichenen Partie hatten die Gäste das bessere Ende für sich. „Wir haben im Moment die Seuche“, diagnostizierte Viktorias Sportlicher Leiter Thomas Mahlau. Darius Johnson erzielte die Führung für die „Preußen“ (18.). Ohne weitere Höhepunkte ging der erste Abschnitt zu Ende. Nach dem Seitenwechsel drehten die Hausener mit Freistößen die Partie. Tolga Kocak (48.) und Mohamed El Baouti (53.) verwandelten jeweils aus 18 Metern. Einen weiteren Freistoß lenkte Viktoria-Akteur Alexis Mintzas ins eigene Tor ab (70.). „Danach waren wir verunsichert. Hausen hätte nachlegen können“, berichtete Mahlau. Das 2:3 von Maique Coelho (88.) kam dann zu spät.

FFV Sportfreunde – TSG 51 3:1 (2:0). – Der Spitzenreiter traf auf einen unbequemen Gegner, der mit Kampfkraft und läuferischem Fleiß dagegenhielt. Die Gastgeber waren spielerisch überlegen, versäumten es aber nach den Treffern von Okan Ilkiz (30.) und Robert Kohns (36.) das Ergebnis in die Höhe zu schrauben. Nach dem Anschlusstor von Artis Kilic (58.) hatte die TSG Rückenwind. Doch die stabile Abwehr der „Speuzer“ konnten die Gäste kein zweites Mal überwinden. Mit einem schönen Schuss in den Winkel sorgte Kohns für das 3:1 (90.). FFV-Coach Mehmet Somun bemängelte die Chancenverwertung seines Teams: „Wir hätten sechs Tore machen können.“

Concordia Eschersheim –FC Tempo 5:1 (2:0). – Die Concordia beherrschte die Partie und führte durch Maximilan Weitzel mit 2:0 (6./36.). Nach der Pause sah Gästespieler Branislav Ivanisevic „Gelb-Rot“ (51.). „In Überzahl haben wir läuferisch nachgelassen und so den Gegner im Spiel gehalten“, analysierte Eschersheims Trainer Roland Stipp. Und so gelang Borislav Pilipovic per Freistoß das Anschlusstor (78.). Aitem Zahrani (80.), Louis Haarhaus (85.) und Ricardo Harrabi (90.) schossen aber noch ein 5:1 heraus. „Es war kein überragendes Spiel von uns, aber doch ein ganz ordentliches“, stellte Stipp fest.

Spvgg. Fechenheim – SG Westend 1:2 (1:1). – Kalt erwischt wurden die Gastgeber vom starken Aufsteiger – die erste Offensivaktion nutzte Mirsen Mustajbegovic zum 1:0 (2.). Die Fechenheimer ließen sich aber nicht beeindrucken und suchten ihre Möglichkeiten. Nach starker Vorarbeit von Ouassim Ouass brauchte Daniel Lotz nur noch den Fuß zum Ausgleich hinzuhalten (24.). Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Asmir Isovic traf für Westend nur den Innenpfosten (37.), auf der Gegenseite schoss Simon Reschke aus 30 Metern an die Latte (40.). Im zweiten Abschnitt verflachte die Partie . Ein Foulelfmeter, den Mirsen Mehmedovic verwandelte (76.), bedeutete den Knockout für Fechenheim, auch wenn Gästespieler Sead Zemanic noch „Gelb-Rot“ sah (83.). „Die Cleverness von Westend hat sich durchgesetzt“, resümierte Fechenheims Sportlicher Leiter As-ghar Ali-Jaali.

SV Griesheim Tarik – VfR Bockenheim 6:0 (4:0). – Einen souveränen Sieg feierten die Griesheimer gegen das Tabellenschlusslicht. Can Keser (8.), Anas Amjahid (10.) und Fikri El Haj Ali (17.) sorgten schon früh für klare Verhältnisse in Griesheim. Danach waren noch El Mard Zouhir (40.), Ahmet Keser (60.) und noch einmal El Haj Ali (75.) erfolgreich. Griesheims Sportlicher Leiter Hamza Azaoum stellte fest: „Der Gegner war nicht auf Augenhöhe – wir hätten höher gewinnen können.“

TuS Makkabi – FC Posavina 3:1 (1:0). – Dominik Mihaljevic hätte Makkabi nach zehn Minuten in Führung bringen können, doch er traf aus zehn Metern nur die Latte. Danach hatten die technisch versierten Gäste leichte Vorteile. Kurz vor der Pause kombinierten die Gastgeber über vier Stationen und Max Klarmann schloss zum 1:0 ab (41.). Ibrahim Abbouz war dann auf dem Weg zum 2:0, im letzten Moment konnte ein Abwehrspieler zur Ecke klären (44.). Nach einem Einwurf köpfte Branislav Glamocanin zum 2:0 ein (51.). Kurz darauf drosch Tolga Tuygar aus 30 Metern einen Freistoß in den Winkel (61.). Anschließend zogen sich die Gastgeber zurück und lauerten auf Konter. Ivan Bozic verkürzte noch auf 1:3 (74.), mehr ließ Makkabi nicht zu. TuS-Coach Jorge Huberman lobte seinen Außenverteidiger Torben Fischer: „Er war defensiv wie offensiv sehr präsent.“

(omü)
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