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Golf: Herren des Frankfurter GC spielen in Köln um die Deutsche Meisterschaft

Von Zwei Jahre lang kämpften die Frankfurter Golfer in der Bundesliga nur gegen den Abstieg, nun geht es wieder mal um den Titel. Halbfinalgegner in Köln ist am Samstag der GC St. Leon-Rot. Das zweite Duell bestreiten der GC Hösel sowie der GC Mannheim-Viernheim.
Symbolbild Foto: Rolf Vennenbernd (dpa) Symbolbild
Frankfurt. 

Das Saisonziel der Frankfurter Golfer hieß eigentlich „früher Klassenerhalt“. Nach zwei Bundesliga-Spieltagen sah es jedoch keineswegs danach aus: Frankfurt war gar Schlusslicht. Erst am dritten Spieltag platzte der Knoten: Nach dem Triumph in Hamburg war plötzlich klar, dass die Truppe von Trainer Jan Förster das Zeug dazu hat, oben mitzuspielen. Mit weiteren sehr überzeugenden Auftritten am vorletzten und letzten Spieltagen gelang es noch, den Serienmeister und Titelverteidiger GC Hubbelrath hinter sich zu lassen. „Unser Saisonverlauf war sehr holprig. Wir haben schon einen Riesenschritt gemacht, um überhaupt zu den Final Four nach Köln zu kommen. Jetzt wollen wir die Großen ein wenig ärgern“, sagt der seit 2009 als Coach der Herren in Niederrad tätige Förster.

Den Platz schon inspiziert

Da jetzt das Lochspiel auf dem Plan steht, bereiteten sich die Hessen mit verschiedenen Aufgabenstellungen speziell darauf vor. Außerdem fuhren sechs Spieler in der vergangenen Woche nach Köln, um den Platz genau unter die Lupe zu nehmen. „Der Platz hat seine Anforderungen und wir werden uns einen guten Spielplan zurechtlegen, einige Löcher sehr aggressiv spielen, andere dafür eher passiver“, fasst Förster die ersten Erkenntnisse zusammen. Der gegnerische Coach Marco Schmuck, der sich Infos von den Damen des GC. St.Leon-Rot holte, die in Köln Deutscher Meister wurden, meint, der Platz habe einige Herausforderungen vom Tee (Ort des Abschlags). „Entschieden wird es ebenfalls um die Grüns herum sowie mit den Putts“, meint Schmuck.

Ohne Chancen sind die Frankfurter sicher nicht. Das Lochwettspiel ist etwas anderes als das Zählwettspiel. Lukas Buller wurde in dieser „Disziplin“ 2018 Deutscher Vizemeister. „Wir sind echt glücklich, haben ein heißes Team und das Momentum auf unserer Seite“, spielt Förster darauf an, dass Lukas Euler mit dem Sieg bei der Dutch International Championship gerade erst sein Selbstvertrauen weiter gestärkt hat (wir berichteten) und Lukas Buller neben der erwähnten Vizemeisterschaft auch mit dem geteilten dritten Platz bei der Internationalen Amateurmeisterschaft (IAM) von Deutschland in Dreieich überzeugen konnte. Auch der zweite Platz von Gregor Weck bei den schottischen Studentenmeisterschaften ist sportlich hoch einzustufen. Als Leistungsträger sind in Köln auch der Profi Martin Keskari, der in dieser Saison beständig spielende Ben Bradley und Jugend-Nationalspieler Tim Mayer dabei.

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