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Rot-Weiss Frankfurt: Hicham Tahrioui übernimmt

Rot-Weiss Frankfurt hat bei der Besetzung des Trainerpostens nun endlich Nägel mit Köpfen gemacht und ist – wie erwartet – in den eigenen Reihen fündig geworden.
Zum Hessenliga-Trainer befördert: Hicham Tahrioui. Foto: Heiko Rhode (Heiko Rhode) Zum Hessenliga-Trainer befördert: Hicham Tahrioui.
Frankfurt. 

Nun ist es also amtlich: Hicham Tahrioui übernimmt den Posten des Cheftrainers beim Fußball-Hessenligisten Rot-Weiss Frankfurt. Der bisherige Coach der inzwischen vom Spielbetrieb in der Verbandsliga abgemeldeten Zweiten Mannschaft will nun zu allererst dafür sorgen, dass seine Spieler „wieder einen geregelten Trainingsbetrieb und geregelte Abläufe“ geboten bekommen. Sein Co-Trainer bleibt wie schon beim Verbandsliga-Team Mirko Kelava.

Das Kapitel Mario Basler ist nun also zumindest aus sportlicher Sicht erledigt bei Rot-Weiss. Wobei: Schon im letzten Spiel des alten Jahres hatten ja in Abwesenheit des urlaubenden Tahrioui der Sportliche Leiter Yüksel Ekiz und Kelava die Mannschaft betreut – und den ersten Heimsieg eingefahren. Eine Woche zuvor war Ex-Nationalspieler Basler nach acht Spielen als Trainer und mit einer Bilanz von sieben Punkten wieder vom Brentanobad abgezogen.

Tahrioui, der mit der Zweiten Mannschaft schon in die Gruppenliga aufgestiegen war, will die Dinge nun erst einmal wieder ordnen. Dazu gehört, Fitnesstrainer Domenico Iannone wieder in den Trainingsbetrieb einzugliedern, um den es zuletzt wie um einige andere Dinge Missverständnisse gegeben habe. Auch einige Spieler hätten sich in der Winterpause abgemeldet, von denen aber nicht alle auch wirklich gehen werden, wie Tahrioui hofft. Aufgestockt werde der Kader auf jeden Fall mit einigen Leuten aus der nun nicht mehr existierenden Zweiten Mannschaft. „Ich werde viele Gespräche führen“, kündigt der neue Chefcoach an. Auch, dass noch zwei oder drei Spieler von außerhalb dazukommen könnten, hält er trotz der angespannten finanziellen Lage nicht für ausgeschlossen. Immerhin biete man die Möglichkeit, in der Hessenliga zu spielen.

Die Aussichten auf den Klassenerhalt, das weiß Tahrioui, könnten deutlich besser sein. „Ich habe mir die Tabelle und Konstellation der restlichen Spiele genau angeschaut und gesehen, dass ganz viel passen muss, damit da noch etwas geht. Aber einen Versuch ist es wert“, sagt er.

Sechs Punkte trennen sein Team (bei maximal fünf Absteigern) derzeit vom rettenden Ufer, wobei die „Roten“ von den Abstiegskandidaten mit 21 Partien die meisten Spiele bestritten haben. In der nun beginnenden Vorbereitung auf die Restrunde trifft Rot-Weiss am Brentanobad unter anderem auf die U23 von Mainz 05 (Mittwoch, 17. Januar, 19 Uhr), den FSV Frankfurt (Samstag, 20. Januar, 14 Uhr) und Viktoria Aschaffenburg (Samstag, 10. Februar, 14 Uhr).

(rst)

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