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Rudern: Hoffnung auf eine WM-Medaille

Luzern steht im Sport für zwei Großereignisse. Vorgestern maß sich die Weltelite der Leichtathleten in der Stadt. Die zum 31. Mal im Stadion-Allmend abgehaltene Veranstaltung zählt zu den 25 wichtigsten Meetings der Welt. Noch bedeutender ist aber die Ruder-Regatta auf dem Rotsee.
Symbolbild Symbolbild
Frankfurt. 

Weil es sich dabei um die Generalprobe für die Weltmeisterschaften handelt, erscheint zum letzten Worldcup der Saison stets die fast komplett versammelte Weltelite der Ruderer. Diesmal fehlten allerdings die Nordamerikaner, die im Hinblick auf die Heim- WM in Sarasota (24. September bis 1. Oktober) die Vorbereitung im eigenen Land nicht unterbrechen wollten. Dennoch waren die Startfelder voll besetzt mit Olympiasiegern, Welt- und Europameistern. Erfreulich aus hiesiger Sicht: Seit Jahren sind auch Sportler der Frankfurter RG Germania dabei.

Zwei Frankfurter standen sogar auf dem Treppchen. Sven Keßler und Jonathan Koch, die gemeinsam mit Martin Stöcker (Köln) und Julius Peschel (Hannover) den deutschen Leichtgewichts-Vierer ohne Steuermann bildeten, holten Bronze. Das Quartett kam im Finale gut vom Start weg und führte zusammen mit dem italienischen Boot das Feld an. Auf den zweiten 500 Metern zogen die Italiener dann an, die Deutschen versuchten dranzubleiben, mussten dann aber auf den letzten 500 Metern auch Russland passieren lassen. Mit einer Bootslänge Rückstand auf die Sieger wurden die Deutschen Dritte.

Stolze Medaillengewinner: Die Frankfurter Sven Keßler (hinten links) und Jonathan Koch (vorne rechts) mit ihren Teamkollegen Martin Stöcker (hinten) und Julius Peschel. Bild-Zoom
Stolze Medaillengewinner: Die Frankfurter Sven Keßler (hinten links) und Jonathan Koch (vorne rechts) mit ihren Teamkollegen Martin Stöcker (hinten) und Julius Peschel.

Dies gibt Hoffnung für die WM. Ralf Hollmann, Germania-Trainer und auch Bundestrainer, will aber auch keine überzogenen Erwartungen wecken. „Es wird ein schweres Unterfangen“, betont der Studienrat an einem Frankfurter Gymnasium. „Russen und Italiener waren auch bei den Olympischen Spielen vorne. Rechnen muss man auch mit den Tschechen, im eigenen Land könnte eventuell auch die USA vorne mitmischen. Wir wollen sicher ins Finale kommen, dann muss man sehen, wie sich das Rennen entwickelt“, fügt Hollmann erklärend hinzu. Für Keßler, Koch und ihre beiden Kollegen gilt es nun, in der verbleibenden Zeit bis zur WM viele Kilometer zusammen zu rudern, um über die gesamte Strecke von 2000 Metern mit der Weltspitze mithalten zu können.

Noch Platz vier geholt

Das Podium verpasste der Leichtgewichts-Doppelvierer der Männer knapp, in dem auch der Frankfurter Johannes Ursprung saß. Über den Hoffnungslauf kam das deutsche Boot ins Finale, in dem nach 1000 Meter die Boote aus Tschechien, Italien und Frankreich schon uneinholbar vorne lagen. Die Crew um Ursprung, der als Einziger aus dem Weltmeister-Vierer von 2016 übriggeblieben ist, lieferte sich einen harten Zweikampf mit Australien um Platz vier, den sie im Endspurt für sich entschieden.

Das Finale im Visier hatte auch der leichte Doppelzweier mit Leonie Pless (FRG) und Ronja Fini Sturm vom RC Havel Brandenburg. Nachdem das Duo im Vorlauf als Dritter ganz knapp den direkten Finaleinzug verpasst hatte, erwischte die Frankfurter Skullerin eine schlimme Erkältung, die ihr weiteres Rudern verhinderte. Das DRV-Boot belegte einen Tag später mit einer für Leonie Pless fahrenden Ersatzfrau Rang drei im B-Finale.

(löf )
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