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Rubgy: Im Umbruch: Das Rugbyteam der Eintracht

Der Saisonauftakt verlief für das Rugbyteam der Eintracht nicht unerwartet recht holprig. Im Stadtduell mit dem SC 80 III setzte es eine klare Niederlage.
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re  5 Nils Harte Eintracht Foto: Christian Klein (FotoKlein) 2309172922_23092017 Rugby Saison 2016 2017 / Eintracht Frankfurt - SC1880 SC80 III / li 6 Nicklas Balthasar SC 1880 re 5 Nils Harte Eintracht
Frankfurt. 

Es gab schon Zeiten, da war Eintracht Frankfurt ein Herausforderer für den großen Nachbarn SC 80 Frankfurt. Doch davon sind die „Adler“ inzwischen weit entfernt. Während der Club von der Feldgerichtstraße sich nach dem Fall in die damals drittklassige Regionalliga Hessen vor 13 Jahren längst wieder in der Bundesliga etabliert hat und seine DM-Titelsammlung von vier auf sechs erhöhte, spielt die SGE weiter eine bescheidene Rolle. Erstmals traf man nun auf die Dritte Mannschaft des SC 80 – und die Eintracht musste in der 3. Liga Süd-West eine 18:50-Niederlage hinnehmen.

„In der Vorbereitung haben wir gut an der Fitness gearbeitet. Aber im abgestimmten Spiel, daran müssen wir noch arbeiten“, lautete das Fazit von Spielertrainer Jörg Giehler. Die fehlenden Feinheiten kommen nicht von ungefähr. Zum Auftakt standen, so der 33-Jährige, vier Neue im Team. „Und es mussten auch Spieler auf anderen Positionen eingesetzt werden“, wies Giehler darauf hin, dass wichtige Spieler aufgehört haben oder wie Amit Chatterjee schon lange ausfallen.

Der Routinier war als Gedrängehalb in der Eintracht-Schaltzentrale stets gesetzt. In Friedrich Schäufele verletzte sich nun schon sein zweiter Ersatz. „Er hat eine Oberschenkelzerrung“, geht Giehler von mindestens drei Wochen Pause aus. Schäufeles Mitwirken im nächsten Spiel beim URC Gießen (14. Oktober) ist also fraglich.

Neben einem Engländer aus London und einem Nürnberger haben sich auch zwei Spieler der Eintracht angeschlossen, die vor Jahren für den SC 80 aktiv waren. Doch die Eintracht profitiert nicht wirklich davon, dass der Nachbar eine sehr gute Ausbildungsadresse in Deutschland ist. „80 ist ein Topklub, der hat viel mehr zu bieten als wir, gerade in den Trainingsmöglichkeiten“, konstatiert Gieh- ler, und er schließt daraus: „Wir müssen uns selbst etwas aufbauen.“ Der personelle Umbruch in der Mannschaft, die seit diesem Jahr im Niddapark spielt, kann also noch eine Weile dauern.

(fri)
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