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Jugendfußball: Immerhin auf Augenhöhe

Von Nur knapp über den Gefrierpunkt kletterte das Thermometer am Riederwald, und Tore bekamen die 100 Zuschauer beim Spiel zwischen der A-Jugend von Eintracht Frankfurt und der TSG Hoffenheim nicht zu sehen.
Den Körper zwischen Gegner und Ball: Eintrachts Deji-Ousman Beyreuther (rechts) versucht die Kugel gegen den Hoffenheimer Christoph Baumgartner zu behaupten. Foto: Christian Klein (FotoKlein) Den Körper zwischen Gegner und Ball: Eintrachts Deji-Ousman Beyreuther (rechts) versucht die Kugel gegen den Hoffenheimer Christoph Baumgartner zu behaupten.
Frankfurt. 

Die A-Junioren von Eintracht Frankfurt wollten beweisen, dass sie mit Spitzenreiter Hoffenheim mithalten können und in der Tabelle der U19-Bundesliga Süd/Südwest schlechter dastehen als sie es nach eigener Auffassung eigentlich sind. Zum Teil gelang das mit dem torlosen Unentschieden – der Vorsprung auf die Abstiegszone schmolz aber gleichzeitig auf drei Punkte.

Hoffenheim begann voller Selbstvertrauen und setzte die Eintracht gleich unter Druck. Schon in der ersten Minute verfehlte Christoph Baumgartner das Tor der Gastgeber nur ziemlich knapp. Kurz darauf traf Moody Chana Nya nach einem Wackler von Eintracht-Keeper Tobias Stirl im Nachschuss das Außennetz.

Die Frankfurter hatten durch Renat Dadashov eine erste Kopfballchance (25.), doch brenzliger war es noch einmal auf der anderen Seite, wo der Ball nach einem weiten Freistoß für Sekundenbruchteile frei vor den Füßen von Torjäger David Otto lag, ehe ihn doch noch ein Abwehrspieler wegschlug (35.). Inzwischen war aber längst kein Unterschied mehr zu sehen zwischen dem Spitzenreiter und dem Tabellenneunten. Und die Hoffenheimer hätten sich durch Chana Nya den Ball fast ins eigene Tor geschossen – der Abwehrversuch des Innenverteidigers gegen Justin Kabuya geriet zu einer gar nicht so leichten Bewährungsprobe für Schlussmann Stefan Drljaca, die dieser aber souverän meisterte (44.).

Kaum Torchancen

Die kämpferisch und taktisch durchaus herzeigbare Leistung beider Teams hatte aus Zuschauersicht im zweiten Abschnitt einen großen Haken: Es kam so gut wie kein Ball auf eines der beiden Tore. Erst in der Schlussphase wurde es hüben wie drüben noch einmal brenzlig, wobei Hoffenheim durch Otto die beste Gelegenheit hatte, der sich gut in den Strafraum durchtankte, beim Schuss aber noch geblockt wurde, so dass der Ball am Tor vorbei ging (88.). Auf der Gegenseite geriet der Abschluss von Sahverdi Cetin nach einem Konter über Mischa Häuser zu schwach (90.). Und so blieb es bei einem leistungsgerechten Remis, das für beide kein wirklich ideales Resultat war. „Beide Mannschaften haben einen hohen Aufwand betrieben – und wir waren auf Augenhöhe. Viele Mannschaften haben das gegen Hoffenheim noch nicht geschafft“, sagte der dennoch zufriedene Eintracht-Trainer Alexander Schur.

Frankfurt: Stirl – Stich, Knothe, Torcutaro – Okyere, Stendera, Blanco Lopez (81. Safaridis), Beyreuther – Justin Kabvuya, (81. Cetin), Dadashov, Mahmudov (61. Häuser). – Hoffenheim: Drljaca – Chana Nya, Grimmer, Wallquist – Amade, Baumgartner, Lengle, Alberico (83. Tubluk), Lässig – Foshag (76. Mawana). – SR: Holz (Münster). – Zuschauer: 100.

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