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In Kelsterbach wird die Winterpause herbeigesehnt

Kelsterbach. 

Es geht weiter bergab mit Viktoria Kelsterbach. Die 0:5-Heimpleite gegen den Tabellenzweiten Eintracht Stadtallendorf war die sechste Niederlage in Folge und führte zum Sturz auf den vorletzten Platz in der Fußball-Hessenliga. Der Aufsteiger sehnt die Winterpause herbei. „Wir versuchen dennoch, die Ruhe zu bewahren. Wir wissen, dass wir es besser können, und wollen und werden da wieder hinkommen“, sagte Christian Trupkovic von der Sportlichen Leitung der Kelsterbacher.

Noch vor wenigen Wochen führte eine kleine Serie von zwölf Punkten dazu, dass der Aufsteiger vom Ligaverbleib träumen konnte. Nun sieht es ganz anders aus. Die Niederlage gegen Stadtallendorf bezeichnete Trupkovic als „klare Angelegenheit“.

Zumindest mit der Einstellung seiner Mannschaft war der Funktionär zufrieden. „Wir haben aber nur mitgespielt, als es um nichts mehr ging“, so Trupkovic weiter. Bereits nach fünf Minuten traf Erdinc Solak zur Führung für die Gäste. Wer weiß, wie die Partie gelaufen wäre, wenn Alexander Scholz im direkten Gegenzug das 1:1 erzielt hätte. Doch dem Angreifer klebte das Pech an den Füßen.

Ganz anders agierte dagegen Stadtallendorf. Der Tabellenzweite dominierte weite Strecken der Partie und siegte auch in der Höhe verdient. Erneut Solak erhöhte nach einer halben Stunde mit einem Freistoß für den Gast. Als alle mit einer Flanke rechneten, schoss er den Ball flach an der Mauer ins kurze Eck. – 2:0. Del Angelo Williams ließ noch vor der Pause das 3:0 (35.) für Stadtallendorf folgen. Die Gäste hätten sogar höher führen können. Auch im zweiten Abschnitt blieb Stadtallendorf dominierend: Ein Konter leitete das 4:0 durch Williams ein (55.), Laurin Vogt traf zum Endstand (74.).

Bitter für Kelsterbach: Vor der Partie fiel mit Sebastian Weigand und Tobias Fischer die etatmäßige Innenverteidigung aus. Nach 20 Minuten ging auch bei Manuel May nichts mehr. Der Kapitän musste wegen einer Knöchelverletzung vom Feld. Derzeit läuft es bei der Viktoria einfach nicht rund.

Die Vielzahl an Gegentoren dürfte Trainer Ralf Horst ein Dorn im Auge sein, und in der Offensive macht sich der Ausfall von Christopher Krause immer mehr bemerkbar. Daran konnte auch das Startelf-Debüt von Jonas Scheitza nichts ändern. Am Samstag geht es für die Kelsterbacher bei Rot-Weiss Frankfurt darum, vielleicht doch noch einen versöhnlichen Jahresabschluss zu schaffen.

(cn)
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