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Fußballschule: Intelligente Betreuung

Von Fußball boomt – auch in den Ferien. Fußballcamps übernehmen schließlich nicht nur die Betreuung von Kindern und Jugendlichen, sie versprechen auch noch unterschiedlich viel: Professionelles Training, sportliche Fortschritte oder einfach nur Spaß und Spiel. Wir stellen in loser Folge einige Modelle vor. Teil 3: Die „Smart Kickers“
Auch das Schuhebinden eines kleinen Frechdachses gehört zu den Aufgaben von Leo Caic. Auch das Schuhebinden eines kleinen Frechdachses gehört zu den Aufgaben von Leo Caic.
Frankfurt. 

Im vergangenen Winter ist Leo Caic U17-Bundesligatrainer geworden. Er übernahm die B-Junioren von Kickers Offenbach – obwohl es keine Aussicht auf Rettung vor dem Abstieg gab. Sein Sohn Luis spielt dort und so kannte sich der ehemalige „Eintracht-Amateur“ gut aus in der Mannschaft und in der Liga. „Seinen“ DFB-Stützpunkt in Bad Soden verließ Leo Caic dafür nach mehr als zehn Jahren, wenn auch schweren Herzens. Doch er ist eben ein Vollbluttrainer und braucht als solcher eine Mannschaft – ein halbes Jahr hatte er es ohne ausgehalten, nachdem er im Sommer 2016 sein Engagement bei der Usinger TSG trotz des Verbandsliga-Aufstiegs nicht verlängert hatte.

Das Fußballtrainerdasein besteht für Leo Caic schon länger aus zwei Komponenten. Eine ist oder war das Vereins- und Stützpunkttraining, die andere seine eigene Fußballschule „Leo’s Smart Kickers“. Dort gibt es ein vergleichsweise vielfältiges Angebot: Neben Feriencamps bietet Caic auch AGs in Schulen, Einzel- und Gruppentraining und sogar Training für komplette Vereinsmannschaften an. Außerdem können sich Trainer bei ihm und seinen Kollegen fortbilden. Und man kann sogar Kindergeburtstage bei den „Smart Kickers“ buchen.

Im Sommer gibt es wieder drei Feriencamps, zwei in Bad Soden (24. bis 28. Juli/7. bis 11. August), eines in Burgholzhausen (7. bis 11. August). Trainiert wird dort in zwei Gruppen (6 bis 10 und 11 bis 14 Jahre), um altersgerecht mit den Kids umgehen zu können. Was auf und neben dem Platz passiert, erzählt Caic selbst: „Wir unterscheiden uns von anderen Fußballschulen, weil wir zusätzlich zum Training mit lizenzierten Fußballtrainern auch noch ein kulturell- und pädagogisch anspruchsvolles Rahmenprogramm anbieten. Bei uns wird also nicht nur das Kicken gelernt, sondern auch der Kopf beansprucht, auch wenn Ferien sind.“ Das Verhältnis von Fußball zu Kultur liege bei etwa 70 zu 30 Prozent.

Auch mal auf die Saalburg

Zum Rahmenprogramm gehörten bereits Ausflüge in den Palmengarten, in die Rapp’s Kelterei und auf die Saalburg. Schokoladenherstellung, Saftproduktion und das Leben der römischen Soldaten . . . , es gab und gibt einiges zu entdecken in den Feriencamps der „Smart Kickers“. Dazu gehören auch Workshops am Sportgelände wie zum Beispiel den mit „Fairkick“, bei dem die Kids etwas über die Ballproduktion in Pakistan lernten. Und es kamen schon Ernährungsberater und Physiotherapeuten, um über ihre Arbeit zu berichten und Tipps zu geben. Smart heißt eben intelligent. Dazu passt auch, dass als besonderer Service bei den Feriencamps eine Frühbetreuung ab 8 Uhr angeboten wird: „Es ist wichtig, dass sich die Eltern ihrer Arbeit widmen können, auch dafür sind wir da“, sagt Caic.

Was den Fußball angeht, legt man bei den „Smart Kickers“ auf altersgerechte Betreuung Wert. „Wir sind auch für den Bereich Bambini sehr gut geschult, denn dieses Training erweist sich immer als am schwierigsten. Und auch ambitionierte Kicker haben bei uns Platz, denn trainiert wird in kleinen Gruppen und die Trainer sind alle in Besitz einer DFB-Lizenz“, führt Caic aus und stellt für diesen Sommer ein besonderes Highlight in Aussicht: „Voraussichtlich haben wir in der sechsten Ferienwoche die Möglichkeit den ,Footbonauten‘ der TSG Hoffenheim zu sehen und auszuprobieren.“ Der digital gesteuerte Trainingsraum mit eingebauten Ballmaschinen und Zielfeldern dient unter anderem dem Training der Auffassungs- und Handlungsschnelligkeit – und passt damit prima ins Konzept von „Leo’s Smart Kickers“.

 

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