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Judo-Nachwuchs der TSG Nordwest: Internationales Flair beim "Adler Cup"

Von Über 700 Nachwuchsjudoka stellten bei der zweiten Auflage des „Adler Cup“ ihre Fähigkeiten unter Beweis. Veranstalter TSG Nordwest dankte den vielen freiwilligen Helfern.
Stimmungsvolle Eröffnung des „Adler Cup“. Über 700 Teilnehmer nahmen an dem internationalen Turnier teil. Stimmungsvolle Eröffnung des „Adler Cup“. Über 700 Teilnehmer nahmen an dem internationalen Turnier teil.
Frankfurt. 

Es war ein Brexit der unfreiwilligen Art. Wegen des Streiks von Piloten der Lufthansa konnten die Gäste aus England nicht nach Frankfurt reisen. Das war betrüblich für die Judo-Freunde aus Albion und die TSG Nordwest. Doch auch ohne die Briten organisierte die Judo-Abteilung des 1898 gegründeten Vereins ein beeindruckendes internationales Judo-Turnier.

Über 700 Teilnehmer aus 20 Nationen versammelten sich in der Mehrzweckhalle in Kalbach. Selbst aus Afrika und Asien fanden sich Gäste ein. Dies garantierte nicht nur ein höheres Leistungsniveau als bei rein nationalen Veranstaltungen, sondern verlieh dem Turnier auch ein besonderes Flair.

Doch es verlangte der TSG Nordwest auch viele Anstrengungen ab, den „Adler Cup“ zu organisieren. Etwa 130 Helfer waren eingeplant. „Die meisten sind Eltern und Aktive aus unserer Judo-Abteilung, aber mindestens 20 von ihnen kommen von der HTG Bad Homburg, ein Verein, mit dem wir gut befreundet sind“, erläuterte Farina Keller vom Organisationsteam.

Mehr als tausend Kämpfe fanden an den beiden Wochenendtagen in der Halle Am Martinszehnten im Frankfurter Norden statt. 28 Kampfrichter waren unter Leitung des Hauptkampfrichters Stefan Himmler, der zugleich Jugendwart des Hessischen Judo-Verbands (HJV) ist, im Einsatz. Auf sechs Matten versuchten die Nachwuchsjudoka im Alter von sieben bis 17 Jahren, ihren Kontrahenten aufs Kreuz zu legen. Bei strittigen Entscheidungen bediente man sich der Videotechnik.

Diese brauchte Sherena Pisters nicht, um Gewissheit über ihren Sieg zu haben. Der Niederländerin aus der Grenzstadt Roermond gelang der schnellste Ippon, dafür erhielt sie eine besondere Auszeichnung. Einer von zwei Titeln als beste Technikerin ging an Lena Djeriou von der TSG Nordwest. Zur besten Mannschaft avancierte die HTG Bad Homburg. Titel gingen unter anderem noch an den niederländischen STJ Nijmegen (größter Kampfgeist) und die Judo-Mannschaft Ägyptens (bester Auftritt).

„Wir wollen unseren Kindern ermöglichen, international Erfahrungen zu sammeln. Dann sieht man auch, wieviel die eigene Leistung in Deutschland im Vergleich zu anderen Ländern Wert ist“, sagte Fabian Keller, der monatelang die Vorbereitungen für den Adler-Cup koordinierte – und schon bald mit der Planung der dritten Auflage am 18. und 19. November 2017 beginnt.

(fri)
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